Will Alain Berset jetzt die Kurzquarantäne einführen?

Berset drängt zu schnellerem Impfen: «525 Dosen pro Tag und pro 100'000 Einwohner muss ab Februar möglich sein.»

21.01.2021 19:32:00

Berset drängt zu schnellerem Impfen: «525 Dosen pro Tag und pro 100'000 Einwohner muss ab Februar möglich sein.»

Gesundheitsminister Alain Berset trifft sich am Donnerstag in Bern mit Vertreterinnen und Vertretern der Kantone. Um 17 Uhr treten sie vor die Medien. 20 Minuten berichtet live im Stream und Ticker.

«habe ich keine Kenntnis und dazu kann ich nichts sagen», sagt Berset.Wie sollen die Kantone es schaffen, die geforderten Impfkapazitäten zu steigern?«Ja, es ist nicht einfach», sagt Berset. «Es gibt Impfzentren, aber auch Leute, die man vor Ort impfen muss. Für die Kantone ist das schon schwierig zu organisieren. Die Zuständigkeit liegt nach wie vor bei den Kantonen, es war nie geplant, dass sie einmal nicht im Lead wären.»

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«Das Gute in dieser Situation ist, dass wir die Dosen gestaffelt bekommen», sagt Berset. «Hätten wir 8 Millionen Dosen aufs Mal bekommen, wäre das etwas anderes.»Was hat sich verändert, dass der Bundesrat die Kurzquarantäne in Betracht zieht?

«Es braucht immer die Bereitschaft, sich anzupassen», sagt Berset. «Die Situation ist momentan klarer als Ende Dezember, aber wir haben immer noch einige Unklarheiten, wie die neuen Mutationen. Deshalb haben wir jetzt angefangen, mit den Kantonen darüber zu sprechen.» headtopics.com

Wie weit sind die Diskussionen um die Kurzquarantäne fortgeschritten?«Wir haben die Sache gestern bei den Kantonen in die Vernehmlassung gegeben, sie ist also noch am laufen», sagt Berset. «Heute haben wir nicht darüber gesprochen.»

Hat der Bundesrat einen Plan zum EU-Impfpass?«Wir verfolgen mit grossem Interesse, was andere Länder tun, also auch, was in der EU läuft», sagt Berset. «Aber bisher gibt es noch keine Entscheide. Es ist eine Herausforderung, die auf uns zukommen wird. Es sind auch immer wieder Leute auf mich zugekommen, Geschäftsleute, die immer wieder reisen müssen, und die sagen ‹Wir brauchen das auch.›»

«Wir werden das mit der EU zusammen anschauen müssen», so Berset.«Wir verfolgen das sehr eng und werden uns auch bei der WHO einbringen, das braucht das Einverständnis von Mitgliedsstaaten», fügt Nora Kronig vom BAG hinzu.

Waren die Kantone nicht auf die Zulassung des Pfizer/Biontech-Impfstoffes gefasst?«Wir müssen anerkennen, dass die Zulassung etwas früher kam, als wir erwartet hatten», sagt Engelberger.«Im Oktober hätten nicht viele Menschen Geld darauf gewettet, dass bis Ende Jahr noch ein Impfstoff in der Schweiz zugelassen wird. Wir waren sogar noch vor der Kommision der EU.» headtopics.com

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Wie hoch ist die Kapazität heute?«Wir haben für Januar einen theoretischen Wert», sagt Berset. «Aber der Anfang ist schwierig, weil der Start so gestaffelt und mit verschiedenen Lösungen stattfand. Darum gibt es die Impfvorgaben auch erst für den Februar.»

Wie viele Personen werden in der Schweiz täglich geimpft werden?«Das kann ich Ihnen nicht sagen, denn das kommt sehr drauf an», antwortet Berset. «Was ich Ihnen sagen kann, ist, wie viele Impfdosen an die Kantone geliefert werden.Es gibt ab Februar die Vorgabe, dass Kantone 525 von 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Tag impfen sollen.

