Uni Heidelberg – Amokläufer (18) hatte Waffen aus dem Ausland und drohte in Whatsapp-Nachricht

Amoklauf mit Toten in Heidelberg: Täter war 18 Jahre alt und hatte sich die Waffen im Ausland besorgt.

24.01.2022 21:28:00

Amoklauf mit Toten in Heidelberg: Täter war 18 Jahre alt und hatte sich die Waffen im Ausland besorgt.

Bei einem Amoklauf während einer laufenden Vorlesung an der Universität Heidelberg in Baden-Württemberg hat ein Student eine junge Frau erschossen. Drei weitere Menschen verletzte der Täter durch Schüsse zum Teil schwer. Alle News im Ticker.

Kaufschein der Waffen vorhandenPanik im RaumUnklar ist, ob der Täter als Einzelgänger galt.Bei seiner Droh-Whatsapp hat er keine Person namentlich erwähnt.. Warum er mit dem Schiessen aufgehört habe, wisse man noch nicht, sagte der Mannheimer Polizeipräsident Siegfried Kollmar. Das sei spekulativ, es könne aber

Motiv weiter unklarOpfer war 23 Jahre altTäter war nicht vorbestraftUnmittelbar schrieb der junge Täter einem Bekannten eine Whatsapp-Nachricht. Darin drohte er, «dass nun «Leute bestraft werden müssen». Die Echtheit der Nachricht müsse noch geprüft werden.

