: «Wir haben deutlich jüngere Patienten im Spital»

«Wir haben deutlich jüngere Patienten im Spital»: Zürcher Spitaldirektion appelliert an Vernunft der Nicht-Risikogruppen.

30.10.2020 11:18:00

«Wir haben deutlich jüngere Patienten im Spital»: Zürcher Spitaldirektion appelliert an Vernunft der Nicht-Risikogruppen.

Die Corona-Situation in den Spitälern spitzt sich zu. Am Donnerstag befanden sich allein im Kanton Zürich 221 Menschen in Spitalpflege. Wie reagiert der Kanton darauf?

SchnelltestsKommen bald Schnelltests im Kanton Zürich? Rickli kündigt dazu mehr Informationen für nächste Woche an. Aktuell sei man mit Hochdruck daran, die Koordination und die Testkapazitäten sicher zu stellen.Will der Kanton Zürich auch Angestellte mit Covid weiterarbeiten lassen?

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Das fragt ein Journalist im Bezug auf die Regelung der Aargauer Kantonsärztin, die positiv getestete Angestellte ohne Symptome weiterarbeiten lassen will, um einen Personalmangel zu verhindern. Zur Zeit komme dies nicht in Frage, so Rickli. Sofern kein Personalmangel herrscht, wolle man dies nicht. Im Unispital ist es laut Zünd zu einer Quarantäne-Erleichterung gekommen, da man eine Spezialistin dringend brauchte. Dies unterstehe aber auch klaren Regelungen und Personen, die aus der Quarantäne austreten müssen, werden auch getestet. Es müsse sowieso immer so gearbeitet werden, in der Annahme der Pflegende und der Patienten seien infiziert.

Situation in den HeimenNun ist die Fragerunde eröffnet. Ein Journalist will wissen, wie die Situation in den Heimen ist. Die Heime unterstehen den Kantonen, so werde nächste Woche auch wieder eine Weisung stattfinden, so Rickli. «Das Virus ist zunehend in den Heimen vorhanden.» Es habe darum auch ein Austausch mit den Heimen statt gefunden.

Disziplin der BevölkerungDisziplin von der Bevölkerung ist nun zentral, um die Überlastung der Spitäler zu verhindern, so Zehnder. Es seien auch deutlich jüngere Patienten im Spital als nur Patienten der Risikogruppe. Es handle sich um Personen in ihren 20ern oder ihren 30gern.

Covid ist nicht Sache der Spitäler, sondern vom ganzen System«Covid ist nicht Sache der Spitäler allein, sondern vom ganzen System», so Zehnder. Es brauche auch eine gute Koordination durch Hausärzte, Arztpraxen und medizinischen Zentren. «Die ganze Behandlungskette wird gefordert.» Zur Zeit könne man noch alle behandeln. «Wer das Spital braucht, soll auch ins Spital kommen.» Im Frühling seien viele aus Rücksicht nicht ins Spital gekommen, so hat man Herzinfarkte verpasst.

Knappe RessourcenRolf Zehnder, Spitaldirektor Kantonsspital Winterthur spricht: Man wisse zwar, was man brauche um Covid-Patienten zu behandeln, aber die Frage ist, woher man diese Ressourcen nimmt. Ab Stufe 4 müssen nicht dringliche Eingriffe reduziert werden. Bei Stufe 5 (ab zirka 80 Covid-Patienten in Winterthur) müssen elektive Eingriffe und Behandlungen noch stärker zurückgestellt werden.

Sehr aufwendig, Covid Patienten zu behandelnZemp: «Es ist sehr aufwendig, Covid Patienten zu behandeln. Ach für das Personal in den Schutzanzügen ist es anstrengend.» In den Herbstmonaten sowie an Weihnachten ist es laut Zemp immer sehr voll in den Spitälern. Darum sei man sehr froh, so eine gute Zusammenarbeit zwischen den Spitälern zu haben.

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Gleichmässige Auslastung der SpitälerAndré Zemp, Spitaldirektor Stadtspital Waid und Triemli, sagt:« In der zweiten Welle haben wir festgestellt, dass sehr viele Patienten ins Triemli kommen.» Darum ist er froh, dass eine gleichmässige Auslastung der Spitäler angestrebt wird.

