Übernutzung des Erdorbits - Was die Schweiz für mehr Sicherheit im All macht

22.01.2022 12:10:00

Wissenschaftler aus der Schweiz und private Schweizer Firmen sind aktiv im All. Sie vermissen handfeste Regulierungen.

Wissenschaftler:innen aus der Schweiz und private Schweizer Firmen sind aktiv im All. Doch sie vermissen handfeste Regulierungen.

Wissenschaftler aus der Schweiz und private Schweizer Firmen sind aktiv im All. Sie vermissen handfeste Regulierungen.

«Die Schweiz will bei der Sicherheit im Weltraum eine zentrale Rolle spielen», sagte Thomas Greminger, der Direktor des Genfer Zentrums für Sicherheit GCSP, auf einem Webseminar zum Thema.2010/11: Ivica Kostelic (CRO) 2009/10: Carlo Janka (SUI) Plötzlich fehlte der Punktelieferant, der in seiner letzten Saison noch rund 13 Prozent aller Punkte seines Landes herausgefahren hatte.ist auf der politischen Agenda zuletzt nach oben gerückt.So soll der Knoten Glocke nach der Fertigstellung der Ostumfahrung Bad Zurzach aussehen.

Dass sich gerade die Schweiz hier engagiert, ist plausibel.Sie ist zwar keine Weltmacht, aber eine Weltraummacht.Sie haben im Durchschnitt pro Rennen 145 Punkte gewonnen.Wenn der Weltraum unsicherer wird, leidet die ganze Welt darunter.Nicht bekannt ist, ob die Anlage in Birr Teil des Elcom-Konzepts ist.Autor: Nayef al-Rodhan Professor am GCSP in Genf Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Raumfahrtagentur und hat den Vorsitz in einer UNO-Kommission für die friedliche Nutzung des Weltraums.Die Schweiz steht aktuell bei 132 – 19 weniger als im Vorjahr.Die Schweizer Wissenschaft lieferte wesentliche Beiträge zum US-Raumfahrtprogramm Nasa, zum Hubble-Weltraumteleskop oder zum Galileo-Navigationssatelliten.Zudem sei die Rolle der Gemeinden bei der Umsetzung der Neobiota-Strategie zu wenig klar definiert.

Und immer mehr private Schweizer Firmen sind im Weltraum aktiv.Doch in der Breite sind die Nachbarn stärker.«Es ist wichtig, die Wissensgrundlagen für die Versorgungssicherheit des Landes zu erarbeiten», sagt Nationalrat Christian Imark.Professor Nayef al-Rodhan vom GCSP betont: «Wenn der Weltraum unsicherer wird, leidet die ganze Welt darunter.» Der Weltraum sei inzwischen überfüllt, machtpolitisch umstritten und es spiele sich dort ein zunehmender Wettbewerb ab.Und sie bringen generell mehr Fahrerinnen und Fahrer in die Punkte.Kreisen solche Teile oder unbrauchbare Satelliten in grosser Höhe von 500 oder 600 Kilometern, bleiben sie sehr lange oben Autor: Sergey Gugkaev Firma Clear Space in Lausanne Derzeit werden Jahr für Jahr 1200 neue Satelliten ins All geschossen.D.Dort befinden sich zudem schon tausende inzwischen funktionsunfähige Satelliten und Weltraumschrott.Dafür investiert der Verband einiges.Nach Ausarbeitung eines detaillierten Bauprojekts stimmte der Grosse Rat im Jahr 2015 auf Antrag des Regierungsrats einem Zusatzkredit von 15,85 Millionen Franken zu.

