Videospiele in China – Kinder sollen nachts nicht mehr gamen

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Der chinesische Spielehersteller Tencent setzt auf Gesichtserkennung, damit sich jugendliche Spieler an die staatlich verordneten Sperrstunde halten.

Sieht die chinesische Regierung nicht gern: Chinesische Jugendliche spielen Computerspiele am Handy.Dass Kinder erfinderisch werden, wenn es um das Verhandeln von Spielzeit an Handy oder Computer geht, ist bekannt. Es wird geflunkert, gebettelt und gestritten. Gerne knallt es auch mal kurz vor dem Zubettgehen, sind gamende Jugendliche doch besonders nachtaktiv. Eine Runde geht immer noch.

China ist der grösste Markt für Computer- und Videospiele. Mehr als jeder Dritte spielt regelmässig. Einerseits ist die Videospielindustrie ein Milliardengeschäft und wichtiger Wirtschaftszweig, Hersteller wie Tencent sind globale Schwergewichte.Gleichzeitig bereitet die unkontrollierte Spiellust den Behörden seit Jahren Sorgen. Viele Games seien zu gewalttätig, zu freizügig, zu süchtig machend.

Seit Jahren erlassen die Behörden deshalb immer striktere Vorgaben, um die Spielzeit von Schülerinnen und Schülern zu reduzieren. Sie sollen lieber fürs echte Leben lernen, als sich durch Fantasiewelten zu schlagen. Bereits seit 2019 ist ihre Spielzeit monatlich begrenzt, an Werktagen dürfen sie maximal 90 Minuten spielen. Gedeckelt ist auch, wie viel sie für Onlinespiele und neue Spielfunktionen ausgeben können. Die Vorgaben müssen nicht von den Eltern durchgeboxt werden. Vielmehr stehen die Entwickler unter Druck, sich eine Lösung für die Durchsetzung auszudenken. Sonst drohen ihnen Strafen oder die Abschaltung. Daher wohl nun auch der Vorstoss von Tencent.

Vor dessen neuen Schutzmassnahmen sind indes auch Erwachsene nicht gefeit. Wenn der digitale Nachtdienst einen Spieler bei einer Kontrolle für jünger als 18 Jahre hält, fliegt er raus. Protest ist laut Tencent zwecklos.

 

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