Unwetter - Nächste heftige Gewitter mit Starkregen sind im Anmarsch

«Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen sind zu erwarten»: Morgen zieht das nächste Unwetter über die Schweiz.

29.07.2021 22:35:00

«Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen sind zu erwarten»: Morgen zieht das nächste Unwetter über die Schweiz.

Die Schweiz wird wiederholt von heftigen Gewittern heimgesucht. Die schweren Unwetter forderten in Flums SG ein Todesopfer. Am Freitag kommt die nächste Front auf uns zu. Alle News gibt es hier im Ticker.

Starkregen und Hagel am FreitagAm Freitagnachmittag ziehen die nächsten Unwetter über die Schweiz. Wie Meteonews via Twitter schreibt, kann es zu heftigen Gewittern, Starkregen sowie Hagel und Sturmböen kommen. Auch am Samstag gibt es tagsüber weitere Schauer, jedoch nicht mehr mit derselben Intensität.

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In der Nacht zum 1. August regnet es beidseits der Alpen verbreitet und zunehmend intensiv, zu Beginn sind auch noch Gewitter mit dabei, wie Meteonews in einer Mitteilung weiter schreibt. Am Sonntag schüttet es nach wie vor verbreitet, nur im Westen lassen die Niederschläge allmählich nach. Im Norden sinkt die Schneefallgrenze auf 2500 Meter, regional zum Teil sogar noch tiefer. Am Nachmittag verlagert sich dann der flächige Niederschlag weiter nach Osten und auf der Alpennordseite stellt sich von Westen her ein wechselhaftes Wetter ein.

Mittwoch, 28.07.2021Nach Räumungsarbeiten öffnet der Kanton Schwyz die Strasse zwischen Brunnen und Gersau wieder.«Wir wissen nicht, wie wir zurückkommen»Ein News-Scout berichtet über die krassen Unwetter im Tessin und schickt Videos aus Grancia bei Lugano, wo die ganze Strasse unter Wasser steht. In Grancia steht ein grosses Einkaufszentrum. headtopics.com

20min/News-Scout«Wir sind heute mit dem Auto von Locarno nach Lugano gefahren», berichtet der News-Scout. Die Fahrt sei abenteuerlich gewesen: «Überall liegt Geröll und Holz auf der Strasse. Viele Strassen sind überschwemmt oder wegen Erdrutschen gesperrt.» Auf den Strassen herrsche gerade das Gesetz des Stärkeren: «Man merkt, dass die Nerven blank liegen. Die Leute sind überfordert, die Situation ist chaotisch», so der News-Scout.

Momentan haben er und seine Begleitung keine Ahnung, wie sie heute noch zurück nach Locarno kommen, wo sie ihre Unterkunft haben. Vom schlechten Wetter lassen sie sich dennoch die Stimmung nicht vermiesen: «Es ist trotzdem sehr schön hier.»

Video zeigt überflutete Strassen nahe LuganoIm Tessin schüttet aus Kübeln. Es kpmmt zu Erdrutschen und überschwemmten Strassen. In Lugano ist zudem das Dach einer Tankstelle zusammengekracht. (Video: 20min/News-Scout)Heftige Erdrutsche und Überschwemmungen im Tessin

Im Tessin hört es nicht auf zu regnen. Im Moment sind von den Unwettern vor allem die Regionen um Bellinzona und Lugano betroffen, schreibt die Tessiner Kantonspolizei in einer Mitteilung.In Gudo mussten 3 Häuser evakuiert werden und insgesamt 9 Personen in Sicherheit gebracht werden. Das war nötig, weil sich aufgrund des unaufhörlichen Regens ein Erdrutsch löste. headtopics.com

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Auch im bekannten Ferienort Gandria am Lago di Lugano kam es zu einem Erdrutsch, der die Kantonsstrasse verschüttete. Ebenso blockierte ein Erdrutsch die A2 zwischen Mendrisio und Melide/Bissone.Im Luganeser Stadtteil Noranco gab am Mittwochmorgen das Dach einer Tankstelle unter den enormen Wassermassen nach und

. «Ich bin mega erschrocken! Ich dachte erst ein Blitz hätte eingeschlagen. Erst nachher habe ich gesehen, wie das ganze Dach am Boden lag», sagt ein News-Scout zu 20 Minuten.A2 wegen Erdrutsch gesperrtNach den heftigen Regenfällen im Tessin kam es in der Region Bissone zu einem Erdrutsch. Die A2 zwischen Mendrisio und Melide/Bissone ist gesperrt. Laut TCS ist mit grossem Zeitverlust zu rechnen.

Drohne filmt Tessiner ErdrutschgebietAm Montag wälzte sich ein Murgang durch das Dorf am Luganersee. Die Luftaufnahme zeigt das Ausmass.Im Tessin hats durchgeregnetIm Tessin hat es die letzte Nacht fast ununterbrochen geregnet, wie MeteoCentrale twittert. Innert sechs Stunden seien so 40 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen. Aber auch durch das Mittelland sei eine kräftige Gewitterzelle gezogen.