Millionen von Trümmerteilen von durch Zusammenstösse oder Abschüsse zerstörten Satelliten fliegen herum.«Kreisen solche Teile oder unbrauchbare Satelliten in grosser Höhe von 500 oder 600 Kilometern, bleiben sie sehr lange oben», sagt Sergey Gugkaev von der Lausanner Firma Clear Space, die sich damit beschäftigt, solchen Weltraumschrott zu entfernen.Reusser ist zuversichtlich, dass das bald Früchte tragen wird.Auch dies ein Schweizer Beitrag für mehr Sicherheit im All.Verbindliche Regeln im Weltall wären nötigEinen weiteren leistet die ETH Lausanne mit einer Bewertung von Weltraumaktivitäten punkto Nachhaltigkeit, berichtet Natália Archinard, zuständig für das Weltraumdossier im Departement für auswärtige Angelegenheiten in Bern.Einen schönen Teil dieses Rückstands haben sich die Fahrer schon ganz zu Beginn des Weltcup-Winters eingehandelt: bei den Parallel-Rennen von Mitte November in Österreich.Ausserdem sei man sehr aktiv in internationalen Foren, vor allem auch in der UNO, und treibe den Dialog über verbindliche Regeln im Weltraum voran.Es wurde aber anerkannt, dass der Zusatzkredit für die Fertigstellung des Projekts nötig ist und genehmigen ihn am Ende mit deutlicher Mehrheit.

Solche wären dringend.Die Schweizer kehrten mit 103 Punkten heim.Doch man ist schon stolz, nun endlich ein bei der UNO-Generalversammlung angesiedeltes Komitee geschaffen zu haben, das Normen für die friedliche Nutzung des Alls definieren soll.Der Weltraum hat eine zentrale Bedeutung Zwar bestreitet niemand die zentrale Bedeutung des Weltraums, für die Navigation, für die Erhebung von Klimaschutzdaten, für die Zivilluftfahrt, für die Seerettung, für die Rüstungskontrolle und vieles mehr.Und damit ein beträchtlicher Teil der Hypothek, der die Schweizer bis heute hinterherrennen.Al-Rodhan spricht sogar von einer Überabhängigkeit der Welt vom All.Doch die geltenden Regeln fussen immer noch auf dem UNO-Weltraumvertrag von 1967.Die Schweiz hatte ein Rumpfteam nach Österreich geschickt, verzichtete darauf, Fahrer wie Marco Odermatt oder Loic Meillard einzusetzen.

Dort steht zwar generell, der Weltraum sei der friedlichen Nutzung vorbehalten.Aber sobald es konkret wird, gibt es im Vertrag lauter Lücken.«Und das hat sich gerade im Fall von Marco Odermatt auch ausbezahlt», sagt Reusser.Sogar eine militärische Nutzung ist keineswegs ganz ausgeschlossen ist.Natália Archinard beklagt, dass immer mehr Staaten und auch die westliche Allianz Nato den Weltraum zum neuen militärischen Operationsgebiet erklären.Bild: keystone Die Probleme des Frauen-Teams Egal welche Disziplin, egal ob Männer oder Frauen: Das österreichische Team liegt momentan meist vor der Schweiz.06:32 Video Aus dem Archiv: Schweizer Mission zur Müllentsorgung im All Aus nano vom 05.

02.Walter Reusser erklärt das damit, dass alle Topathletinnen heuer schon mal «im Schlamassel» steckten: Wendy Holdener, Michelle Gisin und Corinne Suter kämpften in der Vorbereitung mit körperlichen Problemen.2021.abspielen Die USA, Indien, China und neulich Russland haben bereits Satelliten abgeschossen, eigene zwar, doch sie beweisen damit, dass sie feindliche Satelliten angreifen könnten.Lara Gut-Behrami holte aufgrund ihrer Corona-Erkrankung viel weniger Punkte, als möglich gewesen wäre.Auch die Stationierung von Waffen auf Satelliten wird zum Thema.Es fehlt an allgemein zugänglichen Informationen darüber, wer was überhaupt im Weltraum tut und plant.Das ist für Walter Reusser einerseits ein weiterer Beleg dafür, dass die Schweiz mehr Breite braucht.

Es gibt zu wenig Transparenz, eine Verkehrssteuerung im All ist inexistent, es fehlen allgemein Regeln und Normen.Die Schweiz setzt sich nun, gemeinsam mit anderen, dafür ein.«Es darf nichts schief gehen, sonst wird es schwierig», sagt er.Mit raschen Fortschritten rechnet niemand, obschon sie dringend nötig wären..

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