Was nach zwei Jahren Corona in Erinnerung bleibt | zentralplus

08.01.2022 17:04:00

Bereits zum zweiten Mal ist unser Autor an Corona erkrankt – trotz drei Impfungen. Ähnlich geht es einigen Menschen in seinem Umfeld. Es scheint, als ob

Bereits zum zweiten Mal ist unser Autor, dreimal geimpft, an Corona erkrankt. Ihm scheint, als ob wir uns dem Virus ergeben hätten. Eine persönliche Bilanz aus der Isolation.

Bereits zum zweiten Mal ist unser Autor an Corona erkrankt – trotz drei Impfungen. Ähnlich geht es einigen Menschen in seinem Umfeld. Es scheint, als ob

Dennoch schreibe ich meine ganz persönliche Geschichte mit Corona auf. Als PersonLeere Strassen: ein apokalyptischer Moment Tag total unbemerkt an sich vorbeiziehen zu lassen, war schon ziemlich komisch.Und schon wird es wieder ernstIch wollte mir gar nicht vorstellen, wie sich eine Isolation für jemanden anfühlen muss, der oder die ein Zuhause hat, das keine Geborgenheit verleiht. Ein Zuhause, das keine Sicherheit gibt. Auf einmal stellte ich mir die Frage: Ist eine fast zwei Wochen lang dauernde Isolation überhaupt psychisch tragbar? Sie muss es einfach sein, dachte ich. Immerhin bin ich mit ein paar Tagen Geschmacksverlust davongekommen.

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wir uns dem Virus ergeben hätten.Wo die Virusvariante Omikron dominiert, steigen die Fallzahlen rasant.Washington Post .Lara Gut-Behrami kehrt zurück.

Zeit, die letzten zwei Jahre Revue passieren zu lassen. Redaktion Gerade einmal vorweg: Wir sitzen nicht alle im gleichen Boot. Er liegt mittlerweile bei 21'189 Fällen. Mich haben Corona oder die daraus entstandenen Schicksale nicht sehr hart getroffen. «Omikron ist bei weitem der König der übertragbaren Covid-Viren. Die ganze Zeit über gehörte ich zum stark privilegierten Teil der Gesellschaft.01. Dennoch schreibe ich meine ganz persönliche Geschichte mit Corona auf. Gut-Behramis Abwesenheit dauerte aussergewöhnlich lang, da bei ihr ein zweiter PCR-Test zehn Tage nach dem ersten noch positiv anzeigte und sie deshalb erneut in Isolation musste.

Als Person ,  die viel unterwegs ist, gerne möglichst häufig soziale Kontakte pflegt und sich gleichzeitig sehr wohl der Schutzmassnahmen gegen das Virus bewusst ist. abspielen Die entscheidende Frage ist aber, was das für die Belastung des Gesundheitswesens bedeutet. Wenn jemand mit gebrochenem Bein ins Spital kommt und beim Eintritt positiv auf Sars-CoV-2 getestet wird, taucht diese Person in der Hospitalisierungs-Statistik des Bundes auf. Leere Strassen: ein apokalyptischer Moment Ich war 20 Jahre jung, kam frisch aus der Ausbildung und war gerne und viel in der Kulturszene unterwegs, als uns die Corona-Pandemie in der Schweiz erreichte. Wir schrieben den Frühling 2020. Die unten stehende Grafik zeigt, dass es dank der Impfung bereits in der Delta-Welle im Verhältnis zu den Fallzahlen deutlich weniger Spitaleintritte gab als in früheren Wellen. Im März feierte ich meinen Geburtstag. Das bedeutet mehr Ressourcen. Grundsätzlich ist mir dieser Event total egal, sag ich mir immer, doch auf einmal so gut wie alleine in der Wohnung zu sitzen und  den  Tag total unbemerkt an sich vorbeiziehen zu lassen, war schon ziemlich komisch. So lesen Sie die indexierten Grafiken Box aufklappen Box zuklappen Um die Entwicklung der Spitaleintritte im Verhältnis zu den Fallzahlen der einzelnen Coronawellen in einer Grafik vergleichen zu können, haben wir sie indexiert. «Ich hatte nur zwei Tage lang einen Husten.

