Wanderung ans Ende der Welt – kein Witz | zentralplus

25.06.2022 10:24:00

Lust auf eine Wanderung? Warum nicht ans Ende der Welt? ;-) Wir sagen dir, wie dies tatsächlich möglich ist.

Lust auf eine Wanderung? Warum nicht ans Ende der Welt? ;-) Wir sagen dir, wie dies tatsächlich möglich ist.

Eine vierstündige Rundwanderung bei Engelberg führt ans Ende der Welt. Neben Wasserfällen besteht die Chance auf Sichtungen von Wildtieren.

Engelberg(Bild: hch)Die neue Wegführung machte eine Brücke über den Tätschbach notwendig.(Bild: hch)Die Wegführung mit der Brücke ist neueren Datums und führt nun über eine Zusatzschlaufe in den gegenüberliegenden Wald hoch. Belohnt wird man mit einer famosen Aussicht auf das Dagenstal, das durch den 2’400 Meter hohen «Tiergarten» begrenzt wird. Tatsächlich fanden sich das letzte Mal in diesem wilden Tal, in welchem der Tätschbach entspringt, eine Herde Gämsen ein.

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liegt schon einige Jahre zurück.zentralplus berichtete ).zentralplus berichtete ).kommt da einem Segen gleich.

Was aus dieser Zeit in positiver Erinnerung blieb: Der Tierreichtum, der auf das Jagdbanngebiet zurückzuführen ist und damals unerwartete Begegnungen mit Fuchs, Rehen und Gämsen bescherte. Ob sich dies wiederholt? Vom Wasserfall ans Ende der Welt Unser Einstieg zur Wanderung ans Ende der Welt liegt hinter Engelberg , kurz vor dem 60 Meter hohen Tätschbachfall. Heimatschutz geht wegen Kanti-Entscheid vor Bundesgericht Wie der Zuger Heimatschutz schreibt, wehren sie sich jetzt gegen diesen Entscheid. Da dieser von der gewählten Route aus nicht zu sehen ist, empfiehlt sich der kurze Abstecher vor oder nach der Wanderung. Alles mit der Ruhe auf der Melchsee Frutt Aber Donna Elvira hatte es nicht besonders eilig. Das auch nur als «Wasserfall» bekannte Naturschauspiel ist auch einer der «Kraftorte», die unsere Wanderroute säumen. Sie erklären den Schritt so: «Der Zuger Heimatschutz ist aber der Ansicht, dass das Verwaltungsgericht bei seinem Entscheid das Urteil des Bundesgerichts vom 1. Der Start zur Wanderung liegt hinter Engelberg in Richtung Surenenpass und Spannort. Während die einen nach Sonne lechzen und ihre Strandfiguren bei der Ufschötti oder im Seebad bräunen, ziehen es andere vor, sich in den Schatten zu verkriechen.

(Bild: hch) Die ersten 90 Minuten bis Widderen führt der Weg stetig bergauf und zumeist durch den Wald.» Das Bundesgericht muss jetzt entscheiden, ob der kantonale Entscheid nicht Bundesrecht oder sogar übergeordnetes internationales Recht verletzt hat. Dann, um 11:07 hob Donna Elvira mit einem eleganten Schwung ab, gewann schnell an Höhe und verschwand nur kurz später hinter dem nächsten Felsvorsprung. (Bild: hch) Die neue Wegführung machte eine Brücke über den Tätschbach notwendig. (Bild: hch) Der erste Höhepunkt auf dem Weg, das wild-romantische Dagenstal oder Tagenstall, wie es auf der Landkarte auch heisst. (Bild: hch) Neue Wegführung zum Dagenstal Etwas Kraft zu tanken schadet tatsächlich nicht, denn die erste Stunde kennt unsere Wanderung nur eine Richtung: bergauf. Denn nach mehreren Knochenbrüchen, war es eine Herausforderung, wieder in eine Flugroutine zu kommen. Über einen feuchten Waldweg geht es die Serpentinen hoch, bis es unterhalb der Alp Undrist Staffel einen Bach zu queren gilt. Schon im Frühling lockt das .

Die Wegführung mit der Brücke ist neueren Datums und führt nun über eine Zusatzschlaufe in den gegenüberliegenden Wald hoch. Belohnt wird man mit einer famosen Aussicht auf das Dagenstal, das durch den 2’400 Meter hohen «Tiergarten» begrenzt wird. Allerdings dauerten ihre bisherigen Flüge nur kurz. Tatsächlich fanden sich das letzte Mal in diesem wilden Tal, in welchem der Tätschbach entspringt, eine Herde Gämsen ein. Singende Engel als Namensgeber Gleich um die Ecke, bei der Alp Mänteli, beginnt das Wildschutzgebiet. Der Weg führt nun dem Hahnenmassiv entlang. Die Gelateria hebt sich vor allem durch Geschmacksexperimente bei den Sorten von der Konkurrenz ab.

