Viele Luzernerinnen lassen ihren Covid-Impftermin sausen | zentralplus

Die Omikron-Variante verbreitet das Coronavirus derzeit so schnell wie noch nie. Trotzdem beobachtet eine Leserreporterin, die in einem Impfcenter

Coronavirus, Impfung

17.01.2022 21:26:00

Das Coronavirus verbreitet sich derzeit so schnell wie noch nie. Trotzdem beobachtet eine Leserreporterin, die in einem Impfcenter arbeitet, eine sinkende Nachfrage. Es zeigt sich: Dieser Trend lässt sich für die Luzerner Impfcenter bestätigten. Impfung

Die Omikron-Variante verbreitet das Coronavirus derzeit so schnell wie noch nie. Trotzdem beobachtet eine Leserreporterin, die in einem Impfcenter

).Eine Leserreporterin, die in einem Impfcenter arbeitet, beobachtet, wie immer weniger Leute vorbeikommen. Viele Personen lassen auch einfach ihren Termin sausen. Notabene ohne Abmeldung. Wie sie erzählt, gab es Tage, an denen ganze 70 Personen nicht wie angemeldet zum Impfen erschienen sind.

Nicht am Covid-Impftermin wegen AnsteckungDie Nachfrage bei der Luzerner Dienststelle Gesundheit und Sport bestätigt diese Beobachtungen. «Wir stellen in den drei kantonalen Impfzentren bei den Erstimpfungen seit längerer Zeit eine geringere Nachfrage fest und in jüngster Zeit auch bei den Booster-Impfungen. Dieser Trend betrifft jedoch nicht nur die kantonalen Impfzentren, sondern alle Impfangebote im Kanton Luzern», schreibt der Leiter David Dürr.

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zentralplus berichtete ). Eine Leserreporterin, die in einem Impfcenter arbeitet, beobachtet, wie immer weniger Leute vorbeikommen. Viele Personen lassen auch einfach ihren Termin sausen. Notabene ohne Abmeldung. Wie sie erzählt, gab es Tage, an denen ganze 70 Personen nicht wie angemeldet zum Impfen erschienen sind. Nicht am Covid-Impftermin wegen Ansteckung Die Nachfrage bei der Luzerner Dienststelle Gesundheit und Sport bestätigt diese Beobachtungen. «Wir stellen in den drei kantonalen Impfzentren bei den Erstimpfungen seit längerer Zeit eine geringere Nachfrage fest und in jüngster Zeit auch bei den Booster-Impfungen. Dieser Trend betrifft jedoch nicht nur die kantonalen Impfzentren, sondern alle Impfangebote im Kanton Luzern», schreibt der Leiter David Dürr. Auch, dass es immer wieder Luzernerinnen gebe, die ihren Termin nicht wahrnehmen, kann Dürr bestätigen. Er vermutet, dass der Hauptgrund dafür die vielen Ansteckungen der letzten Wochen sein dürften. Dabei hätten sich vermutlich auch viele Personen angesteckt, die sich boostern oder impfen lassen wollten. Der einst steile Anstieg an Erstimpfungen ist mittlerweile etwas abgeflacht. (Bild: Lustat Statistik Luzern) Die Nachfrage nach Booster-Impfungen ging kürzlich steil nach oben. Doch jüngst gab es einen Knick. (Bild: Lustat Statistik Luzern) Diese Einschätzung bestätigt auch Ivona Zengaffinen der Toppharm-Apotheke am Bahnhof Zug. Bisher hätten sie zwar kaum Probleme mit Personen, die ihren Impftermin nicht wahrnehmen. Jedoch gab es vereinzelt Fälle, bei denen «sich Personen abmelden mussten, da sie positiv getestet wurden und in Isolation waren». Auch im Luzerner Kantonsspital «erscheinen in jüngster Zeit vereinzelt Angemeldete nicht zum gebuchten Termin», gibt Ingrid Oehen, die Leiterin des dortigen Impfzentrums, bekannt. Dabei appelliert sie an die Impfwilligen: «Um unsere personellen Ressourcen zielgerichtet einsetzen zu können, wäre es wichtig, dass Sie sich in einem solchen Fall abmelden, damit wir diese Termine schnell wieder freigeben können.» Apotheken haben immer noch hohe Nachfrage Anders als bei den kantonalen Impfcentern sieht die Nachfrage jedoch bei den Apotheken aus. In den Amavita-Apotheken ist die Nachfrage nach Impfungen in den letzten zwei Wochen gar gestiegen, schreibt Tanja Clément von der Medienstelle der Galenica AG. Bei der Toppharm-Apotheke in Zug hätten sie zwar weniger Covid-Impfungen als im Dezember, so Ivona Zengaffinen. Doch insbesondere die Booster würden immer noch «gut» nachgefragt werden. Auch beim Luzerner Kantonsspital sei die Nachfrage nach wie vor hoch. Sie piksen rund 700 Personen pro Tag, erklärt Ingrid Oehen. Verwendete Quellen Mail-Verkehr mit der Galenica AG (zu der die Amavita-Apotheken gehören) Mail-Verkehr mit dem Luzerner Kantonsspital Mail-Verkehr mit dem Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern Mail-Verkehr mit der Toppharm-Apotheke am Bahnhof Zug Luzern (Daten vom 17. Januar 2022) Medienberichte von zentralplus