Ein apokalyptischer Moment, die Leere auch auf den Strassen zu sehen. Wenige Tage später erkrankte mein Nachbar an Covid-19.0 in der Skala. Momentan würden diese Befunde maximal 25 Prozent ausmachen. Heute totale Normalität, aber im März 2020 war das noch krass – sehr krass. Er war der erste Coronakranke, den ich persönlich kannte.35-Mal so viele Spitaleintritte gibt wie zum Höhepunkt im November 2020, die Fallzahlen damals aber nur 0. Mein individueller Patient null. «Wenn ein Patient positiv auf das getestet wird, müssen wir ihn als solchen behandeln», sagt Bielicki.01.

Wir desinfizierten das ganze Haus. Ein Blick in andere Länder, in denen Omikron früh dominant wurde, zeigt zwar, dass es im Verhältnis zu den Fallzahlen überall deutlich weniger Spitaleintritte gibt, als in früheren Wellen. Den Sommer über lebten wir in Freiheit. So fühlte es sich zumindest an. Auffallend: Nirgends öffnet sich die Schere zwischen Fallzahlen und Spitaleintritten so stark, wie das in der Schweiz der Fall ist. «Die Virusvariante führt bei allen Altersgruppen zu milderen Verläufen und es gibt bisher keine Hinweise, dass das bei Kindern und Jugendlichen anders ist. Um diesem Gefühl alle Ehre zu machen, organisierten wir Feste, die von mehreren hundert Personen besucht wurden. Das waren überwältigende Momente, nachdem wir wochenlang keinen Mensch richtig zu Gesicht bekommen hatten. DänemarkSituation: Die Spitaleintritte steigen aktuell stark und sind in Dänemark mittlerweile sogar leicht höher als im letzten Winter. Es sei hart gewesen, so lange im Haus eingesperrt zu sein und immer Abstand zu ihren Liebsten zu haben.

Für einen kurzen Moment dachten wir alle: «Es ist vorbei!» Nicht umsonst hatte eines unserer Sommerfeste das Motte «We Are United Again» inne. Und schon wird es wieder ernst Mit der Dunkelheit des Herbstes wurde es auch rund um die Corona-Pandemie wieder düsterer. Intensivstationen: Derzeit sind 77 Personen mit Covid-19 in Intensivpflege. Die Fallzahlen stiegen, immer mehr Personen infizierten sich mit dem Virus. Auch ich. Impfstoffe und Booster: 79 Prozent der Bevölkerung sind doppelt geimpft, 3 Prozent einfach. Zehn Tage Isolation warteten auf mich, so wie auf viele andere. 01:18 Video Gut-Behrami: «Die Ungewissheit machte mich mehr fertig als der Rest» Aus Sport-Clip vom 07.

Was anfangs ziemlich komisch und lustig war, endete am Ende der Isolation in einer kleinen Krise – psychisch. Pro 100 Personen wurden 51 Boosterdosen verabreicht. Ich wurde mir bewusst, was es heisst, eingesperrt, abhängig von anderen Personen zu leben. Und mein Zuhause war ja schön, ich fühlte mich wohl und darf mich auf keinen Fall beklagen. Intensivstationen: Derzeit liegen 3665 Personen mit Covid-19 auf den Intensivstationen. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie sich eine Isolation für jemanden anfühlen muss, der oder die ein Zuhause hat, das keine Geborgenheit verleiht. Ein Zuhause, das keine Sicherheit gibt. Der bisherige Höhepunkt war hier im Frühling 2021 mit rund 6000 Personen erreicht.» Es sei schade gewesen, dass sie noch mehr Rennen verpasst habe.

Auf einmal stellte ich mir die Frage: Ist eine fast zwei Wochen lang dauernde Isolation überhaupt psychisch tragbar? Sie muss es einfach sein, dachte ich. Immerhin bin ich mit ein paar Tagen Geschmacksverlust davongekommen. Zu knapp 79 Prozent wurde hier Pfizer/Biontech verabreicht, zu 14 Prozent Moderna, und zu 6 Prozent Astrazeneca. Vom Gelaber und der vermeintlichen Super-Lösung Der Winter kam. Der Gute-Laune-Tenor in meinem Umfeld hielt sich stark in Grenzen, niemand wusste so genau, was jetzt passiert. Weshalb bleiben in der Schweiz die Spitaleintritte bisher tief? Box aufklappen Box zuklappen Weshalb sich die Entwicklung in der Schweiz bei den Spitaleintritten aktuell stark von anderen von Omikron betroffenen Ländern unterscheidet, ist auch für Experten unklar. Auch die Behörden nicht. Damals fuhr sie auf den zweiten Rang.

Dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist, ahnte damals noch kaum jemand. So war etwa Dänemark, wo die Spitaleintritte jetzt steil ansteigen, früher von Omikron betroffen als die Schweiz. Befürchten hätte man es aber können – retrospektiv gesehen. Selbsternannte Visionäre sprachen auf einmal von einer Pandemie, die es gar nicht gebe oder die einfach durchseucht werden müsse. Viele Faktoren beeinflussen Spitaleintritte Grundsätzlich gibt es aber sehr viele Faktoren, welche die Hospitalisierungsquote beeinflussen können. «Was ist denn jetzt plötzlich passiert?», schoss es mir durch den Kopf. Im Frühling dann erreichte uns endlich die Lösung – dachten wir zumindest. «Dass in der Schweiz fast ausschliesslich mRNA-Impfstoffe verwendet werden, ist zum Beispiel gegenüber Grossbritannien sicherlich ein Vorteil.

Die Impfung trat als Heilsbringerin des Jahres 2021 in unsere Köpfe und Gespräche, ich bekam auf bizarre Art und Weise einen Termin zusammen mit den Grauhaarigen unserer Gesellschaft. Und so drehten per Ende April bereits zwei Ladungen Moderna ihre Runden in meinen Blutbahnen. Auch wenn Daten aus Grossbritannien zeigen, dass Omikron im Vergleich zu Delta nur etwa ein Drittel der Spitaleintritte verursacht, ist es – wie der Blick auf die anderen Länder zeigt – für eine Entwarnung aber definitiv noch zu früh. Angst vor der Impfung? Aber nein doch. Ich war überzeugt – und ja, im Nachhinein vielleicht auch etwas naiv – dass dies nun das Wundermittel sei. Omikron wird also mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in der Schweiz in den nächsten Wochen zum neuerlichen Stresstest für das Gesundheitswesen. Mit dem Impfstoff im Blut war Corona weg aus meinem Kopf.

Im Sommer 2021 dachte ich nur an das Virus, wenn ich damit direkt konfrontiert wurde. Mit einer gewissen Verzögerung ziehen auch die Spitaleintritte deutlich an, sind aber noch weniger als ein Drittel so hoch wie letzten Winter. Und das war nicht sehr oft der Fall. Glück? Vielleicht. Die Zahl ist in den letzten Wochen einigermassen stabil geblieben. Auf jeden Fall eine Verschnaufpause, die sehr gut getan hat. Was nicht so schnell verschwand, waren die endlosen Diskussionen rund um die Massnahmen, die immer stärker zunahmen, auch in meinem Umfeld. Zu den verwendeten Impfstoffen sind keine Daten vorhanden, ein Grossteil der verimpften Dosen dürfte aber Astrazeneca sein.

In der Familie, unter manchen Freunden, am Arbeitsplatz, im Fernsehen, einfach immer ging es um die neusten Neuigkeiten rund um Corona. Irgendwann drohte es unerträglich zu werden.5-Mal höher als damals. Insbesondere die Demozüge und die als Schwurblerinnen bezeichneten Personen schlugen mir auf den Magen, lagen wie ein Stein im Verdauungstrakt. Ich musste einen Umgang damit finden. Intensivstationen: Die Zahl der Personen, die wegen Covid-19 Intensivpflege benötigen, steigt stark an: Derzeit sind es 21'206 Personen. Boost me up! Der Herbst 2021 kam, die Corona-Fallzahlen nahmen wieder zu.

Infektionsherd hier, Impfdurchbruch da, es hörte nicht mehr auf. Impfungen und Booster: In den USA sind 62 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft, 12 Prozent haben eine Impfdosis erhalten. Nicht zu vergessen auch die Mutationen, die uns immer wieder überraschten. «Kann ich weiterhin arbeiten?» – «Möchte ich noch mit allen Menschen aus meinem Umfeld über dieses Thema sprechen? Auch mit solchen, die mir nahestehen und eine ganz andere Meinung haben?» – «Setze ich mich weiterhin vielen Menschen aus?» All diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum. Zu 58 Prozent wurde Pfizer/Biontech verabreicht, zu 38 Prozent Moderna. Kurz vor Ende des Jahres 2021 dann scheinbar wieder eine Lösung. Die Booster-Impfung ist da.