Aber Juni ist die Zahl dreimal höher, also 1575 Menschen pro Tag.»Soll der Bund einen Test pro Woche in Pflegeheimen finanzieren?«Ja, das ist in Vernehmlassung», sagt Berset. Es ist schon derzeit so, dass testen gratis ist, wenn man Symptome hat.

Die Fragerunde beginntDie anwesenden Journalistinnen und Journalisten bekommen nun die Gelegenheit, Fragen zu stellen.Regelmässige Tests in Pflegeheimen«Wir begrüssen die Diskussion über die systematische Ausweitung der Test-Vorschriften», sagt Engelberger. «Es muss aber natürlich auch nachhaltig sein, wenn man mehr testen will. In Pflegeinstitutionen muss man beispielweise regelmässig testen.» headtopics.com

«Die Bevölkerung will sich impfen lassen»Einige Worte zum Hauptthema der heutigen Sitzung mit dem Bundesrat: der Impfung. «Die Aktion hält uns in Atem, die Menschen, die sich haben impfen lassen, lassen uns eine grosse Dankbarkeit spüren», sagt Engelberger. «Die Bevölkerung will sich impfen lassen und wir wollen diesem Impfwunsch auch nachkommen.»

«Wir verstehen natürlich, dass sich einige wünschen, dass es schneller vorwärtsgeht», so Engelberger.«Aber wir müssen auch die Relationen beachten: Noch vor drei Monaten hätten wir nicht gedacht, dass wir schon so bald impfen können.»

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«Das Tempo der Impfungen wird zunehmen», sagt Engelberger. «Es ist klar, dass sie momentan nicht alle am selben Ort stehen. Das ist schlicht eine Folge der verschiedenen Gegebenheiten.»Der Wunsch der Bevölkerung nach Transparenz sei berechtigt. «Wir wollen dem auch nachkommen.

Ab Morgen stellen wir das Monitoring des Bundes zweimal die Woche zur Verfügung.»«Die Verhaltensregeln bleiben natürlich trotz der Impfung wichtig, ich kann das im Alltag auch weiterhin beobachten», sagt Engelberger.Spitäler holen mit Eingriffen wieder auf

Die Belegungszahlen sind sowohl im allgemeinen Spital- als auch im Intensivbereich rückläufig.«Das ist wichtig, denn es wurden viele Operationen verschoben, diese müssen wir jetzt durchführen», sagt Engelberger. «Deshalb ist die Belegung auf den Intensivstationen nicht rückläufig: Es werden jetzt vermehrt verschobene Operationen durchgeführt. »

«Es gibt keinen Festtags-Effekt»Damit übernimmt GDK-Präsident Lukas Engelberger gleich das Wort. Er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Bund. Heute fand die zweite Videositzung der Gesundheitsdirektorenkonferenz mit dem Bundesrat innerhalb einer Woche statt.

«Die Lagebeurteilung der GDK ist vorsichtig», so Engelberger. «Es gibt positive Elemente: es gibt bei den Fallzahlen keinen Festtags-Effekt,die Zahlen sind nicht explodiert. Die Bevölkerung hat sich vorbildlich verhalten.Das ist von grosser Bedeutung und das muss auch so bleiben. Die Viren-Mutationen machen auch den Kantonen Sorgen.»

«Die Massnahmen bleiben wichtig, die Kantone tragen die Massnahmen des Bundes mit und setzen sie vor Ort um», so Engelberger. «Wir haben keine Schwierigkeiten beim Vollzug, obwohl es starke Einschränkungen sind. Ich danke allen, die sich vorbildlich verhalten.»

«Wir müssen dranbleiben»«Wir wollen auch mehr testen», sagt Alain Berset.Es werde derzeit immer noch zu wenig getestet. «Wir müssen da dran bleiben», sagt der Gesundheitsminister und betont die gute Zusammenarbeit mit der GDK.

