Wer sich exponiert, wird beschimpft – «Ich hoffe, du stirbst!» – Pandemie-Fachleute ziehen im Netz Hass auf sich

«Ich hoffe, du stirbst!» – Pandemie-Fachleute über Hass, der ihnen im Netz entgegenschlägt.

16.10.2021 22:05:00

«Ich hoffe, du stirbst!» – Pandemie-Fachleute über Hass, der ihnen im Netz entgegenschlägt.

In der Corona-Pandemie sind Einschätzungen von Fachleuten in Medien und Online-Netzwerken an der Tagesordnung. Für einige von ihnen hat das sehr ernste Folgen, wie eine Umfrage zeigt.

/6Beschimpft, bedroht und tätlich angegriffen: Viele Fachleute, die sich öffentlich zu Themen rund um die Covid-19-Pandemie äussern, haben diese Erfahrung gemacht: So etwa der deutsche Virologe Christian Drosten.Michael Kappeler/dpaAuch Krutika Kuppalli, eine Spezialistin für Infektionskrankheiten wurde persönlich angefeindet. Gleich nach ihrer ersten öffentlichen Äusserung wurde sie mit dem Tod bedroht.

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Screenshot Twitter/@KrutikaKuppalliDasselbe erlebt regelmässig der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.Kay Nietfeld/dpaDarum gehtsFachleute, die sich öffentlich zum Coronavirus Sars-CoV-2 oder Covid-19 äussern, werden danach häufig mit Hass überhäuft. Auch körperliche Angriffe kommen vor.

Das zeigt eine Umfrage des Fachjournals «Nature», an der 321 Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen teilnahmen.Demnach ist jeder zweite Corona-Experte oder -expertin von Anfeindungen betroffen – ganz egal, woher sie kommen. headtopics.com

Ärzte und Virologen vor der Kamera und Epidemiologen, die auf Twitter-Studien kommentieren: In der Pandemie ist das alltäglich geworden. Fachleute beziehen Stellung zu Fragen rund um Corona. Eine Umfrage der Fachzeitschrift«Nature»

unter mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus mehreren Ländern wirft nun ein Schlaglicht auf die oft negativen Reaktionen, die ein Teil von ihnen wegen der Präsenz in der Öffentlichkeit erfahren hat. Es geht nicht nur um Hassbotschaften, sondern auch um Morddrohungen und seltener sogar körperliche Angriffe.

321 ErfahrungsberichteVorweg: Es handelt sich nicht um eine wissenschaftlich begleitete, repräsentative Umfrage. Das Ausmass des Problems lässt sich damit nicht exakt bemessen. Die Zeitschrift «Nature» versandte Fragebögen an Expertinnen und Experten und arbeitete dabei in mehreren Ländern mit Einrichtungen zusammen, die unter anderem Wissenschaftler-Statements an Medien verschicken (Science Media Centers). Es beteiligten sich 321 Expertinnen und Experten, die mit Medien über die Pandemie gesprochen hatten. Die meisten von ihnen kamen aus Grossbritannien, Deutschland und den USA.

Gut die Hälfte der Befragten gab an, manchmal, in der Regel oder immer nach Medienauftritten Troll-Kommentare oder persönliche Angriffe erlebt zu haben (siehe Instagram-Post – ob Melanie Brinkmann zu den Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern zählt, ist nicht bekannt). Die negativen Folgen der medialen Präsenz reichen demnach bis hin zu Morddrohungen in 47 Fällen, sechs Wissenschaftler gaben an, körperlich attackiert worden zu sein. Einzelne berichten auch von aggressiven Mails, gehackten Accounts oder Websiten und Beschwerden an den Arbeitgeber. headtopics.com

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Würden sie anders denkende und ihre Sorgen ernst nehmen wär dem nicht so. Danke euch Massenmedien ist man aber gleich Nazi oder rechtsradikal wenn man Bedenken hat. Wie heisst es so schön: kehr vor deiner eigenen Tür. Wenn die Presse endlich sachlich und ohne eine Partei zu ergreifen ihrer Journalistischen Arbeit nachgehen würde, gerät Sie auch nicht ins Kreuzfeuer! Wer Wind sät wird Sturm ernten!

Damit lenken Sie die Aufmerksamkeit von der Hauptfrage ab, nämlich: Wie viel Geld haben die heiligen Experten für die Lobby bekommen? Übrigens, er hetzt 80 Mio. Menschen seit über einen Jahr. Durch die Empfehlungen der Experten, auch Coronamaßnahmen genannt, wurden viele Existenzen zerstört. Wäre es nicht an der Zeit die Menschen wieder zusammen zu bringen? Es gibt kein Respekt mehr und jeder hat das Gefühl jemand diskriminieren zu dürfen..wären wir Menschen nicht so primitiv würden wir uns nicht so an die Gurgel springen..spaltet euch nicht!

'Ich hoffe, du stirbst', was ist daran schlimm? Meint er, er ist unsterblich und stirbt nie? Wir werden glaube ich, alle mal sterben. Ich hoffe für ihn, dass er auch mal stirbt. stirblangsam Macht ihr jetzt auf weinerlich, nachdem ihr über ein Jahr alles an Begriffen rausgehauen habt, um Massnahmenkritiker zu diffamieren? Ihr seid die lächerlichste Bande von Agitatoren, die man sich denken kann.

Und wie lange hetzten nun eigentlich die linksfascho MSM gegen Ungeimpfte und Andersdenkende? Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus! Wir haben das Framing und Narrativ der linken Medien satt, die nur dem Fremdgänger nachhecheln! Menschen, welche das Rampenlicht suchen, müssen damit rechnen, dass sie von Hass überflutet werden. Wer das nicht will, sollte die Öffentlichkeit meiden. Jeder hat es selber in der Hand.

Kommunikation und Wissenschaft – Morddrohungen gegen Corona-ExpertenEine Umfrage zeigt, wie oft Forschende, die sich öffentlich äussern, bedroht und beschimpft werden. Die Pandemie wirkt für Hassrede wie ein Brennglas. Vielleicht müssen Forscher die Verantwortung für ihre Wörter tragen und sich im voraus Folgen ihrer hypotetishen Aussagen und Fehlprognosen überlegen. Braucht es. Definitiv. Diskussionen ja, Beleidigungen und Bedrohungen sind indiskutabel. Wenn schon, dann eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Drohungen und Beleidigungen an allen Leuten. Oder sind Forschende gleicher als andere? Man könnte auch mit Nulltoleranz gegenüber Schimpfwörtern und bei sich selber beginnen.

Tja, die 'richtigen' Leute dürfen das und die 'falschen' eben nicht. Diese Fachleute haben bislang nicht so viel mit der Realität und dem Internet zu schaffen gehabt, oder? Fachleute 😂, ist der nicht Tierarzt? verdient

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