«#vergewaltigt – aber kein Opfer!»

Im SRF-«Reporter» erzählen Bloggerin Morena Diaz und drei weitere Frauen, warum sie nicht schweigen wollen.

17.2.2020

Vier junge Frauen erzählten im SRF-Reporter von sexueller Gewalt, die ihnen widerfahren ist. Was sie erzählen, geht unter die Haut, macht sprachlos. Und regt zum Nachdenken an.

Im SRF-«Reporter» erzählen Bloggerin Morena Diaz und drei weitere Frauen, warum sie nicht schweigen wollen.

Mabelle Solano brauchte 10 Jahre, um offen über ihre Vergewaltigung sprechen zu können. Foto: SRFBis heute leben sie mit den Folgen. Der Täter habe ihr das Vertrauen zu anderen Menschen genommen, sagt Mabelle Solano, er habe ihr ein Stück Freiheit genommen. Bis heute kann sie nicht in einen Lift steigen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, bereitet ihr Mühe. Ständig hat sie das Bedürfnis zu flüchten. Ihr Täter bekam 12 Sozialstunden verordnet.

Nur gerade 8 Prozent der Frauen erstatten Anzeige. Tun sie das, fällt es ihnen oft schwer, glaubhaft darzulegen, dass sie sich vehement gegen den Übergriff gewehrt haben. Nein gesagt zu haben, reiche vor Gericht nicht. Den Betroffenen gebe das das Gefühl, dass die Justiz nichts tun könne. Der Gang an die Öffentlichkeit sei nachvollziehbar.

Luisa Nübling erzählt ihrer Youtube-Gemeinde, was sie sich alles anhören musste, nachdem sie sexuell missbraucht worden war. Foto: SRFDie Frauen sprechen im Film frontal in die Kamera, so, wie sie das auch mit ihren Followern tun. Eine «Rede und Antwort stehen»-Situation wollte Filmemacherin Vanessa Nikisch vermeiden, schreibt sie. «Die Message der Protagonistinnen soll direkt an die Zuschauerinnen und Zuschauer gehen.» Das ist ihr und vor allem den Protagonistinnen gelungen.



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