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«Wurde aus WG gemobbt, weil ich Ärztin bin»

Ärztin (29) aus Zürich: «Ich wurde aus der WG gemobbt, weil ich auf der Corona-Station arbeite.»

29.03.2020 21:33:00

Ärztin (29) aus Zürich : «Ich wurde aus der WG gemobbt, weil ich auf der Corona-Station arbeite.»

Weil sie auf der Coronavirus-Station eines Spitals arbeitet, wurde eine 29-Jährige von ihren Mitbewohnern vor die Tür gesetzt.

Fehler gesehen?W�hrend in der Schweiz Tausende auf ihren Balkonen standen und medizinischen Fachkr�ften zujubelten und -klatschten, erlebte eine 29-J�hrige, die als �rztin in einem Z�rcher Regionalspital arbeitet und deshalb anonym bleiben m�chte, das komplette Gegenteil: �Zwei meiner Mitbewohner mobbten mich aus der Wohnung an der Langstrasse, weil ich seit kurzem auf der Coronavirus-Station arbeite.�

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UmfrageHast du auch Corona-Diskriminierung erlebt?Ja, als Pflegende werden wir wie Auss�tzige behandelt.Ja, ich hatte Covid-19 und wurde gemobbt.Ja, ich habe Corona-Rassismus erlebt.Ich erlebte eine andere Form der Corona-Diskriminierung.Nein.Angefangen habe alles, als die �rztin D.S.* und seiner Freundin sagte, dass man sich im Spital auf die Epidemie vorbereite und sie allf�llige Patienten betreuen werde. �Sie flippten aus und sagten, ihre Unternehmensberaterfirmen h�tten ihnen den Kontakt mit Personen verboten, die dem Virus ausgesetzt sein k�nnten.� Zu jenem Zeitpunkt habe sie noch keinen einzigen Corona-Fall im Spital betreut und sei auch nie positiv getestet worden, so die Frau.

Flucht aus der WohnungDoch auch die Versicherung, alle Vorsichtsmassnahmen zur Vorbeugung einer Infektion einzuhalten, habe dem Paar die Angst nicht genommen, �obwohl beide jung und keine Risikopatienten sind�. Doch damit habe das Mobbing erst seinen Anfang genommen, so die junge �rztin. Es folgten feindselige und angsterf�llte Textnachrichten, in der sie wie eine Auss�tzige behandelt worden sei. �Sie sagten mir, es sei eine Frechheit und verantwortungslos, Kontakt mit potenziellen Corona-Patienten zu haben � dabei ist das mein Job.�

Die Arbeit sei momentan schon stressig genug, sagt die �rztin. �Abends, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause kam, schrien sie mich an, rasteten aus und polterten an meine T�r, wenn ich mich zur�ckgezogen hatte.� Schliesslich sei sie letzte Woche notfallm�ssig aus der Wohnung zu einer Freundin gefl�chtet, so die Frau.

Anrecht auf Schadenersatz�Als ich mithilfe meines Freundes am n�chsten Tag ausziehen wollte, war die T�r von innen verriegelt. Erst als wir die Polizei riefen, machten sie auf und wir konnten ausziehen�, so die 29-J�hrige. Die Stadtpolizei Z�rich best�tigt auf Anfrage, dass ein entsprechender Anruf eingegangen ist. Die �rztin sagt, sie sei sich vorgekommen wie in einem schlechten Film. �Ich f�hlte mich extrem ungerecht behandelt.� Trotzdem sei die Geschichte f�r sie jetzt abgeschlossen. �Ich muss schauen, wie es jetzt weitergeht.�

Auch als Untermieterin h�tte sie aufgrund der Umst�nde ihres Auszugs das Recht auf Schadenersatz, sagt Rechtsanwalt Benjamin Domenig. �Eine fristlose K�ndigung gibt es anders als im Arbeitsrecht nicht. Der Vermieter kann zwar ausserordentlich k�ndigen, aber auch das dauert in der Regel mindestens drei Monate.� Eine ausserordentliche K�ndigung k�me infrage, wenn der Mieter die Wohnung vors�tzlich besch�digt, zum Beispiel wenn er in der Wohnung absichtlich Feuer entfacht. �Hier sind wir weit davon entfernt�, sagt Domenig. F�r den finanziellen Schaden, den die �rztin durch die Vertragsverletzung erlitten hat, m�ssten die Hauptmieter einstehen. �Etwa f�r die vor�bergehende Unterkunft, ein Hotel oder die Zwischenlagerung der M�bel.�

�Freiwilliger Auszug�Auf Anfrage wehrt sich D.S. gegen die Vorw�rfe, die �an den Haaren herbeigezogen� seien: �Ich habe im Februar das Mietverh�ltnis auf Ende M�rz gek�ndigt � ein neuer Hauptmieter h�tte die Untermieter �bernommen.� Da das der �rztin nicht gepasst habe, sei sie freiwillig ausgezogen.

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S. kritisiert, dass ihm die Frau zu sp�t gesagt habe, dass sie auf einer Coronavirus-Station arbeite. �Ich war von der Arbeit her verpflichtet, alle Kontakte mit Risikopersonen t�glich zu dokumentieren. Diese Information wurde mir vorenthalten.� Wieso sie derartige Vorw�rfe gegen ihn streue, sei ihm schleierhaft.

*Namen der Redaktion bekannt.Pflegepersonal als �Virusschleudern� bezeichnetIn England wird das Pflegepersonal, das Coronavirus-Patienten betreut, teils heftig beleidigt. Das sagt Susan Masters, Direktorin des Royal College of Nursing in London. �Krankenschwestern werden als �Virenschleudern� bezeichnet. Dieses abscheuliche Verhalten muss gestoppt werden.�

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Und wieso lässt sie sich mobben?!!!🙄🤦‍♀️ Ein Beispiel mehr für die Hysterie, Panikmache, Angst Verbreitung und so weiter. Die Allgemeinheit der Menschheit ist einfach dumm, sorry. Kann manipuliert werden und wird es auch von den Medien, Politik, Arbeitgeber und so weiter. Ja. So sind Menschen. Leider viel zu oft.

🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️unfassbar! Wo führt das noch hin?🤷🏻‍♂️ Schande Typisch die Menschen in der Schweiz ! Nur Geld ist wichtig vorallem in Zürich ! Ich kann es nicht glaube. Falls es doch war ist, dann Busse an den Täter, und Haft solang die Pandemie dauern soll. Null Toleranz mit Idioten.

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