Tod während Sex gilt in Frankreich jetzt als Arbeitsunfall - Blick

Gericht hat entschieden: Tod während Sex gilt in Frankreich als Arbeitsunfall

11.9.2019

Gericht hat entschieden: Tod während Sex gilt in Frankreich als Arbeitsunfall

Noch nie gab es einen vergleichbaren Gerichtsfall: Ein Mann in Frankreich starb während der Geschäftsreise, als er mit einer Fremden schlief. Seine Firma muss nun blechen.

Helena Schmid Facebook Sie machte das Urteil publik: Sarah Balluet, Arbeitsanwältin in Frankreich. Der Seitensprung eines Sicherheitstechnikers auf Geschäftsreise bewegt zurzeit ganz Frankreich. Das Berufungsgericht von Paris hat nämlich erstmals entschieden: Für Sex-Unfälle während eines Business-Trips muss der Arbeitgeber bezahlen. Das Gerichtsurteil gilt nun als Präzedenzfall. Die französische Arbeitsanwältin Sarah Balluet hat den Fall aus dem Jahr 2013 jetzt bekannt gemacht. Herzinfarkt während Seitensprung Darin geht es um den Tod eines Mannes, der in Berichten nur Xavier genannt wird. Er war geschäftlich in Meung-sur-Loire in der französischen Provinz Loiret unterwegs. Dort lernte er eine Frau kennen. Sie nahm ihn mit zu sich. Die beiden hatten Sex. Doch während des Geschlechtsverkehrs erlitt Xavier einen Herzinfarkt. Er starb. Die Krankenkasse stufte den Vorfall als Arbeitsunfall ein: Demnach erhielten Xaviers Angehörige monatlich von seinem Arbeitgeber 80 Prozent seines Lohns. Und zwar bis zum Datum seiner Pensionierung. Die Transportunternehmen TSO, bei dem Xavier angestellt war, akzeptierte das nicht. Xavier habe in jener Nacht seine eigenen und nicht die Interessen der Firma verfolgt. Zudem sei er nicht in jenem Hotelzimmer gestorben, das man für ihn gebucht hatte. Der Fall landete vor Gericht. «Umstände sind irrelevant» Dieses bestätigte den Entscheid im Jahr 2016. Der Richter begründete, Sex gehöre zu den alltäglichen Handlungen, genau wie anziehen oder duschen. TSO legte Berufung ein. Im Mai diesen Jahres erklärte das Berufungsgericht den Tod des Mannes ebenfalls als Arbeitsunfall: Während der Geschäftsreise habe der Arbeitgeber unter der Verantwortung der Firma gestanden. Jederzeit. Die Umstände seien irrelevant, so die Begründung. Top Videos Weiterlesen: BLICK

Sagt man jetzt, wenn man Lust hat: „Los, gehen wir arbeiten?“😂😂😂 Seit wann ist ein Herzinfarkt ein Unfall? Auf so einen Schwachsinn kommen auch nur Juristen ohne medizinische Kenntnisse. Seit wann ist ein Herzinfarkt ein Unfall? Auf so einen Schachsinn kommen auch nur Juristen ohne medizinische Kenntnisse.

Ehrlich? Was für Richter! Haben wahrscheinlich aufgrund eigener Erfahrung entschieden! Wenn‘s nicht so dämlich wäre, wäre es sogar lustig.

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