US-Präsident vs. Soziale Medien – Warnhinweis verdeckt Trump-Tweet – Twitter eskaliert Streit weiter

Der Konflikt zwischen Donald Trump und Twitter geht in die 2. Runde.

29.05.2020 13:06:00

Der Konflikt zwischen Donald Trump und Twitter geht in die 2. Runde.

«Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen», twittert der US-Präsident zur Lage in Minneapolis. Der Webdienst reagiert heftig.

«… oder ich schicke die Nationalgarde rein und erledige den Job richtig»: Martialische Drohungen von US-Präsident Trump auf Twitter.Foto: KeystoneDer Kurznachrichtendienst Twitter hat einen weiteren Tweet von Donald Trump mit einem Warnhinweis versehen – und könnte damit den Konflikt mit dem US-Präsidenten noch weiter zuspitzen.

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Der Tweet zu denAusschreitungen in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota nach dem Tod eines Afroamerikanersverherrliche Gewalt, erklärte der Kurznachrichtendienst am Freitag. Deshalb sei er mit einer entsprechenden Notiz versehen worden, bleibe aber auf der Plattform, weil dies im öffentlichen Interesse sei.

In einigen Ansichten sieht man statt des Tweets zunächst nur den Warnhinweis und muss sich erst zu dem Beitrag durchklicken. Trump hatte in dem Tweet am Freitagmorgen unter anderem von «Schlägertypen» gesprochen, die das Andenken des Opfers entehrten. Man werde aber die Kontrolle zurückgewinnen: «Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen.»

Der Präsident hatte erst wenige Stunden zuvoreine Verfügung unterzeichnet, die den Online-Plattformen wie Twitter weniger Spielraum lassen soll, gegen einzelne Inhalte und Nutzer vorzugehen. Auslöser war seine Empörung über den ersten Faktencheck eines seiner Tweets. Daran hatte der Präsident behauptet, dass Briefwahl das Risiko von Fälschungen erhöhe, im Twitter-Faktencheck war das als falsch eingeordnet worden.

Trump warf dem Bürgermeister der Stadt «völlige Führungslosigkeit» vor. «Entweder kriegt der sehr schwache Bürgermeister der Radikalen Linken, Jacob Frey, die Kurve und bringt die Stadt unter Kontrolle, oder ich schicke die Nationalgarde rein und erledige den Job richtig.» Der Gouverneur des Bundesstaats, Tim Walz, hatte am Donnerstag die Nationalgarde mobilisiert und einen Notstand für Minneapolis und umliegende Gebiete ausgerufen.

Mehr als 500 Soldaten seien in die Region Minneapolis entsandt worden, teilte Minnesotas Nationalgarde mit. Ihre Aufgabe sei es, Leben und Eigentum zu schützen sowie friedliche Demonstrationen zu gewährleisten. Die Nationalgarde zählt zur Reserve der US-Armee und untersteht in Friedenszeiten der Führung eines Bundesstaats. In nationalen Notfällen kann der Präsident jedoch die Nationalgarde mobilisieren.

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer in Sozialen Medien verbreitete: Ein weisser Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: «Ich kann nicht atmen.» Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

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Twitter legt sich mit dem US-Präsidenten anDer Kurznachrichtendienst stellt Donald Trump für einen Tweet ein schlechtes Zeugnis aus und verlinkt auf eine Twitter-Seite mit den Fakten zum Thema. Der Präsident reagiert umgehend.

«I can't breathe» – Massive Proteste gegen US-Polizeigewalt - BlickDie Wut auf die brutale Polizei von Minneapolis steigt. Vier Beamte, deren Eingreifen am Montag zum Tod eines 46-jährigen Mannes geführt hat, wurden entlassen. Die letzten Worte des Verhafteten werden zum Schlachtruf der Demonstranten. Und wenns mal ein Weisser erwischt, interessiert sich niemand dafür...

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Trump nimmt Twitter an die kurze Leine – 6 Dinge, die du dazu wissen musstDonald Trump sagt Twitter und Co. den Kampf an: Der US-Präsident unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) eine Verfügung, mit der er soziale Netzwerke stärker …

Trump will soziale Medien an die Leine nehmenTrump will den Schutz von Sozialen Netzwerken vor Strafverfolgung beenden. Dies nach einem Faktencheck von Twitter. faktenchek ist FAKE.. und desdwegen will er die meinungsfreiheit.. und nicht die faktenchek meinung... sind denn alle blöd geworden..? die medien drehen sich die worte wie es ihnen gefällt... und alle schreien... trump will meinungsmache... koofschüttel.. Wenn die Welt von Idioten regiert wird... China 2.0

Die Spaltung ist vollkommenDie Entzweiung zwischen Twitter und US-Präsident Trump war unausweichlich. Sie zeigt auch, was mit einem Land passiert, das keine gemeinsame Basis von Wahrheit und Fakten mehr teilt. Wenn man alles tut damit Trump im schlechten Licht steht... Zensur!! Election meddling! Da kann man öffentlich die Hinrichtung von Trump fordern aber behaupten, dass es nur 2 Gender gibt kann einem einen Bann einbringen.