Wasserknappheit in Po-Ebene - So dramatisch ist die Trockenheit in Norditalien

25.06.2022 18:32:00

In Mailand werden wegen der Trockenheit erste Brunnen sowie die Bewässerung der städtischen Grünflächen eingestellt.

Mailand, Trockenheit

In Mailand werden wegen der anhaltenden Trockenheit erste Brunnen sowie die Bewässerung der städtischen Grünflächen eingestellt.

In Mailand werden wegen der Trockenheit erste Brunnen sowie die Bewässerung der städtischen Grünflächen eingestellt.

Der Erlass empfiehlt zudem «allen Bürgern, mit der Ressource Wasser äusserst sparsam, nachhaltig und effizient umzugehen». Es wird empfohlen, den Verbrauch auf das absolute Minimum zu beschränken». Die Region stellt den Bürgermeistern der Gemeinden der Lombardei zudem ein Verordnungsschema über Wassereinsparungen für die Verwendung von Trinkwasser zur Verfügung.

Mailand folgte nun den Empfehlungen: Die Metropole will erste Brunnen abdrehen. Ausgenommen seien solche, in denen sich Pflanzen und Tiere befinden, schrieb Mailands Bürgermeister Beppe Sala am Samstag auf Facebook. Auch die kleinen Brunnen auf den Gehwegen, aus denen Trinkwasser fliesst, blieben wegen der anstehenden Hitzewelle weiter offen.

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Na Bravo! Was folgt noch? Staatsbankrott, Gasknappheit, Itaxit oder Bürgerkrieg? Entschuldigung, zuerst noch einmal die Pandemie im Herbst... 😱 Als ob damit nicht zu rechnen wäre... 😏 Die haben genug Meerwasser, das sie entsalzen können. Das dabei gewonnene Salz können sie teuer als Meersalz verkaufen.

Lustige Italiener, diese Flächen werden sich dann auch sehr gut aufheizen 🤣🤦🏿‍♂️

Extreme Wasserknappheit – Italien vertrocknetDie Not im Norden ist dramatisch, der Erzbischof von Mailand lässt für Regen beten. Doch die Trockenheit ist auch selbstverschuldet: Italien verschwendet sein «Oro blu», das blaue Gold.

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Italiens Politik führt Wasserspar-Massnahmen wegen der anhaltenden Trockenheit in Norditalien ein.53 53 Im Winter schneite es viel weniger, dann regnete es 120 Tage nicht, und nun kam die Hitze: Der Po (hier bei Castel San Giovanni in der Nähe von Piacenza) führt so wenig Wasser wie seit 70 Jahren nicht mehr.Gesucht sind die bis heute 30 meistverkauften Einzelbücher der Welt.Mit diesen Armbändern will die Badi Rotkreuz ihre Gäste schützen Prävention Damit niemand mehr beim Schwimmen und Planschen ertrinkt: Das Freibad Rotkreuz verteilt als schweizweit erste Badi Notfallarmbänder an seine Gäste Noch immer ertrinken zu viele Menschen jährlich.

Am Freitag kündigte der Regionalpräsident der Lombardei den Notstand wegen der Trockenheit an. Laut italienischen Medienberichten soll der entsprechende Erlass bis Ende September gelten. Mario Delpini, der Erzbischof von Mailand, ruft zum Beten auf für etwas Regen. Dieser empfehle den Gemeinden der Region, Bewässerungen von öffentlichen Parks und Sportanlagen wie Fussballplätze, Tennis- oder Golfplätzen einzuschränken. So, nun kann's los gehen. Der Erlass empfiehlt zudem «allen Bürgern, mit der Ressource Wasser äusserst sparsam, nachhaltig und effizient umzugehen». In vielen Regionen regnet es seit drei, vier Monaten nicht mehr, es ist eine Katastrophe. Es wird empfohlen, den Verbrauch auf das absolute Minimum zu beschränken».

Die Region stellt den Bürgermeistern der Gemeinden der Lombardei zudem ein Verordnungsschema über Wassereinsparungen für die Verwendung von Trinkwasser zur Verfügung. Die Felder sind hellbraun bis gelblich wie sonst im Hochsommer, die grossen Flüsse sind zu traurigen Rinnsalen geworden. Als Hinweis dient dir der Name des Autors, der Autorin. Mailand folgte nun den Empfehlungen: Die Metropole will erste Brunnen abdrehen. Ausgenommen seien solche, in denen sich Pflanzen und Tiere befinden, schrieb Mailands Bürgermeister Beppe Sala am Samstag auf Facebook. Und da der Fluss schwach ist, nimmt sich die Adria ein Stück des Deltas: Salzwasser verdrängt Süsswasser. Auch die kleinen Brunnen auf den Gehwegen, aus denen Trinkwasser fliesst, blieben wegen der anstehenden Hitzewelle weiter offen. Einmal tief durchatmen und auf «Play» drücken. Die Stadt bewässere jedoch keine Grünflächen mehr. Nur dem Lago di Garda, Italiens grösstem See, geht es vergleichsweise gut.