Und leider nicht nur sie: Auch die explodierenden Fallzahlen sind da. Anfang Januar 2022 würden wir mehr als 20’000 Corona-Fälle an einem Tag schreiben, hiess es. Dass es wenige Tage später über 30’000 sein würden, wussten wir damals noch nicht. Wow. Die Situation ist unübersichtlicher als je zuvor, scheint es mir.

Ich melde mich für den Booster an. Ende Dezember geht es zum Termin. Kurz vor dem geplanten Schuss geht dieser aber nach hinten los. Was braucht der junge Mann für einen Impfstoff? Das fragen sich die zuständigen Personen. Moderna? Oder doch lieber Pfizer? Einen klaren Rat habe ich auch von Fachpersonen nicht erhalten.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt für junge Personen unter 30 Jahren den Pfizer-Impfstoff, der Kanton Luzern serviert aber auf der Luzerner Allmend leider nur Moderna. Enttäuscht verbringe ich Silvester mit einem negativen Testresultat anstelle des Booster-Kicks. 2022 geht es dann endlich los, die Auffrischimpfung steht vor der Tür. Nun doch Moderna. Sei’s drum, es ist besser, geimpft zu sein als nicht.

Der Booster haut mich sofort ins Bett. Rumhängend werde ich zudem informiert, dass rund zehn Personen, mit denen ich ins neue Jahr gefeiert habe, positiv auf Corona getestet wurden. Wohlgemerkt: Alle doppelt oder gar bereits dreifach geimpft, teilweise zusätzlich getestet. Ich machte einen Selbsttest. Er fiel, genau wie ein späterer PCR-Test, positiv aus.

Ende gut, alles gut? Noch nicht wirklich Und da sitze ich nun, zum zweiten Mal in Isolation. Dreifach geimpft, doppelt erkrankt und irgendwie etwas ratlos. Das soll keine Klagerede sein. Nochmals: Ich gehöre wohl zum privilegierten und gesunden Teil unserer Gesellschaft . Dennoch dürfte meine Geschichte wohl einige Erfahrungen Gleichaltriger widerspiegeln.

Es sind jene Erfahrungen von jungen, kontaktfreudigen Menschen, für welche das derzeit geltende Gebot der sozialen Distanz eine grosse Herausforderung und Selbstverständnis zugleich ist. Die nachts im Club auch mal feiern, obwohl es nicht die gescheiteste Idee ist. Die in einer Lebensphase sind, die immer wieder mit inneren Widersprüchen gespickt ist. Es sind aber auch die Erfahrungen von jungen Personen, die mithelfen wollen, Menschenleben zu schützen. Jede und jeder auf eigene Art und Weise, sich an die Massnahmen haltend.

Teils mit dreifachem Impfschutz, teils auf andere Art, die meiner Meinung nach auch akzeptiert werden muss. Andere marschieren noch immer durch die Strassen, versuchen mit lautem Schreien und Glocken die Pandemie zu beenden. Doch die Lage in den Spitälern bleibt angespannt. Wohl oder übel wird es Personen geben, die auch diesen Text für ihre eigenen Zwecke verwenden werden. Es bleibt nur zu sagen: Massvoll zu sein geht anders und in schlechter Verfassung sind höchstens schwer Erkrankte.

Mit Kuhglocken wurde bisher noch selten Freiheit geschaffen – und von Bundesrat Berset werde ich für diesen Text auch kein Trinkgeld erhalten. Es ist nur schwer zu ertragen, wie viele Menschen es gerade ausnutzen, Gesundheitsprobleme politisch zu instrumentalisieren. Leider haben einige von uns irgendwie den Fokus etwas verloren, so dünkt es mich. Ging es nicht einmal darum, das Virus zu bekämpfen? Und nicht andere Menschen? Vielleicht schaffen wir es ja, wieder zusammenzufinden – alle mit ihrer eigenen Geschichte und Färbung im Gepäck. Meine wird mir nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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