WEF-Gründer Klaus Schwab hat ein Buch über Corona geschrieben - Blick

WEF-Gründer Schwab warnt: Tatenlosigkeit macht die Welt niederträchtiger

29.09.2020 01:54:00

WEF-Gründer Schwab warnt: Tatenlosigkeit macht die Welt niederträchtiger

Das neue Buch von WEF-Gründer Klaus Schwab (82) bietet eine besorgniserregende, aber zugleich auch Mut machende Analyse zu Covid-19. BLICK veröffentlicht einen exklusiven Vorabdruck – dazu gibt es für Leserinnen und User ein spezielles Angebot.

6/77/7... oder stehen in einer langen Schlange vor einem Arbeitsamt in Rio de Janeiro in Brasilien.Kaum sechs Monate nach Ausbruch der Pandemie befindet sich die Welt in einer völlig neuen Lage. Innerhalb dieses kurzen Zeitrahmens hat Covid-19 sowohl bedeutsame Veränderungen herbeigeführt als auch die Bruchlinien vergrössert, die unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften bereits seit langem belasten.

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Zunehmende soziale Ungleichheiten, ein weit verbreitetes Gefühl der Ungerechtigkeit, sich vertiefende geopolitische Gräben, politische Polarisierung, wachsende Haushaltsdefizite und eine hohe Verschuldung, eine ineffektive oder nicht vorhandene globale Ordnungspolitik, exzessiver Finanzmarkt-Kapitalismus, Umweltzerstörung: Das sind nur einige der grössten Herausforderungen, die bereits vor der Pandemie bestanden.

Exklusiver VorabdruckWEF-Gründer Klaus Schwab (82) am diesjährigen Jahrestreffen in Davos.Das gibt es nur für BLICK-Leser: Der exklusive Vorabdruck der Handlungsanweisungen von WEF-Gründer Klaus Schwab und seinem Co-Autor Thierry Malleret aus dem Schlusskapitel von «Covid-19: Der grosse Umbruch».

Die Corona-Krise hat sie alle noch verschärft. Könnte das Covid-19-Debakel der Blitz vor dem Donner sein? Könnte sie die Kraft haben, eine Reihe tiefgreifender Veränderungen einzuleiten?Es braucht den grossen Umbruch jetztWir können nicht wissen, wie die Welt in zehn Monaten aussehen wird, geschweige denn in zehn Jahren, aber was wir wissen, ist, dass die Welt von morgen zutiefst erschüttert sein wird, wenn wir nichts tun, um die Welt von heute neu zu gestalten.

Wir müssen unverzüglich den grossen Umbruch in Gang setzen. Dies ist kein «netter Versuch», sondern eine absolute Notwendigkeit. Wenn es uns nicht gelingt, die tief verwurzelten Missstände in unseren Gesellschaften und Wirtschaftssystemen anzugehen und zu beheben, könnte das Risiko zunehmen, dass wie so häufig in der Geschichte letztlich ein Umbruch durch gewaltsame Erschütterungen wie Kriege oder gar Revolutionen erzwungen wird.

Es ist unsere Pflicht, den Stier bei den Hörnern zu packen. Die Pandemie bietet uns diese Chance: Sie stellt ein seltenes, aber enges Zeitfenster zum Umdenken, Neuerfinden und Neustarten unserer Welt dar.Tür zu einer besseren Zukunft?Die tiefe Krise, in die uns die Pandemie gestürzt hat, hat uns reichlich Gelegenheit gegeben, darüber nachzudenken, wie unsere Wirtschaftssysteme und Gesellschaften funktionieren und was dabei auf der Strecke bleibt. Das Urteil scheint klar zu sein: Wir müssen uns ändern, wir sollten uns ändern!

Aber können wir das? Werden wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Wird die Pandemie die Tür zu einer besseren Zukunft öffnen? Wird es uns gelingen, unser globales Heim in Ordnung zu bringen? Oder einfacher ausgedrückt: Werden wir den grossen Umbruch in Gang setzen?

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