Srf-Arena, Bundesrat, Diskriminierungsgesetz, Abstimmungen 2020, Homosexualität, Lgbtq, Gleichstellung, Justiz, Rassismus

Srf-Arena, Bundesrat

Wenn eine Bundesrätin das N-Wort sagt, ist Abstimmungs-«Arena» zum Diskriminierungs-Gesetz

Diskriminierungs-«Arena»: Der bedrohte Stammtisch und das N-Wort von Karin Keller-Sutter.

25.1.2020

Diskriminierungs-«Arena»: Der bedrohte Stammtisch und das N-Wort von Karin Keller-Sutter.

Am 9. Februar entscheidet das Volk, ob Homo- und Bisexuelle besser vor Hass und Diskriminierung geschützt werden sollen. In der Abstimmungs-«Arena» stritten sich Gegner und Befürworter über das Ausmass der Homophobie in der Schweiz, die Grenzen des Stammtischs und die Wirtschaftsfreiheit von Hochzeitstortenbäckern.

Gefühle vor Verletzungen zu schützen, und Rosenwasser bringe hier etwas «ganz schlimm durcheinander». Fischer forderte das Publikum auf: «Stellen wir uns mal eine solche Gesellschaft vor, in der das Strafrecht verbietet, die Gefühle anderer zu verletzen.» Rosenwasser konterte die rhetorische Frage mit einer Antwort, in der sie grundsätzliche Missstände ansprach: «Ich stelle mir eine Gesellschaft vor, in der die Suizidrate von jungen Homosexuellen nicht fünf Mal höher liegt, Beni Fischer!» Im Schlussteil der Sendung ging es dann noch um die Frage, ob eine Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm die Wirtschaftsfreiheit einschränken würde. EDU-Kampagnen-Leiter Anian Liebrand stellte das Beispiel eines Bäckers in den Raum: Ein gläubiger Christ, der es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, für ein homosexuelles Paar eine Hochzeitstorte zu backen, könnte unter dem erweiterten Gesetz «kriminalisiert» werden. Anna Rosenwasser warf ein, dass es um mehr als nur um diese Torte gehen würde. «Eigentlich geht es darum, dass wir Homos im Alltag mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie die Heteros. Ist das denn so schwer?» Und fügte mit einem Lächeln an, dass sie genug Lesben kenne, die auch gut backen können. Video: streamable Kurz vor dem Ende der Sendung entblösste Lisa Leisi von der christlich-rechtskonservativen EDU für einen kurzen Moment ungewollt die grösste argumentative Schwäche der Gegner der Vorlage. Führt man nämlich die von ihnen genannten Kritikpunkte an der Erweiterung der Anti-Diskriminierungs-Strafnorm zu Ende, so müsste man konsequenterweise auch die Abschaffung des gesetzlichen Schutzes vor Diskriminierung und Hass wegen Rasse, Ethnie und Religion verlangen. Es war wiederum Anna Rosenwasser, welche Leisis unbeabsichtigte Ehrlichkeit zutage förderte. Rosenwasser fragte die Politikerin, ob sie es denn auch gerecht finden würde, wenn ihr keine Torte verkauft würde, «weil ich einen sehr jüdischen Nachnamen und einen Davidstern um den Hals trage?» Video: streamable Leisis vielsagende Antwort: Sie selber habe kein Problem damit. Aber es sei ja denkbar, dass andere vielleicht ein Problem damit hätten: «Und ich finde, da müssen wir die Gewerbefreiheit haben.» Denkt man dieses Plädoyer Leisis konsequent zu Ende, hiesse das zugespitzt betrachtet: Bäckereien in der Schweiz sollten «Juden nicht erwünscht» an ihre Tür schreiben dürfen – im Namen der Gewerbe- und Gewissensfreiheit und im Kampf gegen die Zensur, selbstredend. Nackte Hintern gegen Homophobie im Sport Abstimmung über die Antirassismus-Strafnorm Weiterlesen: watson News

Man stelle sich vor, die Arena hätte bei unseren Nachbarn in Deutschand stattgefunden - man hätte unsere Frau Bundesrätin dort ungestraft als « Drecksfotze », « ein Stück Scheisse » oder « Schlampe » bezeichnen dürfen. Da wären ja sogar die SVP-Hardliner rot geworden. Durch das Antirassismusgesetz entsteht eine strafrechtliche Verfolgung „von Amtes wegen“ (Offizialdelikt). Daher handelt es sich bei dieser Strafnorm um „Gesinnungsrecht“. Tatsächlich können die zuständigen Behörden politische Aussagen genauso als diskriminierend einstufen.

