«Wenn es uns nicht mehr gibt, ist finito»

20Minuten.Ch, Www.20Minuten.Ch, 20 Minuten, 20 Min, News Von Jetzt, News, Medien, Tageszeitung, Zeitung, Gratiszeitung, Nachrichten, Berichte, Inland, Zürich, Bern, Basel, Wirtschaft, Money, Boerse, Wetter, Community, Foren, Spiele, Celebrity, Games, People, Kino, Kinoprogramm, Events, Party, Musik, Cd, Tv, Tv-Programm, Service, Suchen

«Wenn es uns nicht mehr gibt, ist finito»: Spitalmitarbeiter wehren sich gegen Lockerung von Arbeitsgesetzen.

20Minuten.Ch, Www.20Minuten.Ch

3/26/2020

«Wenn es uns nicht mehr gibt, ist finito»: Spitalmitarbeiter wehren sich gegen Lockerung von Arbeitsgesetzen.

Die gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten sind wegen der Corona-Krise ausser Kraft gesetzt. Spitalmitarbeiter wehren sich.

Heute sagen wir Melissa (22) Danke Fehler gesehen? Das Spitalpersonal kommt seit Tagen kaum mehr zur Ruhe. Das Coronavirus verbreitet sich rasant � in den Spit�lern diktiert der Ausnahmezustand den Alltag. Das Personal pflegt zahlreiche Infizierte oder k�mpft um ihr Leben. Aufgrund der Krise zapfte der Bundesrat am 20. M�rz die letzten Kr�fte der �rzte und Pflegenden an: Vor�bergehend sind die gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten aufgehoben. Konkret heisst das: Das Personal darf �ber 60 Stunden pro Woche eingesetzt werden. Gewerkschaften kritisierten die Streichung scharf. Einigen Spitalmitarbeitern ist der Kragen geplatzt. Umfrage Wie denken Sie �ber die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals? Das Pflegepersonal muss zu viel leisten. In dieser Krise sind diese Arbeitsbedingungen richtig. Weiss nicht. Der Bundesrat habe die Erholungszeiten f�r das Gesundheitspersonal gestrichen, kritisiert ein Mitarbeiter eines grossen Schweizer Spitals auf Facebook. Er gratuliere den Schreibtischt�tern, spottet er. Man glaube wohl, das Pflegepersonal lasse sich alles gefallen und man k�nne ihm dazu einen schlechten Lohn bezahlen. �Applaus bringt uns nicht weiter� Auch Pflegefachfrau M. V.* nimmt kein Blatt vor den Mund: �Die erfahrene Wertsch�tzung mit dem Klatschen der Bev�lkerung ist eine einmalige, sch�ne Geste der Solidarit�t in der aktuellen Situation. Sie lindert aber die realen Missst�nde im Bereich der Pflege nicht�, sagt die 39-J�hrige. Werde immer noch mehr verlangt, gehe es dem Personal selber irgendwann nicht mehr gut. �Wenn es uns nicht mehr gibt, ist finito.� V. bedauert, dass die Arbeit des Pflegepersonals erst jetzt Wertsch�tzung erfahre. �Personalmangel, �berforderung, Respektlosigkeit und eine schlechte Entl�hnung kann man nicht wegklatschen � hier braucht es dringend handfeste Massnahmen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.� Sie hoffe, dass die Corona-Krise eine Chance daf�r sei. �Es ist unser t�gliches Brot, sofort zur Stelle zu sein, wenn Menschen Hilfe brauchen.� Pflegefachfrau sei ein Herzensjob. �Das bedeutet aber nicht, dass man uns ausn�tzen darf.� �Arbeiteten schon vorher am Anschlag� Pflegefachfrau N. G.* (33) sagt: �Wir arbeiten schon am Anschlag, wenn wir nicht gegen eine Epidemie k�mpfen.� Oft h�tten sie sechs Tage am St�ck Dienst, einen Freitag, worauf der n�chste Sechserblock folge. T�glich mindestens eine halbe Stunde l�nger zu arbeiten, sei normal. �All das tun wir zu einem bescheidenen Lohn.� Laut G. ist es zurzeit auf ihrer Station noch ruhig. �Wenn wir dann aber auch zur Corona-Station werden, werden wir zwischen den Abend- und Fr�hschichten kaum mehr Pause machen k�nnen.� G. bef�rchtet, dass damit das Risiko f�r Fehler steigen k�nnte. �Kommt man nicht mehr zur Ruhe, h�ufen sich die Fehler, was dramatische Folgen haben kann.� Etwa ein Medikamentenfehler k�nne den Tod eines Patienten bedeuten. Brief an den Bundesrat Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachm�nner (SBK) teilt die Kritik. �Das Pflegepersonal arbeitet in den Bereichen von Covid-19 intensiv und ist selbstverst�ndlich auch bereit, Ausserordentliches zu leisten�, sagt Gesch�ftsf�hrerin Yvonne Ribi. Zum Arbeitnehmerschutz geh�re, dass auch die Arbeits- und Ruhezeiten gew�hrleistet w�rden. �Diese erlauben, dass sich das Personal nach dem Einsatz ausruhen kann und gesund bleibt. Bei einem Ausfall von Mitarbeitern w�rden die Patienten als Erste leiden.� Der SBK forderte zusammen mit dem Verband Schweizerischer Assistenz- und Ober�rzte in einem Brief an den Bundesrat Leitplanken zum Schutz der Arbeits- und Ruhezeiten. Sie hofften auf eine baldige Antwort, sagt Ribi. �Wir versichern, dass wir alles geben, um diese Krise zu l�sen, aber nachher muss Tacheles geredet werden.� �Solidarisch zusammenstehen� Schliesslich zeigt die Corona-Krise laut Ribi ein schon lange bekanntes Problem nur deutlicher auf. �Auch im Normalzustand hat das Pflegepersonal zu wenig Zeit, und das Fachpersonal ist nicht in ausreichender Zahl vorhanden.� Mit der Pflegeinitiative k�mpft der SBK schon seit Jahren unter anderem gegen den Pflegenotstand. Es sei unbestritten, dass mit der Bew�ltigung der Corona-Krise erh�hte Belastungen auf die Pflege und auch alle �rztinnen und �rzte zukomme, sagt Stefan Althaus, Kommunikationsverantwortlicher des Spitalverbands H+. �Aber da m�ssen wir nun solidarisch zusammenstehen und diese ausserordentliche Lage meistern.� Mit der Flexibilisierung der Arbeits- und Ruhezeiten habe der Bundesrat einen wichtigen Schritt getan. �Aber die Arbeitgeber sind auch verpflichtet, Sorge zu tragen zum Personal.� *Name der Redaktion bekannt Weiterlesen: 20 Minuten

