Wo steckt Spaniens Altkönig? Abu Dhabi statt Karibik?

Wo steckt Spaniens Altkönig? Abu Dhabi statt Karibik?

08.08.2020 05:06:00

Wo steckt Spaniens Altkönig? Abu Dhabi statt Karibik?

Vier Tage nach Bekanntwerden seiner Ausreise aus Spanien bleibt der unter Korruptionsverdacht stehende Altkönig Juan Carlos untergetaucht.

Keystone/AP/Esteban FelixDie in Sachen Monarchie gewöhnlich gut informierte Zeitung «ABC» schrieb am Freitag, der 82-Jährige sei offenbar zu befreundeten Scheichs in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten gereist. Juan Carlos unterhalte beste Beziehungen zum Kronprinzen, Scheich Mohammed bin Said Al Nahjan. Er sei am Montag von Vigo (Galicien) mit einem Privatjet nach Abu Dhabi geflogen, hiess es. Unterkunft habe er im Emirates Palace, einem der teuersten Hotels der Welt, bezogen.

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Zuvor hatten «ABC» und andere Medien allerdings versichert, das frühere langjährige spanische Staatsoberhaupt sei in der Dominikanischen Republik von einem anderen mächtigen Freund, dem Zuckermagnaten Pepe Fanjul, aufgenommen worden. Das wurde von der Regierung des Karibik-Landes allerdings dementiert.

In einem vom Königshaus am Montag veröffentlichten Brief an seinen Sohn und Nachfolger Felipe VI. hatte Juan Carlos, der 1938 im damaligen Exil der Königsfamilie in Rom geboren wurde, mitgeteilt, dass er wegen der Finanzaffäre Spanien verlasse und ins Ausland ziehe. Damit wolle er die Arbeit Felipes «erleichtern».

SchmiergeldzahlungenUngeachtet der mysteriösen Ausreise von Juan Carlos versicherte die spanische Regierung am Mittwoch, der Bourbone sei nicht vor der Justiz geflohen. Ministerpräsident Pedro Sánchez beteuerte jedoch, er kenne den Aufenthaltsort des Ex-Königs nicht. Sánchez› zweiter Stellvertreter, Pablo Iglesias vom Koalitions-Juniorpartner Unidas Podemos, sprach von einer «unwürdigen Flucht». Ein Anwalt von Juan Carlos versicherte, sein Mandant stehe der Justiz auch nach der Ausreise zur Verfügung.

Im Skandal geht es um mutmassliche Schmiergeldzahlungen beim Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke in Saudi-Arabien durch ein spanisches Konsortium. Juan Carlos soll 2008 von den Saudis 100 Millionen US-Dollar für die Vermittlung kassiert haben. Damals genoss er als Monarch zwar noch Immunität. In Zusammenhang mit der Zahlung wird er aber nun der Steuerhinterziehung und der Geldwäsche nach seiner Abdankung im Juni 2014 verdächtigt. Im Juni leitete das Oberste Gericht in Madrid Ermittlungen ein.

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Mehrheit soll Stoff- statt Einwegmaske tragenKünftig soll die Bevölkerung Stoff- statt Einwegmasken tragen. Das BAG hat seine Empfehlung geändert. BAG.... 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️ Liebes BAG_OFSP_UFSP , Herr PStrupler , Herr alain_berset, Jetzt fängt es langsam an lächerlich zu werden. Warum blasen Sie die Aktion Maskenpflicht nicht einfach wieder ab? Herr Koch hat ja immer wieder auf genau das hingewiesen, bis auf die Idee der Stoffmaske natürlich. Heute steht mit Begründung ein Kommentar in einer Zeitung, weshalb dieses Thema nur noch lächerlich ist! Die Regierung und das BAG behaupteten, und damals noch wahrheitsgemäss, dass der einfache MNS nichts gegen Viren bringt! Heute schwenken sie um und verkaufen das Volk für blöd

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