Contact TracingEinige Worte zum Contact Tracing:«Das Unterbrechen der Infektionsketten bleibt wichtig, vor allem angesichts der sehr ansteckenden neuen Varianten des Coronavirus. Mit einem guten Contact Tracing können wir auch die Impfkampagne unterstützen.»

Die Kantone werden in Zukunft weiter die Kontakte von Infizierten zurückverfolgen.Bund veröffentlicht ab ab Freitag Impfzahlen«Die Impfung ist eine grosse Herausforderung für unser Gesundheitssystem», sagt Berset. «Es gibt eine Vielzahl von varianten, die die Kantone gewählt haben. Die Durchführung der Impfkampagne funktioniert gut, aber wir müssen das rasch vorantreiben.»

Es gibt aber, so Berset, Faktoren, die der Bundesrat nicht beeinflussen kann. «Es gibt Lieferungsverzögerungen beim Impfstoff von Pfizer/Biontech», sagt Berset.«Wir klären momentan, welche Konsequenzen der Lieferengpass für die Schweiz hat.»

Die Schweiz habe gerade aus diesem Grund von Anfang an eine diversifizierte Kampagne mit verschiedenen Impfstoff-Produzenten gefahren.«Ab morgen veröffentlichen wir zweimal pro Woche die Zahlen zur Impfkampagne»,kündet Berset an. Es werde bekanntgegeben, welche Kantone wie viele Impfdosen erhalten.

Momentan müssten525 Personen pro 100'000 jeden Taggeimpft werden. Bis im Juni sollen es laut Bersets Plänendreimal so viele sein,rund 1575 pro Tag.Die Medienkonferenz beginntGesundheitsminister Alain Berset spricht als Erster. Er spricht über die aktuellen Zahlen. Es gelte, weiter vorsichtig zu bleiben.

«Es gab in einigen Kantonen in den letzten Tagen wieder eine leichte Steigerung der Zahlen», sagt Berset. «In der aktuellen Situation ist es weiter ein Anliegen, mit den Kantonen Hand in Hand zu arbeiten. Wir haben die gleichlautenden Ziele: Das Virus zu bekämpfen und möglichst viele Menschen zu impfen.»

Die Medienkonferenz verschiebt sichGemäss Angaben im Stream verzögert sich der Beginn der Medienkonferenz um 15 Minuten. Neuer Start ist um 17.15 Uhr.Die Medienkonferenz beginnt um 17 UhrIn Kürze treten Alain Berset und Lukas Engelberger vor die Medien. Der Gesundheitsminister und der GDK-Präsident werden über die Gespräche mit den Kantonsvertretern berichten. Die Medienkonferenz fängt um 17 Uhr an.

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Sieht er nach diesem Foto wie normale Mensch?! Ich denke auch Politiker haben in den zwischen psychische Probleme! Der soll sich mal was einführen bitte. Eine Testpflicht nach der Quarantäne wäre sicher sinnvoll. Somit hätte man mehr Informationen über die Ansteckungsorte und hätte auch verlässliche Daten, wie ansteckend die mutierten Viren tatsächlich sind...

What was the message? Ich hoffe, dass Herr Berset ihr Land ruhig und mit viel Umsicht durch diese Krise lenkt, sodass möglichst wenige Leute zu Schaden kommen. warum soll man diese genbasierte Impfung in den unversehrten Körper jagen ? Der Bundesrat und die Experten sollten absoluten Vorrang geniessen. Allen voran alain_berset.

Kurz Qarantäne ... lol ... Bekommt er langsam Angst und findet nun selber seine Massnahmen willkürlich? Er wird Busse tun und dafür bezahlen, wenn er seine Füsse einst über die Schwelle vom Höllen Tor setzt! Berset ist einfach nur noch ein arrogant kleingeistiger Kotzbrocken. Hundert neue wörter für immer denselben sch**...!!!

irgendwie kann ich ihn, ja, nicht mehr sehen .... Nicht im TV. Die CH kann einfach gar nichts.