Kurz die Namen notieren und alle die jetzt mehr arbeiten mit 60 in Rente bei voller Pension und AHV. Finito was? Das könnte jetzt ein schock für viele sein aber wenn wir uns die Pflege von alten und kranken Menschen nicht leisten können oder wollen, verrecken diese einfach schon früher. Ohne mehr Nachfrage gibts auch nicht mehr lohn finito. Kranke ohne Geld sind keine Nachfrage.

EINFACH NUR EINE BODENLOSE SAUEREI. NUR WEIL UNSERE DAMEN UND HERREN IM BUNDESRAT ES VERSCHLAFEN HABEN, ALLEN VORAN FRAU SOMMARUGA, BÜSST JETZT DAS PFLEGE PERSONAL. MAN SOLLTE FRAU SOMMARUGA, PRÄSIDENTIN UND HERRN BERSET, GESUNDHEIT, EINMAL 4 WOCHEN IM SPITAL ARBEITEN LASSEN.

17 Fotos, die dir in Zeiten des Coronavirus die Hoffnung an die Menschheit zurückgeben18 Fotos, die dir in Zeiten des Coronavirus die Hoffnung an die Menschheit zurückgeben 😍.

Das passiert, wenn die Bundesräte erkrankenAuf ihren Schultern lastet grosse Verantwortung. Die Corona-Krise ist für Bundesräte eine Belastungsprobe. Auch sie können erkranken. Les conseillers fédérals sont en guerre contre le Coronavirus. C'est a nous la population de les soutenir. Dans mon temps! Il y avait Pascal Couchepin', Micheline Calmy Rey Blocher Samuel Schmitt et les autres. La Suisse était sécurisée tous nous combattons coronavirus

Die Nati spendet fürs Pflegepersonal und singt für die Schweiz – ja, auch Petkovic!Die Coronavirus-Krise trifft alle, auch die Spiele r und Trainer der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Um in den schwierigen Zeiten ein positives Zeichen zu …

Mental und physisch schwierig - Niederreiter und die Unsicherheit, wann die NHL wieder losgeht«Die Trainingspläne von Konditionstrainer Michi Bont halten mich körperlich fit», Nino Niederreiter erzählt von seiner Zeit während der NHL-Pause. coronavirus Coronakrise StayAtHome StayHome srfhockey

Coronavirus: So gut setzen die Schweizer die Massnahmen um - BlickDie scharfen Corona-Regeln des Bundesrats sorgten anfangs für rote Köpfe. Die Weisungen wurden ignoriert, selbst von Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Doch heute haben die meisten verstanden: Es geht um die Gesundheit. Die Polizeikorps sind zufrieden – meistens.

Wenn Sportler wie Leibeigene behandelt werdenFootball-Profis sind Superstars und verdienen viel Geld – Rechte haben sie aber praktisch keine.



Italien empört über EU: Keine Zeit für «Papierkram»

Online blüht das Geschäft

Messner plädiert für Bergverzicht

Italien meldet 1000 Tote in nur einem Tag

«Alles leer! Geisterspiel im Supermarkt!»

Die Profiteure in Peking

Das grosse Erwachen

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

26 März 2020, Donnerstag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Corona-News aus aller Welt - McGregor spendet 1 Mio Euro – Serie A will Saison zu Ende spielen

Nächste nachrichten

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen
«Schlimmste Prognosen sind nicht eingetreten» Blockierte Schutzmasken sind da Der EU-Binnenmarkt ist die stärkste Waffe gegen Corona «Die Krise wird nicht vor Mitte Mai zu Ende sein» «Plötzlich konnte ich nichts mehr riechen» Trumps neuer Gegenspieler «Wer diese Antikörper hat, kann wieder arbeiten» Ist der Mensch ein Tier? SBB stellt Zugverkehr nach Italien ein Der 101-Jährige, der aus dem Spitalbett gestiegen ist Was geht vor, Gesundheit oder Wirtschaft? Senioren sollen trotz Corona täglich an die frische Luft
Italien empört über EU: Keine Zeit für «Papierkram» Online blüht das Geschäft Messner plädiert für Bergverzicht Italien meldet 1000 Tote in nur einem Tag «Alles leer! Geisterspiel im Supermarkt!» Die Profiteure in Peking Das grosse Erwachen Coronakrise in Zürich: ZKB legt Jubiläumsprojekt auf Eis Renault Clio entthront den VW Golf als Europas meistverkauftes Auto Fussgängerstreifen Abbey Road neu gestrichen Auch die Bundesräte machen Homeoffice Auch SRF-Serie «Wilder» ist von Corona-Massnahmen betroffen