Sala rief zudem die Bürgerinnen und Bürger auf, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren und empfahl, Klimaanlagen nicht kälter als 26 Grad Celsius einzustellen, um Energie zu sparen. Wann die Massnahmen in Kraft treten, teilte Sala nicht mit. Doch die Gardesani winkten ab. Leere Wasserspeicher und gefährdete ErntenDoch nicht nur die Lombardei ist von Wasserknappheit betroffen. Auch in den Regionen Piemont und Emilia Romagna spitzt sich die Lage wegen der Dürre zu. Sondern weil der Po mindestens 500 Kubikmeter pro Sekunde bräuchte, um sich zu erholen. In der Region Piemont wird laut der Nachrichtenagentur Ansa bereits in mehr als 200 Gemeinden das Wasser rationiert.

In diversen Gegenden des Mittelmeerlandes hat es seit rund vier Monaten nicht mehr geregnet, der Fluss Po weist den niedrigsten Pegelstand seit 70 Jahren auf. Ähnliche Argumente führen auch andere, von der Trockenheit weniger betroffene Regionen an – und behalten ihre Reserven für sich, für schlechtere Zeiten. Einschätzung der SRF-Meteorologin Sabine Balmer Box aufklappen Box zuklappen Auch in den kommenden Tagen kann in Italien nicht mit einer Entschärfung der Wasserknappheit gerechnet werden, sagt Sabine Balmer von SRF Meteo. «Viel Regen ist nicht in Sicht, aber am Dienstag und Mittwoch sollte es einige Regenschauer und Gewitter geben. Swimmingpools, Autowaschanlagen, Gemüsegärten? Was nicht unbedingt sein muss, soll kein Trinkwasser mehr bekommen.» In Zukunft müsse wegen des Klimawandels vermehrt mit solchen Szenarien gerechnet werden. «Ähnlich wie im Tessin muss man auch in Norditalien im Sommer mit längeren Hitzeperioden und Trockenphasen rechnen. In Rom denken sie jetzt wieder darüber nach, ob nicht alle «nasoni», wie die berühmten kleinen Trinkfontänen der Stadt heissen, mit Drehhähnen versehen werden müssten, damit sie nicht mehr ständig laufen.

» Besonders problematisch sei es dann, wenn es auch im Winter und Frühling wenig regnet, erklärt Balmer. Die Trockenheit gefährdet zudem etliche Ernten. Der Bauernverband Confagricoltura schätzt die Schäden für die italienische Landwirtschaft auf zwei Milliarden Euro. Vielerorts sind die Wasserspeicher leer und es kommen Tanklaster zum Einsatz, in einigen Gemeinden darf Wasser nur zum Trinken oder für andere wichtige Bereiche des Alltags verwendet werden. Im Piemont geht man davon aus, dass Anfang Juli viele Ernten zerstört sein dürften, wenn bis dann keine Sondermassnahmen erfolgen. Der Staat müsse helfen, wird nun wieder gefordert: mit der Verhängung des Notstandes, mit Ausfallzahlungen. «Ich glaube, es ist unvermeidlich, einen Krisenzustand zu verhängen wegen der Trockenheit», sagte Landwirtschaftsminister Stefano Patuanelli.

03:14 Video Aus dem Archiv: Die Po-Ebene in Italien trocknet aus Aus Tagesschau vom 21. Italien leidet nämlich nicht nur unter fehlendem Regen und extremer Trockenheit, die in Folge des Klimawandels immer häufiger und dramatischer auftritt.06.2022. Das nationale Leitungsnetz ist derart desolat und dessen Bewirtschaftung durch die Gemeinden so kleinteilig, dass jedes Jahr viel Trinkwasser völlig unnötig auf dem Weg zu den Haushalten und in die Wirtschaft verloren geht – denkwürdige 42 Prozent, wie es eine Studie des staatlichen Statistikamtes Istat erst neulich aufzeigte. abspielen. Laufzeit 3 Minuten 14 Sekunden. Das ist, historisch gesehen, umso bemerkenswerter, als es die alten Römer waren, die mit ihrem System der Aquädukte spektakuläre neue Standards bei der Wasserverteilung gesetzt hatten.

Auch Muschelproduktion betroffenNeben den Ernten ist auch die Muschelproduktion von der Trockenheit betroffen. Denn wegen der Dürre dringt das Meer immer tiefer in das Po-Delta ein, wo sich die Muschelproduktion konzentriert und bedroht wird. Der Temperaturanstieg ohne die Möglichkeit eines Wasserwechsels habe zu einem Rückgang der Muschelproduktion von 20 Prozent geführt, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Wegen der Wasserknappheit sei ein ganzer Sektor gefährdet, der jedes Jahr mehr als 93 Millionen Kilo Miesmuscheln und Venusmuscheln produziert. .