Normalbetrieb aufrechterhaltenWichtig sei nun, dass der Normalbetrieb aufrecht erhalten werde, so Brack. Die Situation auf den Intensivpflegestationen werde täglich beobachtet und die Zahlen dazu erfasst.Konstante PatientenzahlNun spricht Thomas Brack, Spitaldirektor vom Spital Limmattal: «Die meisten Zürcher Spitäler können zur Zeit noch den normalen Regelbetrieb folgen.» Man habe auch eine konstante Anzahl an Patienten in der letzten Woche verzeichnet. Eine Taskforce evaluiere die Situation mehrmals täglich.

Personal ist der wichtigste Faktor«Wir haben im Unispital keine Feriensperre», so Zünd. Das Personal ist der wichtigste Faktor während der Pandemie.MortalitätsrateGregor Zünd, Vorsitzender der Spitaldirektion des Universitätsspital Zürich, übernimmt nun das Wort: «Die Mortalität ist tiefer in der zweiten Welle.» Warum dies so ist, kann Zünd nicht abschliessend sagen. Aber: Stossen die Kapazitäten an ihre Grenzen, könnte das einen Einfluss auf die Mortalitätsrate haben.

Auch nicht Covid-Patienten leiden unter PersonalmangelGruber: «Desto mehr Corona-Patienten behandelt werden müssen, desto weniger Kapzitäten gibt es für Patienten mit anderen Leiden.» Man arbeite eng mit den Spitälern zusammen, um die bestmöglichste Behandlungsqualität gewährleisten. Die Spitäler koordinieren auch eng untereinander. Es wird davon ausgegangen, dass die Spitäler bald sehr stark belastet sein werden. Ein 3-Phasen-Modell werde angewendet, um die mangelnden Ressourcen abzufedern.

400 freie SpitalbettenJörg Gruber, Leiter Abteilung Versorgungsplanung Gesundheitsdirektion spricht nun: 221 Personen seien im Kanton Zürich hospitalisiert worden. Es gebe 400 freie Spitalbetten.48 auf Intensivstationen.Eindrückliche Arbeit der Pfleger

Rickli hat sich diese Woche eine Bild der Spitäler und der Behandlung von Covid-Patienten verschafft. «Es war sehr eindrücklich dies zu sehen», so Rickli. Gleichzeitig ruft die Gesundheitsdirektorin dazu auf, die Kontaktpersonen nicht zu stark zu durchmischen. «Wir können nicht die ganze Verantwortung dem Spitalpersonal übertragen».

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Gleichmässige Verteilung auf Spitäler«Im März hatte man 146 Hospitalisierungen und 28 Beatmungen, heute sind es 1278 Ansteckungen», so Rickli. Um eine Spitalüberlastung zu verhindern, habe man eine Verteilung auf verschiedene Spitäler ausgearbeitet. Der Kanton habe auch zusätzliche Beatmungsgeräte beschafft.

Pressekonferenz beginntGesundheitsdirektorin Natalie Rickli begrüsst zur heutigen Medienkonferenz.Donnerstag, 29.10.2020Die Neuinfektionen im Kanton Zürich haben einen neuen Rekordwert erreicht.Seit Mittwoch sind 1278 Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

Vier weitere Personen sind gestorben. Seit dem 1. Juli wurden 20'538 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 169 Menschen sind gestorben.Wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilte, befanden sich am Donnerstagnachmittag 221 Menschen in Spitalpflege.

Das sind 20 Personen mehr als am Vortag.Die Anzahl beatmeter Patienten stieg um vier Personen auf 21.Der Kanton will am Freitag um 08.30 Uhr über die Situation in den Zürcher Spitälern informieren. An der Pressekonferenz nehmen teil: Weiterlesen: 20 Minuten »

Gene gut, alles gut? So bestimmt das Erbgut unser Leben - Blick

Wie lang wir leben, ob wir mit 50 an Krebs erkranken werden: Viele Dinge stehen in den Genen geschrieben. Aber die Sache ist kompliziert. Wir haben nachgefragt, was unser Erbgut über uns aussagt – und was nicht.

