Verkürzte Isolation – Jeder Dritte könnte nach fünf Tagen Isolation noch andere anstecken

14.01.2022 08:30:00

«Jeder Dritte ist nach fünf Tagen noch ansteckend»: Infektiologen besorgt über Isolations-Verkürzung ohne Tests.

«Jeder Dritte ist nach fünf Tagen noch ansteckend»: Infektiologen besorgt über Isolations-Verkürzung ohne Tests.

Dass neu alle nach fünf Tagen ohne Test aus der Isolation kommen, bereitet Experten sorgen. «Die Chance, nach fünf Tagen noch jemanden anzustecken, beträgt 30 Prozent», sagt Infektiologe Huldrych Günthard.

vielen Betrieben zu schaffen.China – Frau sitzt wegen Blind Date bei Fremden im Lockdown Als in verschiedenen Stadtteilen der Millionenmetropole Zhengzhou der Lockdown verhängt wurde, war eine Frau gerade bei einem Blind Date.Lakers Vintage Game gegen Ambrì Verkürzung der Quarantäne Personen ohne Symptome können sich ab Donnerstag bereits nach fünf Tagen von einer Corona-Isolation oder -Quarantäne befreien.also ab Donnerstag, 13.

Neu sollen Personen, die 48 Stunden keine Symptome aufweisen, aus der Isolation kommen – ohne negatives Testergebnis.Diese Entscheidung erntet einiges an Kritik.Aktualisiert vor 4 Stunden 0 Kommentare Ihr Date sei so «stumm wie eine hölzerne Schaufensterpuppe», sagt die Chinesin, die in Onlinemedien nur «Wang» genannt wird.So schreibt etwa der Präsident der Grünen und Nationalrat Balthasar Glättli auf Twitter: «Eine Hochrisiko-Strategie, die auf dem Weg in die endemische Phase viele Opfer in Kauf nimmt.Nach fast vierwöchiger Winterpause traf sich der Bundesrat am Mittwoch zur ersten ordentlichen Sitzung des neuen Jahres.» 30-prozentiges Ansteckungsrisiko Die verkürzte Isolation bereitet auch Huldrych Günthard, Leitender Arzt der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals Zürich, Sorgen: «Es gibt ein gewisses Risiko, dass positive Personen nach fünf Tagen Isolation noch hoch ansteckend zurück zur Arbeit gehen.Screenshot Shenzen TV 1 / 2 Der vor einer Woche unvermittelt über Teile der chinesischen Millionenmetropole Zhengzhou verhängte Corona-Lockdown hat eine Frau auf Partnersuche in eine missliche Lage gebracht: Sie sei gerade von einem Blind-Date zum Essen in dessen Wohnung eingeladen gewesen, als der Stadtteil abgeriegelt wurde – und sitze seitdem bei ihm fest, berichtete die Frau der Zeitung «The Paper» aus Shanghai.» Gemäss einer noch nicht publizierten englischen Studie wäre eine infizierte Person nach fünf Tagen noch etwa zu 30 Prozent ansteckend – nach sieben Tagen noch etwa zu 15 Prozent und nach 15 Tagen cirka zu fünf Prozent.und 5.

«Das ist ein beachtlicher Unterschied und könnte in Kombination mit unseren hohen Fallzahlen zu wesentlich mehr Infizierungen führen», so der Infektiologe.«Ich werde alt, meine Familie hat mir zehn Bekannte vorgestellt», die sie nacheinander sehen wollte, berichtete sie «The Paper».Davon ausgenommen sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind.Auch Epidemiologe Marcel Salathé verwies auf Twitter auf die englische Studie.In einer perfekten Welt würde man sich laut Günthard freitesten müssen – doch die Kapazitäten dafür seien im Moment wohl kaum vorhanden.Der Mann kocht für sie und erledigt Hausarbeiten, während sie ausschläft Seitdem zeigt Wang in kurzen Online-Videos ihren unfreiwilligen Alltag mit ihrem Date.Zumindest aber eine Empfehlung für das Tragen einer FFP2-Maske bis zehn Tage nach dem positiven Befund hätte Günthard erwartet: «Ich bin sehr erstaunt, dass der Bundesrat diese Empfehlung nicht abgegeben hat.Unter anderem Finanzminister Ueli Maurer sagte, der Schritt sei angesichts vieler Personalausfälle in der Wirtschaft sinnvoll.» «Gefahr neuer Infektionsketten am Arbeitsplatz steigt» Der Tessiner Infektiologe Andreas Cerny sagt: «Mir sind keine Daten bekannt, die zeigen würden, dass man nach fünf Tagen Isolation niemanden mehr anstecken könnte.Von Romantik ist dabei allerdings wenig zu spüren.Die Ausnahme gilt nur , solange diese Personen ihrer Arbeit nachgehen; ansonsten müssen sie sich an die Absonderung halten.