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Montag, 24.01.2022 Aussergewöhnliche Situation Polizeipräsident Kollmar betonte noch einmal, dass der Täter keinen Führerschein und keinen Waffenschein besass. Ausserdem sei er nicht vorbestraft gewesen. «Es ist schon aussergewöhnlich, dass man so wenig über einen Täter weiss.» Die Pressekonferenz ist beendet – eine Zusammenfassung folgt in Kürze. Kaufschein der Waffen vorhanden Der Täter besorgte die Waffen im Ausland nur wenige Tage vor der Tat . Wo genau, will Polizeipräsident Siegfried Kollmar nicht bekannt geben. Er kauft sie persönlich und nicht über das Internet. Ein Kaufbeleg habe die Polizei gefunden, so Kollmar. Panik im Raum Polizeipräsident Kollmar erklärt, dass im Hörsaal Panik herrschte. Als die Polizei den Täter vor dem Uni-Gebäude fand, war er bereits tot. Zeugen werden noch vernommen Unklar ist, ob der Täter als Einzelgänger galt. Täter war Biologie-Student Der Täter war Biologie-Student, gibt Polizeipräsident Siegfried Kollmar in der Fragerunde der Medien bekannt. Der Täter wohnte in Mannheim, nicht mehr bei seinen Eltern. Bei seiner Droh-Whatsapp hat er keine Person namentlich erwähnt. Rucksack mit Waffen, aber ohne Sprengstoff Der Täter hatte einen Rucksack gefüllt mit 100 Schuss Munition . Warum er mit dem Schiessen aufgehört habe, wisse man noch nicht, sagte der Mannheimer Polizeipräsident Siegfried Kollmar. Das sei spekulativ, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Person getroffen werden sollte . Der 18-Jährige hätte noch nachladen können. Der 18-Jährige war selber Student. Die Polizei schliesst eine psychische Erkrankung nicht aus. Motiv weiter unklar Die Ermittler machen noch keine Angaben zu einem möglichen Motiv für den Amoklauf an der Heidelberger Universität. Dafür sei es noch zu früh, sagte Andreas Herrgen, Leiter der Staatsanwaltschaft Heidelberg, am Montagabend in Mannheim. Es gebe noch keine belastbaren Informationen dazu. Beide Leichen obduziert Die Leichen der getöteten Frau und des Amokläufers sollen nun obduziert werden. Opfer war 23 Jahre alt Eine 23 Jahre alte Studentin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie wenige Stunden später im Spital starb. Zwei weitere Studentinnen und ein Student erlitten leichte Verletzungen. Keine Waffenerlaubnis Die Waffen wurden kurz vor der Tat erworben. Weder der Täter noch seine Eltern besitzen eine Waffenerlaubnis. Täter war nicht vorbestraft Nach bisherigen Erkenntnissen war der 18-jährige Täter nicht vorbestraft, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen. Weder der Mann noch nahe Angehörige hätten Waffen besitzen dürfen. Ermittelt werde nun auch, ob Dritte strafrechtlich zur Mitverantwortung gezogen werden müssen. Seine Wohnung wurde durchsucht, auch die Wohnung seiner Eltern werde zurzeit durchsucht. Das Handy des Täters wird ebenfalls untersucht. «Menschen sterben müssen» Unmittelbar schrieb der junge Täter einem Bekannten eine Whatsapp-Nachricht. Darin drohte er, «dass nun «Leute bestraft werden müssen». Die Echtheit der Nachricht müsse noch geprüft werden. Es befanden sich laut Polizei 30 Personen im Hörsaal. Er wolle nicht auf dem Friedhof beerdigt werden, gab er offenbar an. Er wünsche sich eine Seebestattung, schrieb er. Waffen aus dem Ausland Die Polizei geht von einem einzigen Opfer aus. Die Waffen soll der Täter im Ausland besorgt haben, sagt Ermittler Kollmar. Ermittlungen auf Hochtouren Polizeipräsident Siegfried Kollmar, Polizeipräsidium Mannheim, gibt Auskunft zum Tathergang: Um 12.24 Uhr kamen zahlreiche Alarmanrufe bei der Polizei ein. Die Polizei ging von einer Notlage auch, 12.30 Uhr standen sechs Spezialteams vor der Uni. Die Polizisten gingen in Vollmontur ins Uni-Gebäude. 12.51 Uhr fand die Polizei den Amokläufer tot vor dem Uni-Gelände. Der Täter war ein 18 Jahre alter Deutscher, er hat mit Langwaffen mehrmals um sich geschossen. Hörsaal war voll Die Pressekonferenz hat begonnen: Der Leitende Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen erklärt, dass es im Hörsaal an der Uni zum Zeitpunkt des Amoklaufs viele Studierende gab. «Sie erlitten tödliche Angst». Medienkonferenz beginnt um 19 Uhr Es informieren zum Amoklauf in Heidelberg: – Polizeipräsident Siegfried Kollmar, Polizeipräsidium Mannheim - Leitender Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen, Leiter der Staatsanwaltschaft Heidelberg - Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg - Theresia Bauer, Ministerin für Hochschulen, Forschungs- und Kunsteinrichtungen - Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg - Leitender Oberstaatsanwalt a.D. Alexander Schwarz; Opferbeauftragter der baden-württembergischen Landesregierung - Kriminalrat Patrick Knapp, Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Moderator der Pressekonferenz Kretschmann «zutiefst betroffen» Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigte sich «zutiefst betroffen». «Meine Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen – wir sind an ihrer Seite», erklärte Kretschmann am Montagabend in Stuttgart. Er hoffe «inständig, dass die Verletzten wieder gesund werden». «Unsere Polizei ermittelt mit Hochdruck und tut alles dafür, um die Hintergründe der Tat schnell aufzuklären», erklärte Kretschmann. Der Regierungschef dankte zugleich den Einsatz- und Rettungskräften für ihre Arbeit. Scholz spricht Opfern Beileid aus Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Opfern des Amoklaufs von Heidelberg sein Beileid ausgesprochen. « Es zerreisst mir das Herz, solch eine Nachricht zu erfahren », sagte Scholz am Montag in Berlin. Er wolle seine «Bestürzung» zum Ausdruck bringen. Sein Beileid sei bei den Angehörigen, den Opfern sowie den Studentinnen und Studenten der Universität Heidelberg, sagte Scholz weiter. Polizei durchsucht Wohnung des Täters Die Ermittler überprüfen derzeit «alle Hinwendungsorte» – sprich: seine Wohnung. Welche Motive der Täter hatte, ob er legal Waffen besessen hat – all das kann die Polizei noch nicht beantworten. Den Ermittlungen zufolge ist der Täter kurz vor 12.30 Uhr in den Hörsaal gekommen und hat um sich geschossen. (Im Bild: Ermittler und Ermittlerinnen vor dem Eingang zum Hörsaal der Uni Heidelberg) REUTERS Polizei informiert um 19 Uhr Bis jetzt gibt es keine näheren Angaben zur Biografie des mutmasslichen Amokläufers und zur Herkunft seiner Waffe. Religiöse Motive scheinen die Ermittler auszuschliessen – bei Twitter schrieb die Polizei in einem Dialog mit einem Nutzer, dass bei den relevanten Details zur Tat Religion keine Rolle spiele. Für 19 Uhr kündigte die Polizei weitergehende Informationen zum Tatgeschehen an, die Staatsanwaltschaft übernahm federführend die Ermittlungen. Mehr anzeigen