Probleme im BahnverkehrDer Bahnverkehr zwischen Cadenazzo und Luino ist nach Unwetterschäden im Tessin eingeschränkt, wie die SBB mitteilen. Es fallen bis voraussichtlich 13 Uhr alle Züge aus.Dienstag, 27.07.2021Krisenstab formiert sich headtopics.com

Weil im Tessin auch über die kommenden Stunden heftige Regenfälle drohen, haben die Behörden vor Ort einen Krisenstab einberufen. Dies berichtet die Zeitung«Corriere del Ticino». Im Krisenstab seien Vertreter des Gesundheitswesens sowie der Kantonspolizei vertreten. Besonders der südliche Kantonsteil soll vom Starkregen betroffen sein. Die Behörden rufen die Bevölkerung deshalb dazu auf, von Fahrten ins Gebiet abzusehen. Man solle sich zudem nicht auf Brücken oder zu nahe an Gewässern aufhalten.

Unwetter im TessinWie die Kantonspolizei Tessin am Dienstagmittag mitteilt, kam es während mehrerer Stunden im Bezirk Mendrisio zu einem heftigen Unwetter. Ein Einkaufszentrum musste wegen Überschwemmungsgefahr geschlossen werden. Zudem kam es zu Erdrutschen, Murenabgängen, eingestürzten Mauern und umgeknickten Bäumen. Einige Strassen mussten gesperrt werden. Verletzte gab es nicht. Die Behörden geben jedoch noch keine Entwarnung.

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Die Strecke der Zahnradbahn am Monte Generoso wurde verschüttet.FMGFMGRekordwertDas immer wieder nasse und gewittrige Wetter im Juli hat dazu geführt, dass mit ganz wenigen Ausnahmen die durchschnittliche Julisumme der Niederschläge schon jetzt übertroffen worden sind, lokal ist sogar im Juli noch nie soviel Niederschlag gefallen wie im selben Monat jemals zuvor. Und der Monat ist noch nicht vorbei.

MeteonewsWie Meteonews in einer Mitteilung schreibt, hat das im Juli immer wieder nasse und gewittrige Wetter dafür gesorgt, dass teilweise deutlich überdurchschnittlich viel Regen gefallen ist. Die Spanne reicht bei den Messstationen dabei von 74 Litern in Brig bis 492 Litern in Robiei.

MeteonewsKind verstorbenDas Kleinkind, das in Flums SG von einen herabfallenden Ästen getroffen wurde, ist im Verlaufe der Nacht seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Die Mutter sowie der 71-jährige Mann befinden sich nach wie vor in Spitalpflege. Die 74-jährige Frau konnte das Spital bereits wieder verlassen.

Kapo SGRund 250 Meldungen bei Alarmzentrale in SolothurnIn einer Bilanz schreibt die Kantonspolizei Solothurn von rund 250 eingegangenen Meldungen am Montagabend zwischen 17 Uhr und Mitternacht. Fast ausschliesslich meldeten Betroffene eindringendes Wasser in Liegenschaften, was das Aufbieten der Feuerwehr nach sich zog. Besonders betroffen von dem Starkregen war – mit wenigen Ausnahmen – die Region Niederamt.

Prognosen für DienstagDer Dienstag startet mit einem Mix aus Sonne und Wolken bei 13 bis 15 Grad. Am Nachmittag bleibt es laut dem «Wetterflash» von Meteonews meist trocken, in den Bergen jedoch steigt die Gewitterneigung. Es wird maximal 25 Grad warm.

Wetterflash vom 27.07.2021, 02hÜberschwemmung in Stüsslingen SOIn Stüsslingen SO haben die starken Regenfälle einen Bach über die Ufer treten lassen. Dieser hat anschliessen Strassen und Gärten überschwemmt, wie ein News-Scout berichtet.

Überschwemmungen nach heftigen GewitternDie starken Niederschläge haben einen Bach in Stüsslingen SO über die Ufer treten lassen. (Video: News-Scout)11'000 BlitzeVom jüngsten Unwettertag waren vor allem der Kanton Schwyz und das Toggenburg SG betroffen. Es wurden laut Meteonews Windspitzen von bis über 100 km/h gemessen, über 11'000 Blitze gezählt und örtlich über 50 mm Regen registriert.

Montag, 26.07.2021Mutter und Baby (6 Monate) von herabfallenden Ästen schwer verletztEine 30-jährige Frau war mit ihrem sechs Monate alten Kleinkind im Kinderwagen auf dem Fussweg Schilsdamm unterwegs. Sie war in Begleitung ihrer Eltern. Aufgrund einer starken Windböe brachen laut der Kantonspolizei St. Gallen plötzlich mehrere Äste eines Baumes ab und stürzten auf die Mutter und den Kinderwagen. Dabei wurden beide schwer verletzt.

