Waldrappe İm Zoo Zürich: Der Gefiederte Punk Rüstet Sich Für Den Flug İn Die Freiheit, Zürich, Nachrichten

Waldrappe İm Zoo Zürich: Der Gefiederte Punk Rüstet Sich Für Den Flug İn Die Freiheit, Zürich

Waldrappe im Zoo Zürich: Rüsten für den Flug in die Freiheit

Vor Jahren hat ein verirrter Vertreter dieser skurrilen Vogelart als «Shorty» landesweite Bekanntheit erlangt. Von seinen rund dreissig Artgenossen im Zoo Zürich sind einige für die Auswilderung bestimmt.

18.06.2021 19:33:00

Vor Jahren hat ein verirrter Vertreter dieser skurrilen Vogelart als «Shorty» landesweite Bekanntheit erlangt. Von seinen rund dreissig Artgenossen im Zoo Zürich sind einige für die Auswilderung bestimmt. Von urspunkt NZZzuerich.

Vor Jahren hat ein verirrter Vertreter dieser skurrilen Vogelart als «Shorty» landesweite Bekanntheit erlangt. Von seinen rund dreissig Artgenossen im Zoo Zürich sind einige für die Auswilderung bestimmt.

Enzo Franchini / Zoo ZürichEr ist nicht der Rapper, sondern der Punk unter den Zugvögeln, zumindest frisurentechnisch. Doch der Waldrapp mit einem Schnabel wie ein Krummsäbel weiss auch Horrorfilmfans zu faszinieren: An Freddy Krueger aus «Nightmare on Elm Street» mag sie der Anblick seines nackten Gesichts erinnern, und diesem Vogel ist ein Comeback gelungen, wie es kein Zombie je hingelegt hat: Vierhundert Jahre lang galt er in Europa als ausgestorben, ehe er ins hiesige Leben zurückkehrte.

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Zu verdanken ist das je einem Auswilderungsprojekt in Zentraleuropa und in Andalusien, mit dem in den letzten zwanzig Jahren mehrere hundert Jungvögel in ein Leben in freier Natur entlassen werden konnten. Auch der Zoo Zürich, in dem diesen Mai vier Küken geschlüpft sind, ist an dieser Mission beteiligt: Er vergibt Nachwuchs aus seiner Zucht regelmässig an europäische Auswilderungsstationen, wie jüngst beim Medien-Apéro zu erfahren gewesen ist. Dreizehn Tiere hat er laut dem Kurator Pascal Marty bisher zur Verfügung gestellt, drei kommen diesen Juli nach Spanien, wo sich die Art sogar ganzjährig ansiedeln soll.

Einst eine DelikatesseZur Ausrottung des auch als Klausrabe bekannten Waldrapps in Europa hatte beigetragen, dass sein Fleisch als Delikatesse galt. Seine Rettung ist nur deshalb möglich, weil einige der Tiere in Nordafrika und im Nahen Osten, den zwei weiteren ursprünglichen Verbreitungsgebieten, überlebt hatten. Erste Nachzuchten gelangen in den späten fünfziger Jahren im Zoo Basel, heute leben mehr als 1700 dieser Vögel in Europas Tiergärten. headtopics.com

Nach der Jahrtausendwende begann man sich um das Thema Auswilderung zu kümmern, die wissenschaftliche Basis bildeten unter anderem Verhaltensstudien an der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle im österreichischen Grünau. Auch in der Schweiz brütete dieser skurril anmutende Vertreter der Familie der Ibisvögel, der im Schnitt rund ein Vierteljahrhundert alt wird, mittlerweile wieder in freier Natur.

Das erklärte Ziel, eine neue Population in Zentraleuropa aufzubauen, wird allerdings durch die Anfälligkeit der Jungvögel erschwert. Um diese auf ihrem ersten Flug ins Winterquartier in Norditalien zu leiten und zu beschützen, schlüpft der Mensch in Projekten wie «Waldrappteam» in die Rolle ihrer Eltern: Anders als die nur wenig grösseren Störche, denen die Natur sozusagen ein GPS eingepflanzt hat, ist bei dieser Art das Ziel ihrer Reise zum Winterquartier nicht genetisch programmiert. Beim erstmaligen Flug sind sie also auf Lotsen angewiesen.

Da sich die vorzugsweise in V-Formation reisenden Vögel in der Luft kaum schneller fortbewegen als ein nicht frisiertes Töffli auf der Strasse, ist es nicht einfach, die richtigen Fluggeräte für diese Mission zu finden: Sie müssen sich diesem Tempo anpassen und gleichzeitig zwei Personen befördern können. Im Einsatz sind nun Ultraleichtflugzeuge, die vor dem Schwarm herfliegen. Da allen bis anhin rund 250 ausgewilderten Waldrappen ein Chip eingesetzt ist, kann über die App «Animal Tracker» jedermann die Reise mitverfolgen und auch sonst jedes einzelne Tier. So liess sich etwa am Donnerstag feststellen, dass ein Individuum namens El Comandante gerade in der Ostschweiz nahe Flawil weilte.

Das Wappentier der Faulenzer: Ein Waldrapp sonnt sich im Zoo Zürich.Urs BühlerTrotz allem kommt es vor, dass ein Jungtier beim Flug in den Süden den Anschluss an die Reisegruppe verliert. Aufgrund eines solchen Schicksals wurde vor neun Jahren headtopics.com

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«Shorty» landesweit bekannt: Das wilde Waldrappweibchenüberwinterte damals mutterseelenallein am Zugersee. Im eiskalten Februar 2015 geriet es erneut in Nöte und musste im Tierpark Goldau im Kanton Schwyz aufgepäppelt werden. Die Öffentlichkeit verfolgte die Geschicke des Unglücksvogels fast so intensiv wie jene von Königsfamilien in der «Gala». Und der «Blick» konnte noch im gleichen Jahr exklusiv von einem Happy End berichten, war Shorty doch im deutschen Burghausen erstmals Mutter zweier Küken geworden.

Yoga auf dem BalkonIm Jahr darauf tauchte ein im Kärntner Tiergarten Rosegg aufgezogenes Waldrapp-Weibchen mit dem nicht sehr femininen Namen Hannibal am Nordende des Langensees im Tessin und somit in den Medien auf. Es hatte beim Zug in den Winter kurz vor dem Ziel über dem Apennin den Kontakt zu seinen Artgenossen verloren. Auch dieses Tier überlebte den Winter hierzulande ganz auf sich allein gestellt.

In beiden Fällen handelt es sich um temporär Zugewanderte, denn eine offizielle Wiederansiedlung in der Schweiz gibt es noch nicht. Die gegen dreissig Waldrappe des Zoos hingegen leben in einer grossen Aussenvoliere zusammen mit ein paar reiherartigen Löfflern. Dort nisten sie in Höhlen rund fünf Meter über dem Boden, vor deren Eingängen sie sich wie auf Balkone stellen, wenn die Sonne sich zeigt und ihr schwarzes Federkleid grünlich schillern lässt. Einer wärmt dabei die entfalteten Flügel auf in einer Position, die als Yoga-Figur durchgehen könnte: einen meditierenden Punk, das hat man noch nie gesehen.

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urspunkt zuerich Dazu passend: Flugunterricht der Waldrappen mit Gleitschirm und Motor. Lovely! (ja, mit Gleitschirm und Motor kann man auch anders als in einem Stadion abstürzen) urspunkt zuerich Das Foto von Urs Bühler ist so genial! (Das Wappentier der Faulenzer)

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