Unruhen in Kasachstan – Mindestens 164 Menschen bei Protesten getötet

09.01.2022 17:08:00

Bei den gewaltsamen Protesten der vergangenen Tage in Kasachstan wurden mindestens 164 Menschen getötet.

Bei den gewaltsamen Protesten der vergangenen Tage in Kasachstan wurden mindestens 164 Menschen getötet.

Die Lage in Kasachstan bleibt undurchsichtig. Der Schiessbefehl des Präsidenten hat Todesopfer gefordert.

Ihm gilt ein Grossteil der Wut der Demonstranten. Nasarbajew soll weiterhin grossen Einfluss im Land ausüben. Er hatte 2019 seinen Nachfolger Tokajew selbst bestimmt, war jedoch vor einigen Tagen von diesem an der Spitze des Nationalen Sicherheitsrats abgelöst worden. Dies hatte Spekulationen über einen Machtkampf zwischen den beiden Männern ausgelöst.

Nasarbajews Sprecher erklärte am Sonntag, der Ex-Präsident habe die Leitung freiwillig abgetreten. Er bestritt erneut, dass Nasarbajew das Land verlassen habe. Der Ex-Staatschef unterstütze seinen Nachfolger, versicherte er.Ölpreis klettert nach oben

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Einsätze gegen Demos halten an - Unruhen in Kasachstan fordern mindestens 164 MenschenlebenUnruhen in Kasachstan fordern mindestens 164 Menschenleben: Allein in der Millionenstadt Almaty sollen 103 Personen ums Leben gekommen sein, wie das Staatsfernsehen berichtet. Sonderbar, hat Putin nicht gerade eben erst seine Friedenstruppen entsandt? Haben die sich verflogen?

Einsätze gegen Demos halten an - Unruhen in Kasachstan fordern mindestens 164 MenschenlebenUnruhen in Kasachstan fordern mindestens 164 Menschenleben: Allein in der Millionenstadt Almaty sollen 103 Personen ums Leben gekommen sein, wie das Staatsfernsehen berichtet. Sonderbar, hat Putin nicht gerade eben erst seine Friedenstruppen entsandt? Haben die sich verflogen?

Unruhen in Kasachstan - Medien berichten von Explosionen und Schiessereien in AlmatyUnruhen in Kasachstan: Medien berichten von Explosionen und Schiessereien in Almaty. Die USA teilten zudem mit, alle nicht zwingend benötigten Mitarbeitenden des Konsulats in hätten die Erlaubnis, das Land zu verlassen. Grauenhaft,das sind dä verbrecher rolnam Hoffentlich schießen sie auf den Präsidenten. Und wenn die Russen UND die Amis gleich mal Position beziehen weiß man das es um sehr viel Gas oder Öl geht ( oder vielleicht beides). Dazu noch ein Schuss Geopolitik und fertig ist das Grossmachtgeplänkel Version 22.

Krise in Kasachstan – Feuer frei in AlmatyDer Präsident von Kasachstan weist die Armee an, «ohne Vorwarnung» auf Menschen schiessen, die für Unruhe sorgen. Er nennt die Protestierenden «Terroristen». Zar Putin kann es ja nur recht sein: Das Reich sammelt sich neu unter seinen Fittichen🙃 'Dabei begannen sie als friedliche Proteste gegen verdoppelte Treibstoffpreise' Sie meinen die giletsjaunes seit 2017 ?

Kein Respekt vor dem AlterDas Ziel von Peter Greiner ist es, den Klang der Geige der menschlichen Gesangsstimme anzugleichen. Wir haben den Geigenbauer gefragt: «Was ist eine gute Violine, Herr Greiner?» geigenbau geige violine

Doppelt so viele tote LabortiereHunderttausende Tiere werden für Versuche gezüchtet, aber ohne Verwendung getötet. Über den Verbleib dieser Tiere schweigt sich das zuständige Bundesamt im Bericht zur Statistik aus. Medien kümmern sich um 3000 Mäuse? Was ist mit Millionen Menschen, die von Despoten getötet, gefoltert oder eingesperrt werden, Millionen die wegen Krieg hungern? Da sind also sehr stringente Labortests an Thema für eine Kritik und ein Verbot?

Das schillernde Leben von Kasachstans Ex-Diktator Ihm gilt ein Grossteil der Wut der Demonstranten.01:46 Video Aus dem Archiv: Kasachische Regierung übernimmt die Kontrolle Aus Tagesschau vom 08.01:46 Video Aus dem Archiv: Kasachische Regierung übernimmt die Kontrolle Aus Tagesschau vom 08.Die Informationen von Schiessereien und Explosionen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Nasarbajew soll weiterhin grossen Einfluss im Land ausüben. Er hatte 2019 seinen Nachfolger Tokajew selbst bestimmt, war jedoch vor einigen Tagen von diesem an der Spitze des Nationalen Sicherheitsrats abgelöst worden.2022. Dies hatte Spekulationen über einen Machtkampf zwischen den beiden Männern ausgelöst. abspielen Allein in der von den Unruhen besonders schwer erschütterten Millionenstadt Almaty sollen 103 Menschen ums Leben gekommen sein – darunter zwei Kinder. Nasarbajews Sprecher erklärte am Sonntag, der Ex-Präsident habe die Leitung freiwillig abgetreten. Vor allem hier hätten rund 1100 Menschen medizinische Hilfe ersucht, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Behörden meldet. Er bestritt erneut, dass Nasarbajew das Land verlassen habe. Nach der Darstellung des Präsidenten soll die Lage aber weitgehend unter Kontrolle der Sicherheitskräfte sein.

