Volle Intensivstationen – So entscheiden Ärzte, wer das letzte IPS-Bett erhält

Muss ein Arzt um 2 Uhr morgens entscheiden, helfen die Richtlinien enorm»: Ein Mediziner erklärt, wie die Triage abläuft.

07.12.2021 19:38:00

Muss ein Arzt um 2 Uhr morgens entscheiden, helfen die Richtlinien enorm»: Ein Mediziner erklärt, wie die Triage abläuft.

Die fünfte Corona-Welle zwingt manche Spitäler in der Schweiz zu Triage-Entscheidungen. Ein ehemaliger Intensivmediziner erklärt, was sich die Ärzte dabei überlegen.

6Die fünfte Corona-Welle hat die Hospitalisierungen innert kurzer Zeit wieder in die Höhe getrieben. Auf den Intensivstationen werden die Plätze immer knapper.20min/Marvin AncianAus Kapazitätsmangel auf den Intensivstationen kann es auch zu Triage-Situationen kommen – der Spital Aarau vermeldete vergangene Woche bereits einen Triage-Fall.

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Fabian Strauch/dpaNur eine Fachperson, die eine gute Übersicht über ihre Patienten und Patientinnen habe, könne diese Triage-Entscheidungen treffen, sagt Daniel Scheidegger, Vizepräsident der Schweizerischen Akademie für medizinische Wissenschaften (SAMW).

Ole Spata/dpaDie Lage auf den Schweizer Intensivstationen bleibt weiterhin angespannt.Durch die fast vollen Intensivstationen werden weitere Triage-Situationen befürchtet.Ein Intensivmediziner erklärt, welche Kriterien bei einer Triage berücksichtigt werden. headtopics.com

Die Hospitalisierungen aufgrund des Coronavirus bleiben weiterhin hoch. Vergangenes Wochenende wurde klar, dass im Spital Aarau bereits erste Triage-Entscheidungen getroffen werden mussten. Doch wie entscheiden Ärzte und Ärztinnen in Krisensituationen, wer einen Platz auf der Intensivstation bekommt?

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Daniel Scheidegger, ehemaliger Leiter der Intensivstation des Unispitals Basel und Vizepräsident der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW), erklärt die Kriterien der Triage.Entscheidungshilfe für Ärzte und Ärztinnen

Wichtig ist laut Scheidegger, dass die Triage-Richtlinien keineswegs als «Checkliste» verstanden werden dürfen: «Für jeden Einzelfall muss der Arzt oder die Ärztin eine individuelle Entscheidung treffen. Hier spielen viele Kriterien eine Rolle, die schlussendlich eine Summe ergeben.»

Nur eine Fachperson, die eine gute Übersicht über ihre Patienten und Patientinnen habe, könne diese Entscheidungen treffen. «Muss man aber um zwei Uhr morgens eine Triage-Entscheidung fällen, helfen die Richtlinien enorm.» headtopics.com

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Die kurzfristige ÜberlebensprognoseDas erste und wichtigste Entscheidungskriterium. Scheidegger erläutert an einem Beispiel: «Wir wissen aus Erfahrung, dass ein Herzinfarktpatient mit einem Aufenthalt auf der Intensivstation gute Überlebenschancen hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob seine Krankengeschichte etwa eine chronische Krankheit aufweist, welche zur Zeit des Herzinfarkts stabil ist. Sein Anliegen ist ja zu diesem Zeitpunkt der Herzinfarkt.»

Erwarteter AufwandHier müssen laut Scheidegger zwei Faktoren beachtet werden: die Dauer des Aufenthalts des Patienten und der erwartete Aufwand des Pflegepersonals. «Ein Herzinfarktpatient bleibt unter normalen Umständen zwischen 24 und 48 Stunden in der Intensivstation. Ein Covid-Patient hingegen kann mehrere Wochen auf der Intensivstation verbleiben», sagt Scheidegger.

