Weiterer Whistleblower – Facebook-Manager sollen sich vor Trump gefürchtet haben

Der Informant habe bei der US-Börsenaufsicht Beschwerde gegen den US-Internetriesen eingelegt. Facebook habe im Umgang mit problematischen Inhalten eigene Interessen in den Vordergrund gestellt.

23.10.2021 11:35:00

Der Informant habe bei der US-Börsenaufsicht Beschwerde gegen den US-Internetriesen eingelegt. Facebook habe im Umgang mit problematischen Inhalten eigene Interessen in den Vordergrund gestellt.

Der Informant habe bei der US-Börsenaufsicht Beschwerde gegen den US-Internetriesen eingelegt. Facebook habe im Umgang mit problematischen Inhalten eigene Interessen in den Vordergrund gestellt.

Der Whistleblower wirft den Facebook-Managern vor, den Kampf gegen Desinformation regelmässig behindert zu haben.Er hat Beschwerde bei der US-Börsenaufsicht eingelegt.Der US-Internetriese Facebook sieht sich nach den Vorwürfen der Whistleblowerin Frances Haugen einem Bericht zufolge mit Anschuldigungen eines weiteren Ex-Mitarbeiters konfrontiert. Der namentlich nicht genannte Informant habe Beschwerde bei US-Börsenaufsicht SEC eingelegt, berichtete die

«Washington Post»am Freitag. Demnach wirft er Facebook vor, im Umgang mit problematischen Inhalten eigene Geschäftsinteressen in den Vordergrund gestellt zu haben.In seiner Beschwerde berichtet der Whistleblower über interne Vorgänge im Jahr 2017, als Facebook vor der Frage stand, wie es mit der Kontroverse um die mutmassliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl 2016 umgehen sollte.

«Es wird ein Strohfeuer sein», habe damals einer von Facebooks PR-Managern, Tucker Bounds, gesagt. «Einige Abgeordnete werden sauer werden. Und in ein paar Wochen werden sie sich dann mit etwas anderem beschäftigen. In der Zwischenzeit drucken wir Geld im Keller und es geht uns gut». headtopics.com

Manager wollten Trump nicht verärgernDem Bericht der «Washington Post» zufolge wirft der Whistleblower den Facebook-Managern vor, den Kampf gegen Desinformation und andere problematische Inhalte regelmässig behindert zu haben, weil sie befürchtet hätten, den damaligen US-Präsidenten Donald Trump zu verärgern oder Nutzer abzuschrecken.

Die frühere Facebook-Produktmanagerin Haugen hatte ihrem Ex-Arbeitgeber vorgeworfen, eigene Gewinne über die Sicherheit von Menschen zu stellen. «Ich glaube, dass die Produkte von Facebook Kindern schaden, Spaltung anheizen und unsere Demokratie schwächen», sagte sie Anfang Oktober bei einer Anhörung im US-Kongress.

Facebook hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesenen. Die Enthüllungen haben aber die Rufe nach einer strengeren Regulierungen von Facebook und Internetkonzernen insgesamt verstärkt.AFP/chkPubliziert heute um 03:37 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

Mich würde eher interessieren, wo diese Tech-Plattformen nicht direkt in geschäftlichem sondern in ideologischem oder staatlichem Interesse handeln.