Ihre 74-jährige Mutter sowie ihr 71-jähriger Vater wurden leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Die Mutter und ihr Kleinkind mussten von der Rega beziehungsweise von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden. Aus Sicherheitsgründen wurde der Fussweg beim Schilsdamm vorsorglich von der örtlichen Feuerwehr bis auf Weiteres gesperrt.

Kapo St. GallenStrassen im Kanton Schwyz wegen Unwettern gesperrtDer Kanton Schwyz ist am Montag von heftigen Gewittern heimgesucht worden. Die Feuerwehr steht ohne Unterbruch im Einsatz, mehrere Strassen sind gesperrt, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Betroffen ist vor allem die Kantonsstrasse zwischen Brunnen und Gersau, wo sich ein Erdrutsch gelöst hat. Auch die Wägitalerstrasse, die Siebnen und Vorderthal verbindet ist gesperrt, genauso wie die Satteleggstrasse, die Vorderthal und Wilerzell verbindet.

Gewitter in SchwyzDie Feuerwehr stand in Schwyz ohne Unterbruch im Einsatz. (Video: News-Scout)Die Wägitaler Aa führt gerade enorm viel Wasser.20min/News-ScoutUnwetter über dem MittellandEine neue Gewitterzelle hat sich über dem Mittelland aufgetan. News-Scouts melden heftige Niederschläge in Olten und Unterentfelden im Kanton Aargau.

20Min/News-ScoutBisher keine Meldungen über VerletzteInnert kürzester Zeit sind heute Nachmittag enorme Wassermassen über Teile der Zentralschweiz niedergegangen. Die Kantonspolizei Schwyz meldet, am Montagnachmittag zwischen 15.15 und 17 Uhr über 200 Notrufe erhalten zu haben. Zurzeit lägen keine Meldungen über verletzte Personen vor.

Fluss in Siebnen SZVideo: 20min/News-ScoutTechnische Probleme bei 20 Minuten20 Minuten war am Montagnachmittag von einer grösseren Störung der eigenen Betriebssysteme betroffen. Auch dieser Ticker wurde davon in Mitleidenschaft gezogen.Mittlerweile funktionieren die Systeme zwar wieder. Allerdings kämpft 20 Minuten immer noch mit gewissen Folgen der Störung. So ist der Tickereintrag mit dem Namen «Heftiger Hagel im Kanton Glarus» gleich sieben Mal innerhalb dieses Unwetter-Ticker aufgeführt. Das ist natürlich nicht gewollt und wir setzen alles daran, diesen Fehler schnellstmöglich zu beheben.

Wir entschuldigen uns, bitten um Verständnis und wünschen weiterhin gute Lektüre! Weiterlesen: 20 Minuten »

11. September: Die grosse Spezialsendung zum 20. Jahrestag auf Blick TV

Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

Die laufend aktualisierte Regenvorhersage für +24h gibts unter 👉🏽 ... lol ... und jetzt! Wie weiter? Wäre interessant, die Schweiz ohne Strom 3 Wochen plus ... lol ...

Wieder Schweizer Rad-Jubel - Marlen Reusser gewinnt im Zeitfahren Olympia-Silber!Der Schweizerin Marlen Reusser gelingt im Zeitfahren der Frauen ein Exploit. Die 29-Jährige fährt am Mittwochmorgen zu Silber.

Politikerin, Ärztin, Radfahrerin – Marlen Reusser: Die Schweizer Exotin saust zu Olympia-SilberWie aus einer Bauerntochter mit vielen Talenten im höheren Sportlerinnenalter noch eine aussergewöhnliche Radrennfahrerin wurde.

70% der EU sind geimpft – so steht die Schweiz im Vergleich daEines der Impfziele hat die Europäische Union erreicht: Mindestens 70 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

New York: Serendipity3 serviert Pommes für 200 Dollar - BlickEin New Yorker Restaurant serviert Pommes, bei denen man tief in die Tasche greifen muss: 200 Dollar kostet die Portion des bekannten und sonst so günstigen Fastfood-Gerichts. Was für eine Dekadenz.

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Bis zu 50 Grad in Italien: Nächste Hitzewelle rollt auf Europa zuGlutofen Europa: Seit Wochen leiden die Länder im Süden unter Extremtemperaturen. Und Besserung ist nicht in Sicht. Die nächste Hitzewelle ist bereits im Anmarsch – und könnte für einen neuen Hitzerekord sorgen. Pandemie, Klimawandel, Armut und Hunger: Alles hängt mit allem zusammen... Es fällt auf, dass von den vielen Modellen, welche Kachelmannwettr dauernd rechnet, es die jeweils katastrophalste in die Headline der News schafft. Mal eines der ECMWF, mal eines der GFS, ... Für die eigene Prognose wird hingegen ein Schnitt über alle gebildet.