Einmal mehr: RR Rickli und die Spitaldirektoren. Ohne Personal. Betten hat man im Griff, davon reden sie. Das Personal fehlt. Davon und mit ihm reden sie nicht. AktionswocheGesundheit Frau Rickli, reden Sie mit uns! Oh, gegen Winter werden Menschen krank? Unglaublich!!! Wenn wir die gleichen Kapazitätsprobleme in unseren Spitälern haben wie im März/April, dann hat unsere Kantonsregierung versagt. Wäre es nicht ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf eine 2. Welle gewesen, während den ruhigeren Sommermonaten die Kapazitäten auszubauen?

Klar, sind ja auch mehr krank, also kommen auch mehr jüngere. Tja, wenn die Intelligenz der RR derer eines Busches gleicht, ist nicht viel Gescheites zu erwearten. Wieso, holt man extra Statisten in die Spitäler oder wieder Patienten aus dem Ausland, damit die Zahlen endlich stimmen? Aber ja, die müssen Alarm schlagen. Man will ja nicht auffallen. Wo kämen wir da hin, nicht wahr? 😉

Achja.....?

Schussabgabe bei Polizeieinsatz in Kanton Waadt - BlickIn einer Wohnung im Zentrum von Prilly VD ist am Donnerstag laut Polizei mindestens eine Person schwer verletzt worden. Beim Vorfall soll eine Schusswaffe benutzt worden sein.

Coronavirus: Die Welt im Notstand – alle News im LivetickerCorona Schweiz: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus-Lage in der Schweiz und international. Ist das ein Witz? Sarkasmus? Jetzt plötzli Das sie es jede Woche können heisst nicht, dass es sinnvoll ist. Macht Italien so - und die Leute werden verrückt dabei. Bei zu schnellen Änderungen weiss irgendwann niemand mehr, was gilt. Ergibt eine Mischung aus totaler Verunsicherung und man verliert die Menschen auf dem Weg.

«Live aus dem Chefbüro»: «Ja, wir hatten im Frühling zu wenig Masken»Bundesrat Alain Berset hat im Kampf gegen Corona die Schraube angezogen. Reicht das, um der Pandemie etwas entgegensetzen zu können? Der Gesundheitsminister beantwortete Leserfragen. Nein, die werden NICHT reichen! Und da der BR nicht die Eier hatte, ernsthafte Massnahmen zu beschliessen, verlieren wir eine weitere Woche. Und der Lockdown und Ausweg aus der Krise wird massiv härter, länger und schlimmer! Herr Berset, wie stark schaden Masken dem Körper, vor allem beim Sporttreiben? Dass sie schaden kann man nicht bestreiten. Meine Kinder müssen mit Masken turnen, was krank ist. Sollte man statt alain_berset nicht lieber Experten fragen, die von dem Thema etwas mehr verstehen als er? CoronaInfoCH

: «Ja, wir hatten im Frühling zu wenig Masken»Bundesrat Alain Berset hat im Kampf gegen Corona die Schraube angezogen. Reicht das, um der Pandemie etwas entgegensetzen zu können? Der Gesundheitsminister beantwortete Leserfragen. Ich kann es einfach nicht mehr hören !!!! In Deutschland wird überall Maske getragen. Die Neuansteckungen gehen nicht zurück. Was sagt uns das Vielleicht nicht das eigene Volk anlügen?

Milde Regeln vom Bund: Europa hängt Schweiz bei Corona-Massnahmen abTrotz explodierender Fallzahlen verhängt die Schweiz im Vergleich mit den Nachbarn Deutschland und Frankreich lasche Massnahmen. Auch in anderen europäischen Ländern geht man weiter. Dafür hängt die Schweiz Europa dann bei der Inzidenz ab. Der Bundesrat hat wohl Angst vor seiner eigenen Bevölkerung! Schade - so können wir das Virus nicht bekämpfen! Finde ich gut, dass unser BR eigends für die Schweiz schaut und sich nicht wie ein Lemming verhält.

Diese Länder hatten schon eine zweite Corona-Welle. So haben sie diese gemeistertWährend Europa noch in der zweiten Welle steckt, haben andere Länder diese schon hinter sich.