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Wie ist das jetzt mit den Spitalbetten und der «Genimpfung»? 9 Aussagen im Faktencheck

Wie ist das jetzt mit den Spitalbetten und der «Genimpfung»? 9 Aussagen im Faktencheck.

24.09.2021 13:27:00

Wie ist das jetzt mit den Spitalbetten und der «Genimpfung»? 9 Aussagen im Faktencheck.

Im 4. Faktencheck mit User-Aussagen geht es unter anderem um Impfrisiken. Und um ein Gerücht, dessen Ursprung entlarvt wurde.

Die angebliche Schweigepflicht«In drei Spitälern mussten Pflegefachleute eine Schweigepflicht unterschreiben, dass niemandem erfährt, wie viele Geimpfte im Spital liegen.»Das stimmt nicht. In den sozialen Medien kursiert diese Falschmeldung in Form einer Sprachnachricht. Darauf erzählt ein Mann, dass in den drei Spitälern Männedorf, Frauenfeld und St. Gallen die Angestellten eine Schweigepflicht hätten unterzeichnen müssen. Diese habe sie verpflicht, die Anzahl der doppelt Geimpften auf den Intensivstationen zu verheimlichen. In der Sprachnachricht wird die angebliche Quelle genannt. «Blick» konnte mit der Frau sprechen. Sie zeigte sich fassungslos. Die Informationen seien falsch, weshalb sie nun prüfe, juristisch dagegen vorzugehen. Auch die Spitäler dementieren den Vorwurf. Das sei ein «völliger Humbug», sagte etwa der Mediensprecher des Kantonsspital St. Gallen auf Anfrage.

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Der «faktische Impfzwang»«Extrem bedenklich finde ich den faktischen Impfzwang für die Jungen. Sie haben ab Oktober keine andere Wahl, als sich entweder ausgrenzen oder impfen zu lassen. Dabei erkranken sie nicht schwer.»Es stimmt, dass Leute unter 30 Jahren die Spitäler wenig belasten. Laut dem BAG war eine Zertifikatspflicht ab einem höheren Alter als 16 aber kein Thema. Das Amt schreibt: «Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind nachweislich weniger anfällig für eine Infektion mit SARS-CoV-2 und es ist weniger wahrscheinlich, dass sie das Virus übertragen.» Darauf, dass auch 16- bis 30-Jährige nur in sehr seltenen Fällen auf der Intensivstation behandelt werden müssen, geht das BAG in der Antwort nicht ein. Ein Blick in die Hospitalisationen (siehe Grafik) zeigt, dass eine von zehn Spitaleinweisungen eine Person unter 30 Jahren betrifft. Die Altersgruppe mit den tiefsten Hospitalisationen ist jene der 10- bis 19-Jährigen. Die

und die 20- bis 29-Jährigen haben die zweittiefsten Zahlen.Die Langzeitfolgen«Wer sich jetzt impfen lässt, weiss nicht, was für Auswirkungen das nach mehreren Jahren hat.»Dies dürfte die wichtigste Sorge der Impfskeptiker sein. Geimpft wird seit einem Jahr – und für diese Zeitspanne sind die Impfnebenwirkungen bekannt. 2.5 Milliarden Menschen sind weltweit geimpft, mehrheitlich mit dem Stoff von Biontech/Pfizer. Nebenwirkungen treten früh, innerhalb von Stunden (allergische Reaktionen) oder maximal drei Wochen (zum Beispiel die sehr seltenen Herzmuskelentzündungen) auf. headtopics.com

Manche Impfexperten sagen, es seien generell bei Impfungen keine Nebenwirkungen bekannt, die erst nach Monaten oder Jahren auftreten. Frühere Gerüchte, dass Impfungen Autismus auslösen könnten, sind heute widerlegt. Zu den Hilfsstoffen, welche die mRNA-Impfungen enthalten, ist zu sagen, dass fast alle dieser Stoffe auch in anderen gängigen Medikamenten enthalten sind, da sie zum Beispiel als Stabilisatoren gebraucht werden. Falls einer dieser Stoffe für den menschlichen Körper ungesund wäre, wäre dies vermutlich längst bekannt.

23 Gründe, wieso watsons sich impfen lassen habenVideo: watson/Emily EngkentZur Immunreaktion, welche die Impfung auslöst, ist festzuhalten, dass hier die möglichen Risiken bei einer natürlichen Infektion extrem viel grösser sind. So kann ein Virus in seltenen Fällen das Immunsystem so fehlleiten, dass es körpereigene Zellen angreift. Die meisten Autoimmunerkrankungen entstehen nach Virus-Infektionen. Immunologe Andreas Radbruch von der Berliner Charité

«Die Impfstoffe besitzen keine gefährlichen Teile des Virus. Impfreaktionen sind auch nur kurz – nicht über Wochen. Das Risiko einer Autoimmunkrankheit ist viel, viel geringer. Ob es null ist, wird die Zeit zeigen.»Das Risiko, dass eine Person sich in der Zwischenzeit mit Sars-CoV-2 ansteckt liegt bei fast hundert Prozent.

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