» Eine Studie aus Japan (siehe unten) zeige etwa, dass die untersuchten Personen, die sich mit Omikron angesteckt hatten, sieben bis neun Tage nach der Infektion noch eine ähnlich hohe Viruslast aufgewiesen hätten, wie kurz nach der Infektion.Für Cerny ist der Entscheid des Bundesrats «wissenschaftlich nicht gestützt und steht auch nicht im Einklang mit den Leitlinien unserer Nachbarländer».Davon abgesehen habe er aber viele gute Seiten.Bei der Omikron-Variante hat sich der zeitliche Abstand zwischen Infektion und Weitergabe des Virus verkürzt.Quarantäne und Isolation seien Massnahmen, die Infektionsketten unterbrechen sollen.«Die vorzeitige Entlassung von Infizierten aus der Quarantäne kann zu neuen Infektionsketten führen und ist damit nicht geeignet, die Ausbreitung zu bremsen, ganz im Gegenteil», sagt Cerny.Aber eigentlich würde sie sich einen gesprächigeren Partner wünschen.So bestehe die Gefahr, dass Infizierte zu früh aus der Isolation kämen und neue Infektionsketten verursachten.Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, können die Kantone zudem Ausnahmen von der Isolation und Quarantäne gewähren.Wie soll man sich verhalten, wenn man Kontakt zu einer erkrankten Person hatte, aber nicht in Quarantäne muss? Man sollte sich 4 bis 7 Tage nach dem letzten Kontakt mit d er be t roffenen Person t esten lassen; während 7 Tagen nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person stets eine Maske tragen, wenn man mit anderen Personen in Kontakt kommt; Kontakte so weit wie möglich einschränken und einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten; und öffentliche Orte meiden.

Auch GLP-Nationalrat Martin Bäumle beurteilt das Vorgehen des Bundes nach wie vor als riskant.Vergeblich, wie Wang erklärte.Er plädiert für das Tragen einer FFP2-Maske für einige Tage nach der Isolation: «Das hätte ich als dringende Empfehlung des Bundesrats erwartet.» Es sei bekannt, dass Omikron auch bei Geimpften und Geboosterten weiterhin übertragbar sei.AFP/sys Publiziert heute um 02:57 Uhr Fehler gefunden?.Kein Nullrisiko-Entscheid, aber ein zentraler Entspannter sieht der Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts Jürg Utzinger die Situation: «Der Entscheid für die verkürzte Isolation ist sicher keine Nullrisiko-Strategie», sagt er.Trotzdem hält er ihn aus drei Gründen für vertretbar und sinnvoll: «Erstens ist ein Grossteil der Bevölkerung geimpft und neue Daten legen nahe, dass Geimpfte weniger lang infektiös sind.Dazu gehört unter anderen die 2 - G-Regel in Restaurants und anderen Innenräumen gepaart mit der Anordnung, dass nur im Sitzen gegessen und getrunken werden darf.

» Zweitens wissen wir laut Utzinger, «dass die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten erster Symptome, bei Omikron nur rund drei Tage betrage, kürzer als bei Delta oder den Wildtypen.» Bei sehr hoher Inzidenz wie zur Zeit in der Schweiz nimmt ausserdem das Verhältnis von Nutzen und Kosten von Isolation und Quarantäne ab.«In der jetzigen Situation mit hohen Infektionszahlen, in der Omikron dominant ist und ein Grossteil der Bevölkerung geimpft ist, macht es durchaus Sinn, dass die Dauer der Isolation verkürzt wurde.» Ausserdem sei der Entscheid auch aus gesamtgesellschaftlicher Sicht wichtig: «Es ist sowohl für die Wirtschaft wie auch für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung zentral, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig in langer Isolation sind.» Omikron-Infizierte nach drei bis sechs Tagen am ansteckendsten Wie eine japanische Studie zeigt, ist Omikron laut neuer Erkenntnisse ab dem dritten bis sechsten Tag nach Ausbruch der Symptome am ansteckendsten.Sie ist seit dem Jahr 2000 als Wissenschaftsredaktorin bei Tamedia tätig.

Problematisch hierbei ist, dass viele Omikron-Infizierte nur milde oder gar keine Symptome aufzeigen, aber trotzdem ansteckend sind.Insgesamt seien für die Studie 83 Atemwegsproben von 21 Fällen analysiert worden.Darunter waren 19 geimpfte und zwei ungeimpfte Patienten – vier asymptomatische und 17 milde Fälle.Die Menge der viralen RNA war drei bis sechs Tage nach der Diagnose, beziehungsweise drei bis sechs Tage nach Auftreten der Symptome, am höchsten und nahm dann im Laufe der Zeit allmählich ab.Ein deutlicher Rückgang war zehn Tage nach Auftreten der Symptome erkennbar.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit? Hier findest du Hilfe:.

Weiterlesen:
20 Minuten »
Loading news...
Failed to load news.

