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Was kann ich eigentlich für den Regenwald tun?

Verheerende Brände im Amazonas-Gebiet: Was kann ich eigentlich für den Regenwald tun?

23.8.2019

Verheerende Brände im Amazonas-Gebiet: Was kann ich eigentlich für den Regenwald tun?

Das Amazonasgebiet wird von schweren Waldbränden bedroht. WWF-Chef Thomas Vellacott erklärt, was von der Schweiz aus getan werden kann und wo Spendengelder landen.

Fehler gesehen? Herr Vellacott*, was passiert gerade im Amazonasgebiet? Zurzeit w�ten Waldbr�nde, zudem schwindet der Regenwald seit Jahren, weil er f�r landwirtschaftliche Zwecke gerodet wird. Wie kann die Abholzung gestoppt werden? Auf langfristige Sicht hin ist es wichtig, dass gen�gend Fl�che gesch�tzt und die Landrechte der indigenen Bev�lkerung anerkannt sowie respektiert werden. Wo der Wald genutzt wird, geht es darum, Anreize f�r eine nachhaltige Nutzung zu schaffen, das heisst, dass die Natur nicht zerst�rt wird, die lokale Bev�lkerung daraus aber gleichzeitig ein Einkommen generieren kann. Wie sehen solche Anreize aus? Brasilien hat ein grosses Interesse daran, seine Produkte auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Wenn dieser Marktzugang �ber Freihandelsabkommen und die Einkaufspolitik von Firmen an die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards gekn�pft wird, entsteht ein starker wirtschaftlicher Anreiz, die Zerst�rung von Naturr�umen wie dem Amazonas zu verhindern. Diese Verbindung zwischen Naturschutz und Handelspolitik ist absolut zentral. Gibt es Beispiele f�r Produkte, die zur Abholzung des Regenwaldes beitragen? Ein Beispiel w�re die Rinderzucht oder der Soja-Anbau. F�r Soja-Plantagen wird h�ufig die Natur zerst�rt. Das Soja wird dann zum gr�ssten Teil als Futtermittel f�r die Herstellung von Fleischprodukten verwendet. Sollte man als Konsument solche Produkte nun boykottieren? Das ist eine M�glichkeit, es gibt aber noch eine andere. Hier kann politisch etwas bewirkt werden. Der Handel ist f�r Brasilien essenziell, man ist auf Handelsabkommen mit Drittstaaten angewiesen. Erst k�rzlich hat die EU mit den Mercosur-Staaten, zu denen auch Brasilien z�hlt, ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Auch die Schweiz steckt mitten in Verhandlungen. Nachhaltige Produktion sollte in den entsprechenden Vertr�gen eine Voraussetzung sein. Das heisst: Die Kriterien bez�glich Umweltschutz und sozialen Standards m�ssen hoch sein. Zudem m�ssen Mechanismen festgehalten werden, die die Einhaltung dieser Produktionskriterien sicherstellen. Was kann ich als Einzelperson tun, um die Amazonas-Regenw�lder zu retten? Man kann auf drei Ebenen Einfluss nehmen: Politisch kann man Politiker w�hlen, denen der Natur- und Klimaschutz wichtig ist und die bei Handelsabkommen Umwelt- und Sozialstandards einfordern. Zweitens kann man darauf achten, nur nachhaltige Produkte aus der Region zu kaufen. Man sollte nicht davor zur�ckschrecken, bei Firmen auch mal nachzufragen, wie sichergestellt wird, dass ihre Produktion nicht zur Abholzung beitr�gt. Und der dritte Punkt? Man kann mit Spenden Organisationen vor Ort unterst�tzen, die sich im Amazonas unter schwierigen Bedingungen gegen die Waldzerst�rung engagieren, der WWF ist nur eine davon. Die Zusammenarbeit mit der lokalen Bev�lkerung ist dabei unglaublich wichtig. Indigene V�lker sind auf das Amazonasgebiet angewiesen, es ist ihre Lebensgrundlage.Der WWF ist seit Jahrzehnten im Gebiet t�tig, die momentane Spendenaktion ist Teil eines langj�hrigen Engagements. Nur so k�nnen Beziehungen zu den Menschen vor Ort aufgebaut werden. Was tun Organisationen wie der WWF mit den Spendengeldern? Ein Punkt ist etwa die Zusammenarbeit mit Regierungsstellen, Finanzinstituten und Industrievertretern am Verhandlungstisch und dort Anreize f�r eine nachhaltige Waldnutzung zu schaffen. Dann gilt es, Schutzgebiete zu errichten, wobei der WWF mithilft. Er hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 ein Drittel des Amazonas-Regenwalds gesch�tzt ist. Die Schutzgebiete werden nicht nur eingerichtet, es wird auch laufend �berwacht, ob der Schutz tats�chlich umgesetzt wird. Umfrage Interessieren Sie sich f�r Naturschutz? Ja, schon seit einiger Zeit. Nein, ich habe weder Zeit noch Geld daf�r. Ja, die Klimadebatte hat mich beeinflusst. Nein, ich interessiere mich f�r andere Dinge. WWF-Gesch�ftsf�hrer Thomas Vellacott. (KEYSTONE/Lukas Lehmann) (Bild: Keystone/Lukas Lehmann) Wie gelingt das? Viele lokale Regierungsmitarbeiter sehen es anders als Bolsonaro, ihnen liegen der Schutz des Regenwalds sowie die Umwelt am Herzen. Und es gilt, die Landrechte der indigenen Bev�lkerungsgruppen zu sichern. Mit ihrem nachhaltigen Lebensstil erhalten sie den Regenwald und verhindern in ihren Gebieten illegalen Holzschlag. Gerade in der schwierigen Situation heute geht es darum, die Rechte dieser Menschen zu st�rken. Was bringt es, wenn Pr�sident Bolsonaro international unter Druck gesetzt wird? Die verheerenden Folgen, die es f�r Brasilien und die lokale Bev�lkerung haben wird, wenn der Natur- und Umweltschutz von der Regierung missachtet wird, sollen deutlich gemacht werden. Zudem hat die brasilianische Wirtschaft ein Interesse am Zugang zu internationalen M�rkten. Wenn bemerkt wird, dass dieser gef�hrdet ist, wird auch sie Druck machen gegen die Naturzerst�rung. Aufforderungen anderer Staatspr�sidenten hingegen scheinen wenig zu bewirken: Solche hat Bolsonaro auch schon ins L�cherliche gezogen. Entscheidend ist wirklich, dass die lokale Bev�lkerung ein grosses Interesse an nachhaltiger Wirtschaft hat. *Thomas Vellacott ist Gesch�ftsf�hrer von WWF Schweiz (jk) Weiterlesen: 20 Minuten

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