Dazu komme: «Eine Pflegefachperson kann alleine drei oder vier Herzinfarktpatienten betreuen, da diese selber essen, selber auf die Toilette und selber sprechen können. Ein intubierter Covid-Patient dagegen muss gleichzeitig von etwa drei bis vier Pflegefachkräften betreut werden.» Somit könne eine Intensivstation, welche zu 98 Prozent ausgelastet ist, womöglich einen weiteren Herzinfarktpatienten aufnehmen. Ein zusätzlicher Covid-Patient würde die Kapazität hingegen sprengen.

Altersbedingte GebrechlichkeitDas Alter alleine darf gemäss Richtlinien nie als alleinstehendes Kriterium zur Anwendung kommen. Anders ist es, wenn aufgrund des Alters eine erhöhte Sterblichkeit durch Gebrechlichkeiten im Alltag eintritt. Scheidegger: «Es gibt Leute über 80, die bei bester Gesundheit sind, jeden Tag spazieren gehen und noch alleine leben. Aber es gibt auch ältere Leute, die im Pflegeheim sind und beim Waschen oder Aufstehen auf Hilfe angewiesen sind.» headtopics.com

Solche Patienten und Patientinnen hätten für eine dreiwöchige Beatmung auf der IPS keine guten Prognosen: «Wenn sie vorher schon nicht auf den Beinen sind, werden sie es nach einer langzeitigen Beatmung mit begleitendem Muskelabbau aufgrund der Bettlägerigkeit definitiv nicht mehr sein.»

BehinderungenEine Behinderung selbst ist kein relevanter Triage-Faktor. «Der Hauptfokus liegt in diesem Fall wieder beim kurzfristigen Überleben, gemäss Kriterium 1. Wird beispielsweise ein querschnittsgelähmter Patient mit einer Covid-Diagnose eingeliefert, so betrifft die Erkrankung seine Lunge – einen Bereich, der von seiner körperlichen Beeinträchtigung nicht beeinflusst wird. Somit spielt hier für die Triage die Behinderung keine Rolle.» Anders wäre es, wenn die Beeinträchtigung zu einer Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff führen würde.

ImpfstatusIn den Triage-Richtlinien ist klar geregelt, dass der Impfstatus nicht als Triage-Kriterium eingesetzt wird. Das ist für Scheidegger – abgesehen davon, dass der Impfstatus im Notfall möglicherweise gar nicht klar ist – richtig: «Schlussendlich liegt ein leidender Mensch vor dir, dem du als Arzt helfen willst. Ich kann die derzeitige Stimmung in der Schweiz gegenüber Ungeimpften nachvollziehen, aber das gehört nicht zur Rolle eines Arztes.»

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

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😴 Vaccination is voluntary - 3G for vacation - No compensation for quarantine - Abolition of free test - 2G for vacations & leisure - 2G plus for indoor - Compulsory vaccination for nursing professions - General vaccination obligation Media: Anti-vaccination scene is radicalizing Wenn unser Gesundheitswesen wegen 200 IPS Patienten zusammenbricht, dann hat BR Berset jämmerlich versagt! Der hätte sich lieber um anderes gekümmert als um Kulturschaffend*innen! Und dann noch Spezialeinheiten auf seine Gespielin hetzen, wie erbärmlich! 😂🤡

Nein bitte, baut noch mehr Betten ab, sonst stimmt die Qualität nicht🤡 Interessiert nur Angstpatienten oder Hysterische Einfach der Reihe nach Problem gelöst...... Der wissenschaftliche Ausdruck für das Verzehren von Popeln lautet Mukophagie. Fette und Raucher sterben lassen Mal sehen wie lange Sie es zu ignorieren versuchen🦉

... es wird immer mehr Panik verbreitet! Drecksmedien Pack! Nur noch zum lachen die ganze Hysterie! Lasst die Leute sterben und fertig!

Volle Intensivstationen – «Macht keinen Sinn, wenn Patienten gegen ihren Willen auf IPS kommen»Die fünfte Welle bringt die Intensivstationen ans Limit. Patientenverfügungen seien jetzt besonders wichtig, finden Experten und Politikerinnen. Wie sollen schwurbler und impfverweigerer so eine ausfüllen, die nehmen lieber den platz einem op.patienten weg. Die spanische Inquisition verurteilte einst die gesamten Niederlande wegen Häresie zum Tode.

Oh ihr ewigen Panikverbreiter.

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