Urteil – McLaren-Rowdy muss 44 Monate ins Gefängnis

Velofahrer in Dornach SO lebensgefährlich verletzt: McLaren-Rowdy (25) muss 44 Monate ins Gefängnis.

21.10.2021 17:14:00

Velofahrer in Dornach SO lebensgefährlich verletzt: McLaren-Rowdy (25) muss 44 Monate ins Gefängnis.

Am Donnerstag fiel das Urteil im Fall eines McLaren-Fahrers, der im Sommer 2021 die Kontrolle über das Auto verlor, einen Velofahrer erfasste und ihm lebensgefährliche Verletzungen mit bleibenden Schäden zufügte.

4Lebensbedrohliche Verletzungen erlitt im Juni 2019 ein Velofahrer, der die Gempenstrasse bergab nach Dornach SO befuhrt.Polizei SOEr wurde von einem bergauffahrenden McLaren erfasst und mehrere Meter entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung geschleudert. An den Verletzungen leidet er noch heute.

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Polizei SODie Solothurner Staatsanwaltschaft verlangte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten für den Autofahrer, sein Verteidiger eine bedingte Freiheitsstrafen von zwölf Monaten.Polizei SODarum gehtsDas Bezirksgericht Dorneck-Thierstein hat einen Lenker eines McLaren zu 44 Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der damals 23-Jährige hatte am 19. Juni 2019 auf der Gempenstrasse in Dornach SO einen damals 37-jährigen Velofahrer erfasst.Der Velofahrer erlitt schwerste Verletzungen und schwebte lange in Lebensgefahr. Er überlebte, leidet aber weiter an den Folgen. headtopics.com

Die Staatsanwaltschaft hatte für den McLaren-Fahrer eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten gefordert, die Verteidigung eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten.Der heute 25-jährige Unfallfahrer muss 44 Monate ins Gefängnis. Das entschied das Bezirksgericht Dorneck-Thierstein am Donnerstagnachmittag.

Der Beschuldigte hatte am 19. Juni 2019 auf der kurvenreichen Gempenstrasse in Dornach SO zwei Autos überholt. In der folgenden Kurve verlor er die Kontrolle über seinen 570-PS-starken McLaren-Supersportwagen und erfasste einen Velofahrer im Gegenverkehr. Der heute 40-jährige Velofahrer erlitt schwerste Verletzungen und überlebte nur knapp. Er leidet noch heute an den Folgen des Unfalls.

«Waghalsiges Überholmanöver»Die Solothurner Staatsanwaltschaft warf dem McLaren-Fahrer versuchte Tötung mit Eventualvorsatz (Inkaufnahme des Todes), Gefährdung des Lebens sowie mehrfache qualifizierte grobe Verletzung der Verkehrsregeln vor. Für die Anklage war im Mittwoch klar, dass der Beschuldigte zu schnell unterwegs war, auf jeden Fall nicht der Verkehrssituation angepasst.

Mit seinem «waghalsigen» Überholmanöver habe er das Leben der anderen Verkehrsteilnehmender in Gefahr gebracht. Wegen des Überholens sei er zu schnell in die unübersichtliche Kurve und habe einen Unfall mit Todesfolge in Kauf genommen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zwölf Monaten. headtopics.com

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«Er ist in Panik geraten»Der Verteidiger des Beschuldigten stellte sich in seinen Ausführungen auf den Standpunkt, dass nicht das Überholmanöver vor der Kurve der Grund für den Unfall sei. Sein Mandant sei nach der Kurve erschrocken, «in Panik geraten», als er den Velofahrer gesehen habe. Die Kontrolle habe er wegen eines Brems- und Ausweichmanövers verloren.

Dass der damals 23-Jährige den Unfall verursacht hatte, bestritt der Verteidiger indes nicht. «Es ist schlimm, was mein Mandant getan hat und er muss bestraft werden», sagte er. Er bat das Gericht jedoch darum, das Handeln des Beschuldigten zu beurteilen und nicht die Folgen. Eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten mit einer Probezeit von zwei Jahren sah er als angemessen an.

Die Begründung des Urteils folgt im Update…My 20 MinutenAls Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben! Weiterlesen: 20 Minuten »

Und wieviele Monate hat der Velofahrer darunter zu leiden?

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