Toller Artikel, danke!

Die Schweiz will minderjährige Flüchtlinge aufnehmenBundesrätin Karin Keller-Sutter ist bereit, eine gewisse Anzahl unbegleiteter Minderjährige aus Griechenland zu übernehmen. bitte nein!! Der Bundesrat plant, das Schweizer Sozialsystem zu ruinieren. Das würde dem Ruf der Schweiz als neutrales und humanes Land gut tun. Hoffentlich wird der Plan Realität.

Britisches Parlament billigt endgültig Brexit-GesetzDas Oberhaus verzichtet auf Änderungsanträge. Die Queen könnte das Gesetz bereits am Donnerstag in Kraft setzen. Wir haben schon einen Handelsvertrag mit den Briten, also können wir eine Europäische Organisation für Völker gründen, die genug von der EU haben, aber keinen Alleingang wünschen. Diese soll hohe Souveränität und VOLKSENTSCHEIDE garantieren. Mein Konzept:

Wie aus einer Freiheitsikone eine Opportunistin wurdeEinst kämpfte Aung San Suu Kyi gegen die Militärdiktatur, wofür sie 15 Jahre Hausarrest in Kauf nahm. Heute schützt sie die Generäle aus innenpolitischen Gründen. WidmerSimon

Cassis legt Fahrplan für Rahmenabkommen festNach der Abstimmung über die Kündigungsinitiative der SVP soll es im Europa-Dossier vorwärtsgehen. Das kündigt Aussenminister Ignazio Cassis an.

Wie stimmen Sie am 9. Februar ab?In gut zwei Wochen stimmt die Schweiz über das Gesetz gegen Schwulenhass sowie die Mieterverband-Initiative ab. Sagen Sie uns noch einmal Ihre Meinung!

Französischer Pilot fliegt in WEF-SperrzoneDie Welt blickt während des WEF nach Davos. Die Stars sind Greta Thunberg, Angela Merkel und der bereits abgereiste Donald Trump. Alle News dazu im Ticker. Angela Merkel|s verbissener Kampf in Davos2020 Merkel muss weg! Was für ein Affentheater.



Vater von Wikileaks-Gründer Assange: «Die Schweiz wird Julian ein Visum anbieten»

Gut-Behrami und Suter erneut ganz vorne

Virus-Toter in Italien steckte sich in Bar an

«Shell Papers»: Dutzende Multis finanzierten Klima-Skeptiker

Ski-Weltcup im Liveticker: Die zweite Frauen-Abfahrt in Crans-Montana

Italien will mehrere Städte abriegeln

Italien sucht verzweifelt nach «Patient 0»

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

25 Januar 2020, Samstag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Tennis Live

Nächste nachrichten

Erneut ein Marathon-Match für Wawrinka?
«Wir müssen die Tessiner Grenze schliessen» Coronavirus: Italien riegelt Städte ab ++ Fussballspiele abgesagt Die USA sind auf dem Weg zur Bananenrepublik Tolle Geschichte in der NHL - Ein 42-jähriger Zamboni-Fahrer führt Carolina zum Sieg Österreich stellt Zugverkehr mit Italien ein «Es ist, als wären wir in Wuhan» Schawinski greift SRF an Durch technischen K.o. - Dominanter Fury enttrohnt Wilder 17-Jähriger nahe Schweizer Grenze infiziert Wer Grippesymptome hat, wird im Tessin isoliert Nach Sprung ins Hauptfeld - Teichmann in Doha von Ostapenko gestoppt Erst kommt das Kind, dann die Kündigung
Vater von Wikileaks-Gründer Assange: «Die Schweiz wird Julian ein Visum anbieten» Gut-Behrami und Suter erneut ganz vorne Virus-Toter in Italien steckte sich in Bar an «Shell Papers»: Dutzende Multis finanzierten Klima-Skeptiker Ski-Weltcup im Liveticker: Die zweite Frauen-Abfahrt in Crans-Montana Italien will mehrere Städte abriegeln Italien sucht verzweifelt nach «Patient 0» Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla Mit einer spektakulären Aktion will er den Gletscher retten 23. Bundesliga-Runde - Leipzig bleibt dran – Hertha von Köln vorgeführt Sie verteilte Thailänderinnen an Bordelle Postauto-Skandal: Bundesrat will nichts gewusst haben