Der Ex-Staatschef unterstütze seinen Nachfolger, versicherte er. Unklar ist darum nach wie vor, wie viele der Todesopfer Zivilistinnen und Zivilisten waren. Unklar ist darum nach wie vor, wie viele der Todesopfer Zivilistinnen und Zivilisten waren. Ölpreis klettert nach oben Die Unruhen im Land trieben auch den Ölpreis in die Höhe, da Anleger Versorgungsengpässe fürchteten. Im Laufe der Woche legten die Rohölpreise um etwa fünf Prozent zu, am Freitag überschritt die Sorte Brent die Marke von 83 Dollar pro Barrel. Das Land hat zudem die Grenzen für Ausländerinnen und Ausländer geschlossen. Kasachstan ist laut der US Energy Information Administration der grösste Ölproduzent Zentralasiens und verfügt über ein Zwölftel der Ölreserven weltweit. In Almaty ist die Mobilfunkverbindung ständig unterbrochen. Im Ausland wird die Krise in Kasachstan mit Sorge verfolgt. Die Unruhen in der an China und Russland grenzenden Ex-Sowjetrepublik dauern seit einer Woche an. Befürchtet wurde, dass es nun noch viele weitere zivile Todesopfer geben könnte.

Die Bundesregierung stoppte angesichts der Gewalt am Samstag ihre Rüstungsexporte in das Land. Papst Franziskus sagte am Sonntag, er habe «mit Schmerz» erfahren, dass es Opfer während der Demonstrationen gegeben habe, und rief alle Beteiligten zum Dialog auf. Die autoritären Behörden sagen, die Lage sei mittlerweile unter Kontrolle. Die autoritären Behörden sagen, die Lage sei mittlerweile unter Kontrolle. Schwere Verwüstungen Die Ausschreitung in Almaty haben einem Anwohner zufolge schwere Verwüstungen hinterlassen. «Heute ist die Situation in der Stadt relativ ruhig», sagte ein vor Ort lebender Journalist der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag am Telefon. Die Demonstrationen schlugen in – auch gewaltsame – Proteste gegen die Staatsführung um. «Gestern Abend habe ich noch selbst Schüsse gehört. Viele Menschen sind frustriert über Korruption und Machtmissbrauch im Land. Der Airport der Millionenstadt war zeitweise von Demonstrierenden besetzt gewesen.

» Viele Lebensmittelgeschäfte seien geplündert worden. Sie sind unzufrieden mit der autoritären Führung des Landes und Nursultan Nasarbajew, der bis 2019 fast 30 Jahre lang das Land regiert hatte. «Bankfilialen, Bankautomaten – alles ist kaputt.» Vor Bäckereien, die den Betrieb wieder aufgenommen hätten, bildeten sich lange Schlangen, sagte der 50-Jährige. Wie das Präsidialbüro nach einer weiteren Krisensitzung mitteilte, dauern die Einsätze gegen Demonstrantinnen und Demonstranten an. Wie das Präsidialbüro nach einer weiteren Krisensitzung mitteilte, dauern die Einsätze gegen Demonstrantinnen und Demonstranten an. Ausgebrannte Autos, teilweise zerstörte Gebäude: Die Ausschreitungen haben Zerstörung in Almaty zur Folge. Foto: AP/Keystone (7.» Es seien mittlerweile fast 6000 Menschen festgenommen worden, darunter viele Ausländer, hiess es weiter. Der Einsatz des Militärbündnis in Kasachstan wurde von Beobachtern als Zeichen der Schwäche Tokajews gewertet.

Januar 2022) Weiterhin funktioniere das Internet in der Millionenstadt im Südosten des autoritär geführten Landes nicht. Tokajew behauptete, Demonstrierende würden auch aus dem Ausland unterstützt. Immer wieder war auch die Mobilfunkverbindung in den vergangenen Tagen unterbrochen. Tojajew bricht Machtgefüge auf Box aufklappen Box zuklappen Seit dem Rücktritt des ersten kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew ist Kassym-Schomart Tokajew zwar Staatschef. Menschen in anderen Landesteilen und im Ausland hatten oft vergeblich versucht, Angehörige und Bekannte in Almaty zu erreichen. Am Freitag seien rund 2000 demonstrierende Menschen an seinem Haus vorbeigezogen, erzählte der Journalist, der unweit des Stadtzentrums wohnt. Durch die Unruhen entsteht nun ein neues System mit dem 68-jährigen Tokajew im Zentrum. Durch die Unruhen entsteht nun ein neues System mit dem 68-jährigen Tokajew im Zentrum. Einige hätten Stöcke in den Händen gehalten, Gewalt habe er aber nicht beobachtet. Sie verfolge die Situation mit grosser Sorge.

AFP/SDA/fal Publiziert heute um 12:59 Uhr Fehler gefunden? . Der Präsident übernahm von Nasarbajew auch den mit grosser Machtfülle ausgestatteten Vorsitz in Sicherheitsrat.