Diesem Berg verdankt Engelberg seinen Namen, denn gemäss einer Legende sollen auf dem Hahnen Engel getanzt haben. Deren Stimmen sollen die Benediktiner 1120 zur Gründung des Klosters veranlasst haben. Obwohl der Blick immer wieder das schroffe Bergmassiv hochführt, lassen sich die Engel an diesem Tag ebenso wenig wie Wildtiere sehen. Dennoch ist dieser horizontal führende Abschnitt auf der Baumgrenze, der zum Panoramaweg ab der Fürenalp gehört, der wohl aussichtsreichste Teil der Wanderung. Auf dem Weg nach Ober Zieblen kommt man an einer schönen Hütte mit Feuerstelle und Feuerholz vorbei. Letzteres beschert der Geniesserin übrigens «Cola-Fröschli-Flashbacks aus der Kindheit», wie uns Furrer versichert.

Kurz darauf muss man sich entscheiden, den kürzeren Abstieg über den Zieblenwald / Schluecht zu wählen oder die etwas weitere Strecke zum Horbis. Ich lasse mir natürlich die Möglichkeit, das Ende der Welt zu finden, nicht nehmen. Der Tanz der Engel auf dem Hahnen wäre das Tüpfelchen auf dem I der Wanderung gewesen. An diesem Tag jedoch versteckten diese sich. (Bild: hch) Ein schöner Rastplatz mit Feuerstelle wartet kurz vor Ober Zieblen auf die Benutzung. Wer statt einer «Rakete» oder einem «Magnum» lieber ein lokal hergestelltes und ausgefallenes Eis möchte, nimmt den Weg an die Denkmalstrasse aber gerne in Kauf.

(Bild: hch) Bei Ober Zieblen besteht die Möglichkeit des direkten Abstiegs als etwas kürzere Variante. (Bild: hch) Auf dem Weg nach Horbis galt es, eine immense Schafherde zu durchgehen. (Bild: hch) Durch Schafherden ans Ende der Welt Erst jedoch gilt es, die hart verdienten Höhenmeter wieder abzubauen, der Weg führt einem recht steilen und rutschigen Bachtobel entlang. Eine immense Schafherde hat dieses gerade in Beschlag genommen. Von allen Seiten werden wir angeblökt; was uns Gelegenheit gibt, die vielseitigen Stimmlagen dieser nicht sonderlich intelligent wirkenden Tiere zu studieren.

Bei Hinter Horbis gelangen wir schliesslich aus dem Wald – und tatsächlich: Hier beim gleichnamigen Restaurant haben wir das Ende der Welt gefunden. Doch statt eines Höllenschlunds oder wenigstens eines Abbruchs der Erdkante zeigt sich nur ein idyllischer Talkessel, begrenzt durch den Grossen Sättelistock und den Ruchstock. «End der Welt» tauften es die Einheimischen früher wohl eher, weil der Kanton Obwalden hier an die Grenzen von Nidwalden und Uri stösst. Immerhin hat es nicht nur für eine Beiz gereicht. Mit einer Kapelle kommt auf diesem exponierten Flecken Erde auch das Seelenheil nicht zu kurz.

Was wäre das Ende der Welt ohne eine letzte Einkehrmöglichkeit. (Bild: hch) Das Ende der Welt liegt idyllisch im Talkessel. (Bild: hch) Ein privater Spielplatz mit unzähligen Feuerstellen und einem Teich wartet beim Grotzenwäldli auf Familien. (Bild: hch) Bei der Holzkapelle biegt der kürzere Weg wieder ein. (Bild: hch) Zurück zum Wasserfall Der gekieste Weg führt nun dem Bärenbach entlang zurück.

Beim nächsten Wegweiser folgen wir jedoch nicht dem Wanderweg, da dieser durch den Wald und an der Lourdesgrotte vorbei in die Dorfmitte führen würde. Unser Kiesweg mündet bald darauf in ein Strässchen und führt durch ein Wohngebiet zum Grotzenwäldli; einer Anlage mit schönem Weiher, Kinderspielplatz und unzähligen Feuerstellen. Die letzte halbe Stunde Gehzeit führt auf der «Via Alpina» zurück zum Wasserfall. Fahrstrassen und Kieswege wechseln sich immer wieder ab, beim Restaurant Schweizerhaus würde eine weitere Einkehrmöglichkeit bestehen. Distanz: .