Wir haben seit nun 2 Jahren die höchste Alarmstufe «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» bei der WHO. Die Massnahmen dafür sind Hygiene, Maske tragen und Abstand halten. Ist diese Einstufung korrekt für eine Infektion mit Fieber, Husten, Müdigkeit? PLANdemie EMdeBoer Deshalb muss man sich in anderen Ländern auch „raustesten“, was jedem einigermassen verantwortungsbewussten Menschen einleuchtet, nicht aber dem nichtmeinbundesrat DummWieDieSchweiz

Ganz aufheben! Und zwar alles Meiner Meinung nach reichen 5 Tage nicht aus. Nach 10 Tagen verschwand die Müdigkeit und der Kopf war nicht mehr wie Watte bei mir. Ich bin vollständig geimpft und erkrankte 4 Tage nach Kontakt mit einer infizierten Person. Aber ich habe mich nicht isoliert. Weil ich geimpft gsi

Ich habe 3 Selbsttests zu Hause gemacht. 2 vor der corona und 1 nach. Alle waren negativ 🤷‍♀️ Personen die daran glauben das 20 Minuten ect. Objektiver Journalismus sein soll, die haben ihr Leben schon längst aufgegeben. Wer glaubt an solche Hetzblätter, ausser Couchpotatos. Rechechieren Sie besser selbst und Prüfen Sie die Fakten-Statistiken der letzten Jahren.

Jeder verantwortungsbewusste Mensch macht einen Test, bevor er wieder nach draussen geht! Punkt! Man findet immer einen Experten der gleichen Meinung ist. Eh fürn arsch. Nutzt Spital und Pflegeheim nix. Denn alle positiven gehn nach 5tagen zum arzt und wegen 'symptomen'nicht früher zurück zur arbeit.

Plötzlicher Lockdown in China – Frau sitzt seit Tagen bei ihrem Blind Date festAls in Zhengzhou der Lockdown verhängt wurde, war eine Chinesin gerade bei einem Fremden zum Essen eingeladen – und musste dort bleiben. Das Blind Date dauert nun schon eine Woche.

Quarantäne wird verkürzt – das hat der Bundesrat heute beschlossenPersonen ohne Symptome können sich ab Donnerstag bereits nach fünf Tagen von einer Corona-Isolation oder -Quarantäne befreien. Damit will der Bundesrat den … ...Economiesuisse und Bundesrat haben beschlossen. corona CDC ändert auf Antrag der Food & Drug Administration (FDA) PCR Test. Künftig kann der Test sowohl Influenza als auch SARS-CoV-2 dedektieren. Offizieller Grund ist 'Ressourcen sparen'. Realität: Pandemie wird weiter mit Zahlen am Laufen gehalten! Lügen Manipulation Täuschung Sobald die Herde die Zwangsimpfung akzeptiert, ist das Spiel vorbei. Sie werden alles akzeptieren. Wer den Verstand der Schafe kontrolliert, kontrolliert auch die Herde. Wir dünnen die Herde aus, die Herde bezahlt uns für unsere Ausrottungsdienste. PLANdemie Impfung_macht_frei

Neue Regeln wegen Omikron – Nur noch fünf Tage in Quarantäne oder IsolationDer Bundesrat hat die Zeiten für Isolation von Infizierten und Quarantäne von Kontaktpersonen stark verkürzt. Was gilt jetzt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Folgen der Omikron-Welle – Wieso nun selbst Wissenschaftler für eine kürzere Quarantäne sindDie Covid-Taskforce hat analysiert, wie sich mit der neuen Variante Nutzen und Risiken der Corona-Isolation verändert haben. Die fünf wichtigsten Fragen beantwortet.

Harsche Kritik an Spielplanung - HCD-Coach Wohlwend: «Ich finde das nicht gerade die beste Idee»Der HCDavos_off ist zurück aus der Corona-Zwangspause, blieb beim Auswärtsauftritt gegen Genf aber chancenlos. Coach Christian Wohlwend kritisiert die Spielplanung des Eishockeyverbands SwissIceHockey scharf. NL srfhockey Natürlich ist die Liga gemeint, nicht der Verband. Wir bitten um Entschuldigung! HCDavos_off SwissIceHockey

Medienkonferenz – «Verschlechtert sich die Situation, wird der Bundesrat sofort handeln»Am Mittwoch berät der Bundesrat erstmals nach den Ferien. Alain Berset verkündete vergangene Woche auf Twitter, ein Massnahmenpaket inklusive Schliessungen sei bereit. Sobald die Herde die Zwangsimpfung akzeptiert, ist das Spiel vorbei. Sie werden alles akzeptieren. Wer den Verstand der Schafe kontrolliert, kontrolliert auch die Herde. Wir dünnen die Herde aus, die Herde bezahlt uns für unsere Ausrottungsdienste. PLANdemie Impfung_macht_frei cirkus Das Zertifikat wird wohl nie wieder abgeschafft. Das wird jetzt verlängert und verlängert. Obwohl es überhaupt keinen Sinn ergibt für fue bekämpfung der Pandemie, wird dies um jeden Preis aufrecht erhalten. Einen Nutzen hat es ja; es treibt Menschen dazu sich impfen zu lassen.