Weshalb die Gefahr eines Kriegs im Nahen Osten steigt

Stolpern die USA und Iran ungewollt in einen Krieg hinein?

15.5.2019

Stolpern die USA und Iran ungewollt in einen Krieg hinein?

Gegenseitige Drohungen zwischen den USA und dem Iran, merkwürdige Zwischenfälle mit Öltankern: Es bräuchte nicht viel, um eine verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang zu setzen.

Ob es noch inoffizielle Direktkontakte gibt – die beiden Ländern unterhalten keine diplomatischen Beziehungen –, scheint fraglich. Sie wären in diesem globalen Schachspiel jedoch von grossem Nutzen. «Wir sind sehr besorgt darüber, dass es per Zufall zu einem Konflikt kommen könnte, mit einer Eskalation, die wirklich auf beiden Seiten unbeabsichtigt ist», sagte Jeremy Hunt, der britische Aussenminister beim Treffen mit seinen Amtskollegen aus der EU am Montag.

Jedenfalls erhöht die Kombination von Säbelrasseln und des sich auflösenden Nuklearabkommens die Kriegsgefahr. Auf die neuen US-Sanktionen, die offenbar wirksam sind, hatte der iranische Präsident Hassan Rohani reagiert, indem er ankündigte, dass sich der Iran seinerseits teilweise aus dem Atomdeal zurückziehen werde. Rohani, der eigentlich am Abkommen festhalten möchte, zielt darauf ab, die Hardliner um Revolutionsführer Ali Khamenei zu besänftigen und die Entschlossenheit des Iran gegenüber Washington zu demonstrieren.

Sollte der Iran tatsächlich wieder Uran anreichern, erwägen die USA den Einsatz militärischer Gewalt. So sieht es offenbar der aktualisierte Plan von Verteidigungsminister Shanahan vor. Die Frage ist, wie viel angereichertes Uran zum Krieg führt, was ist der Casus Belli? Der Iran hat gemäss dem Atomabkommen fast sein gesamtes angereichertes Material ausser Landes gebracht. Das Mullah-Regime bräuchte angeblich ein Jahr oder noch länger, um genügend Uran anzureichern für eine Bombe.

Weiterlesen: Tages-Anzeiger
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Mir scheint das sehr gewollt. Bolton ist eine alte Kriegsgurgel, die schon lange von einem Krieg mit Iran träumt. Trump hofft, von seinen innenpolitischen Problemen ablenken zu können. Der grösste Kriegstreiber seit dem 2. Weltkrieg ist die USA. Die ganze westliche Welt rennt ihnen hinterher. Bin kein Freund der EU, aber in der Iran Frage sind sie sich mal einig👍

USA stolpern immer in Kriege rein wo tausende unschuldige Zivilisten sterben, juckt keinen alle klatschen und jubeln. Für die Flüchtlinge übernehmen dann andere die Verantwortung. Ungewollt in einen Krieg hineinstolpern so ein Blödsinn

Die Schweiz soll im Iran-USA-Streit vermittelnWährend sich die Situation im Nahen Osten verschärft, sollen die USA der Schweiz ihre Nummer gegeben haben - damit der Iran anrufen könne.

Eine Feindschaft, die nicht enden willAmerika und den Iran trennt eine lange Geschichte gegenseitiger Attacken. Teherans Machtzuwachs hat die Lage schwieriger gemacht. Daran haben die USA einen gehörigen Anteil. Wie sagte es einst G.W. Bush Junior: Entweder du bist ein Freund der USA - oder eben der Feind. Und Freund sein bedeutet, du machst genau das genau so, was und wie es die USA will. Kann ein solches Land wirkliche Freunde haben

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USA verhängen neue Sanktionen gegen den IranPräsident Trump spricht von der «mächtigsten Kampagne des maximalen Drucks» und zielt auf den Bergbau- und Stahlsektor.

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Streit mit Iran: Jetzt bittet Trump die Schweiz um Hilfe - BlickUS-Präsident Donald Trump (72) bat seinen iranischen Amtskollegen Hassan Rohani am Donnerstag um ein Treffen. Die Schweiz soll bei der Vereinbarung helfen.

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Zettelt Trump einen Krieg mit dem Iran an?Flugzeugträger in den Persischen Golf entsandt, den Aussenminister in den Irak geschickt: Der USA Präsident will die Ayatollahs in Teheran in die Enge treiben. Jeder Amerikanische Präsident hat Anrecht auf seinen eigenen Krieg. War schon immer so. Seine Geldgeber müssen ja auch irgendwie von seinem Amt profitieren...

Der Iran muss den Sold der Milizionäre kürzenDie US-Sanktionen treffen den Iran hart, davon ist die Regierung in Washington überzeugt. Unklar ist, ob Teheran deswegen die Unterstützung schiitischer Milizen wie der Hizbollah kürzt.

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