Rudern

Rudern

Wegen Olympia-Verschiebung - Für Ruderer Röösli heisst es durchhalten statt durchstarten

Die Verschiebung der Olympischen Spiele stellt Sportler vor neue Herausforderungen. Ruderer Roman Röösli erzählt.

31.03.2020 13:06:00

Die Verschiebung der Olympischen Spiele stellt Sportler auf der ganzen Welt vor neue Herausforderungen. Ruderer Roman Röösli erzählt. Rudern

Die Verschiebung der Olympischen Spiele stellt Sportler vor neue Herausforderungen. Ruderer Roman Röösli erzählt.

Dies war bis vor wenigen Tagen auch bei Roman Röösli der Fall. Als Ruderer ist der 26-Jährige in besonderem Masse auf den olympischen 4-Jahres-Rhythmus eingestellt. «In unserem Fall mit dem Doppelzweier haben wir sogar seit 8 Jahren auf diesen Event hingearbeitet», erzählt Röösli, der zusammen mit Barnabé Delarze ein Duo bildet.

«Die Pandemie nimmt an Fahrt auf. Sie wird schlimmer» Erdogan macht aus weltbekanntem Museum jetzt eine Moschee Du kannst dir jetzt ein Haus aus Riesen-Legosteinen bauen

Anpassungen auf allen EbenenDer Luzerner empfindet die Verschiebung der Sommerspiele in Tokio um ein Jahr als «sehr einschneidend». Die ganze Neuplanung, die nun in Angriff genommen werden muss, betrifft verschiedene Ebenen:Viele Sportler absolvieren nebenbei ein Studium oder arbeiten zumindest phasenweise in der Privatwirtschaft. «Planungstechnisch ist es sicher schwierig. Viele wollten nach den Spielen im Sommer wieder an die Uni oder für ein Jahr arbeiten», so Röösli. Diesbezüglich sei man nun auf das Entgegenkommen des Arbeitsgebers oder der Uni angewiesen.

Für den Trainer ist es schwieriger zu planen – und für uns durchzuhalten.Autor: Roman Röösliüber die Olympia-VerschiebungStatt sich derzeit an Wettkämpfen den letzten Schliff zu holen, müssen die Ruderer nun ein weiteres Jahr versuchen, ihr Leistungsniveau zu halten. Ein schwieriges Unterfangen, wie Röösli beschreibt: «Wir haben jetzt mehr als ein Jahr, in dem wir mit sehr wenigen Wettkämpfen auskommen müssen. Wettkämpfe sind sehr wichtig, das sind immer auch Etappenziele, an denen man sich orientiert und sich wieder motiviert. Für den Tainer ist es schwieriger zu planen – und für uns durchzuhalten.»

Nicht zu vernachlässigen ist auch der psychische Aspekt, den die Verschiebung der Olympischen Spiele mit sich bringt. Ist es überhaupt möglich, die Spannung ein Jahr länger hochzuhalten oder wagt man gar besser einen Neuaufbau? «Es ist schwierig zu beurteilen, was diesbezüglich der beste Weg ist», sagt Röösli über die neue Situation. Im Moment gehe es auch darum, nicht nur auf dem Ruder-Ergometer zu sitzen, sondern auch mit Dingen zu trainieren, die Spass machen.

Weiterlesen: SRF Sport »

Tokio 2020: Olympia-Verschiebung um ein JahrDie Olympischen Spiele in Tokio finden vom 23. Juli bis 8. August 2021 statt. Das IOK wählt damit praktisch die einzige Option, die ihm nach der Verschiebung geblieben ist. Olympics2020

Zur Neuaufstellung von Olympia - Jürg Stahl: «Wir sind jetzt alle gefordert»Noch ist nicht abschliessend geklärt, ob Olympia um exakt ein Jahr verschoben oder eventuell in den Frühling 2021 vorgezogen wird. Tokio2020 olympia2020 Coronakrise

Musikstars rufen zum Durchhalten aufElton John moderierte ein vom TV-Sender Fox ausgestrahltes Wohnzimmerkonzert. Es waren Billie Eilish, die Backstreet Boys und Alicia Keys zu sehen.

Sauna statt Kirschblüte - Tokio will Olympia am 23. Juli 2021 eröffnenDie OlympischenSpiele sollen vom 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden, die Paralympics vom 24. August bis 5. September. IOC olympics srfsport Ich würde hier nicht auf die Tennis-Grossevents verweisen wegen dem Olympia-Termin. Die Tennisspieler werden Tokio 2021 nun ohnehin grösstenteils meiden. Sie werden sich auf die Grand Slam-Turniere fokussieren. Deutlich stärker als in der 2020 Planung. Das ist ihnen wichtiger.

Plötzlich wird Katar 2022 zum Glücksfall2020 sollte ein erstklassiges Sportjahr werden – längst ist klar, dass nichts wie geplant wird. Vieles wurde um ein Jahr verschoben. Doch was ist mit den Events, die 2021 ohnehin schon geplant waren?

So reagiert Österreich auf die MaskenpflichtÖsterreich führt ab Mittwoch die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit ein. Eine Massnahme, für die es Lob, aber auch Kritik gibt. Der Beweis dass die 'Experten' nicht wissen. Vielen davon sagten es sei nicht nötig. Was für einen Tohuwabohu. Und nirgendwo gibt es Masken zu kaufen. Mein Vorschlag, FFP2 Masken verteilen welche man täglich bei 70 Grad während 30 Min im Ofen (gemäß aktueller Studie aus Standford) desinfizieren kann. Solche Masken kann man locker mehrere Wochen zum Einkaufen verwenden. Brille nicht vergessen.