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Trotz warmen Worten im heissen Genf: Putin braucht das Feindbild USA

Trotz warmen Worten im heissen Genf: Putin braucht das Feindbild USA.

17.06.2021 08:56:00

Trotz warmen Worten im heissen Genf: Putin braucht das Feindbild USA.

Der Gipfel zwischen Joe Biden und Wladimir Putin verlief gesittet. Es gab Annäherungen, aber in wichtigen Punkten bleiben die Differenzen gross.

spielt nicht mehr in der gleichen Liga, zum Leidwesen von Wladimir Putin. Der ehemalige KGB-Agent hat den Zerfall der Sowjetunion nie verwunden.Umso mehr setzt er auf jene «Waffen», die ihm geblieben sind: Er hat das Militär aufgerüstet und modernisiert, um die Lücke zu füllen, die die USA im Nahen Osten hinterlassen. Und er schickt seine Hackerarmeen und Social-Media-Trolle los, um die westlichen Demokratien zu destabilisieren. Selbst Sabotageakte an Infrastrukturen gehören zum Repertoire.

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China im FokusJoe Biden und seine Regierung wollten mit dem Genfer Treffen deshalb versuchen, das zerrüttete Verhältnis auf eine halbwegs vernünftige Basis zu stellen. Denn der amerikanische Fokus gilt der Rivalität mit China. Biden hat betont, dass es für ihn undenkbar ist, dass das totalitäre China den Westen technologisch in den Schatten stellt.

Wladimir Putin gab sich vor den Medien gleichzeitig konziliant und kritisch gegenüber den USA.Bild: keystoneGemessen an den nicht sehr hohen Erwartungen war das Treffen zumindest kein Misserfolg. Trotz der eher kurzen Dauer – die Russen hatten im Vorfeld von vier bis fünf Stunden gesprochen – konnten alle wichtigen Themen diskutiert werden. Auch Wladimir Putin bezeichnete die Gespräche in seiner Medienkonferenz als konstruktiv. headtopics.com

Risiko eines Atomkriegs reduzierenKonkrete Ergebnisse gab es kaum, ausser dass die Botschafter beider Länder in ihre Residenzen in Moskau und Washington zurückkehren werden. Zum Thema Cybersicherheit soll es Expertengespräche geben. Ausserdem kündigten die beiden Länder in einer gemeinsamen Mitteilung die Aufnahme eines Stabilitäts-Dialogs an.

Ziel seien Massnahmen, um das Risiko eines Atomkriegs zu reduzieren. Ein solcher könne «nicht gewonnen werden und darf niemals ausgetragen werden», heisst es in der Mitteilung, eine direkte Reminiszenz an die Schlusserklärung des Reagan-Gorbatschow-Gipfels. Womit die Ausgabe 2021 doch noch eine historische Komponente erhielt.

Putins Whataboutismus«Das Letzte, was er heute will, ist ein Kalter Krieg», sagte Biden mit Verweis auf seinen russischen Amtskollegen. Die grosse Freundschaft wird zwischen den USA und Russland dennoch nicht ausbrechen. Zu gross sind die Differenzen bei Themen wie Ukraine, Belarus, Syrien, Menschenrechten und Unterdrückung der russischen Opposition.

Joe Biden zu Guy Parmelin: Kauft unsere Kampfjets!Bild: keystoneWladimir Putin verwahrte sich gegen entsprechende Vorwürfe mit dem von ihm bekannten Whataboutismus, indem er auf die Verfehlungen der USA wieoder Guantanamo verwies. Den Namen Alexej Nawalny nahm er wie üblich nicht in den Mund. Besonders dreist war seine Behauptung, die USA seien für die Cyberattacken selbst verantwortlich. headtopics.com

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Blunschi hat da was 'vergessen' zu erwähnen. Darum ist Watson eben nur ein Propagandaorgan und kein Journalismus. Watson braucht das Feinbild Putin. Darum kommen auch diese journalistischen Tieffüge zustande wenn es um Russland geht.

Treffen in Genf - Wie soll Parmelin mit Autokrat Putin reden?Am Mittwoch trifft der Bundesrat auf den russischen Präsidenten Putin. In der Politik hat man grosse Erwartungen an das Treffen, doch ein Ex-Diplomat schätzt den Einfluss der Schweiz als gering ein. Klare Worte ... mit Vodka ... lol ... wird wohl danach extrem schwer beeindruckt sein ... Wiedermal einmal mehr arrogant und Grössenwahnsinnig die Schweiz ... lol ... Deutsch ginge zum Beispiel... Sonst müssten sie Esperanto lernen...

Biden-Putin Gipfel: Warum Genf beschuldigt wird, die Meinungsfreiheit zu vergessenDie Sicherheit der Staatspräsidenten Joe Biden und Wladimir Putin sei wichtiger als die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht, heisst es von linken Parteien in Genf. Der Kanton wehrt sich dagegen.

Wladimir Putin ist unterwegs nach GenfHeute findet in der UNO-Stadt Genf das mit Spannung erwartete Treffen von US-Präsident Joe Biden (78) und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin (68) statt. Putin ist gestartet, Putin ist unterwegs, Putin ist im schweizerischen Luftraum, Putin beginn den Sinkflug, Putin schnallt sich an, Putin ist im Endanflug, Putin ist 50 m über dem Boden, Putin setzt zur Landung an, Putin rollt auf dem Taxiway, Putin dockt an, Putin steigt aus.

Übersicht zum Gipfel in Genf – Was Sie zum Treffen zwischen Biden und Putin wissen müssenDie Welt schaut am Mittwoch nach Genf. Dort trifft der US-Präsident den russischen Präsidenten zum Gipfel. Antworten zu den wichtigsten Fragen zum GenevaSummit. da waren beide noch weniger geliftet ....

Biden und Putin treffen heute in Genf ein – die 9 wichtigsten Fragen zum GipfelAm heutigen Dienstag reist US-Präsident Joe Biden zum Abschluss seiner Europareise in die Schweiz. Dort trifft er Mitglieder des Bundesrates und am Mittwoch den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Antworten zu den neun wichtigsten Fragen zum Gipfel in Genf. Weiss der Joe das er in der Schweiz ist? Bitte fragt nach..sicher ist sicher👍

Biden und Putin in Genf: Alles was du wissen musstNachdem sich US-Präsident Joe Biden gestern bereits mit den Bundesräten Guy Parmelin und Ignazio Cassis getroffen hat, kommt es heute in Genf zum grossen Gipfel mit Russland s Präsident Wladimir Putin. Alle Infos dazu im Liveticker.