Wir haben die Banken gerettet, jetzt darf unsere Rettung nichts kosten – Ein offener Brief

Offen Gesagt, Zürich, Bern, Coronavirus, Wirtschaft

«Lieber Herr Gottstein, jetzt ist Payback-Time... »

Offen Gesagt, Zürich

3/24/2020

«Lieber Herr Gottstein, jetzt ist Payback-Time... »

Der neue CEO der Credit Suisse hatte die Idee, das Rettungspaket des Bundes über die Bankschalter abzuwickeln. Die Banken dürfen daran nichts verdienen.

Das war Ihre Idee, die Bankiervereinigung und Ueli Maurers Finanzdepartement haben sie tel quel übernommen. Natürlich ist sofort die Frage aufgetaucht, wie hoch denn die Zinsen für diese Darlehen seien. «Bescheiden» fielen diese aus, meinte Maurer, aber die Abwicklung koste etwas, die Banken seien «auch nicht Pestalozzi». Natürlich nicht. Natürlich greifen Sie dem Bund und der Wirtschaft nicht nur aus reiner Nächstenliebe unter die Arme. Natürlich wissen Sie, dass die Banken auf Verlusten sitzenbleiben, wenn ihre Kundschaft massenweise pleite geht. Und natürlich haben Sie auch berechnet, wie hoch Ihr Mehraufwand ist, der anfällt. Die Frau- und Mannstunden, die das kostet. Wie viel Geld bei den Banken und Ihrer Credit Suisse hängen bleiben muss, damit die Risiken der 15-Prozent-Bürgschaften tragbar sind. Ich kenne mich im Banken- und Buchhaltungswesen nicht sehr gut aus. Aber ich kann ein bisschen Managersprech und ich weiss, dass «kostenneutral» und «Goodwill» da beliebte Begriffe sind. Kostenneutral heisst, dass etwas nicht mehr oder weniger kosten darf, als man damit verdient. Und unter Goodwill verbucht man das Image beziehungsweise das öffentliche Wohlwollen eines Unternehmens. Ich hoffe, Sie haben versucht, alles kostenneutral durchzuziehen. So, dass Sie aus der Corona-Not der Unternehmen und der Schweiz kein Geschäft machen. Ich hoffe auch, Sie haben nicht vergessen, den Goodwill zu berechnen, der Ihnen und Ihrer Branche daraus erwachsen würde, wenn Sie dem Land in dieser schweren Zeit etwas zurückgäben. Denn ich hoffe auch, dass Sie, wenn das alles vorbei ist, wieder in der Kronenhalle essen gehen können und dann nicht Sie der sind, der zusammengestaucht wird. Liebe Grüsse Weiterlesen: watson News

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