Threema hat bald 10 Millionen User: Darum boomt die WhatsApp-Alternative

31.05.2021 21:06:00

Threema knackt gerade die Zehn-Millionen-Marke: Darum boomt die WhatsApp-Alternative.

Whatsapp, Facebook

Threema knackt gerade die Zehn-Millionen-Marke: Darum boomt die WhatsApp-Alternative.

Threema ist im Aufwind. Die Diskussion um den Datenschutz und die Nutzungsbedingungen von WhatsApp bescheren dem Schweizer Messenger seit Monaten einen Fluss …

Threema-Chef Martin Blatterluzerner zeitungVerglichen mit der Gratis-Konkurrenz WhatsApp, Telegram oder Signal bleibt Threema ein Zwerg – und das dürfte auch so bleiben: Wachsen um jeden Preis wolle man nicht. Threema bleibe kostenpflichtig und Blatter will auch eine künftige Preiserhöhung nicht ausschliessen. Er finde die ewige Preis-Diskussion «müssig», schliesslich koste die App «weniger als ein Espresso».

Vom sogenannten «Silicon-Valley-Modell» hält der 43-jährige Schweizer Wirtschaftsinformatiker nichts:«Man sollte sich bewusst sein, welches Geschäftsmodell hinter Diensten wie WhatsApp steckt. Ich nenne es auch das Silicon-Valley-Modell: Man schmeisst sein Angebot mal gratis auf den Markt und überlegt dann, wie man es monetarisieren kann.»

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«Momentan kostet unsere App weniger als ein Espresso.USA empfehlen ihn so oder so für September/Oktober, weil im Herbst die Saison wieder beginnt.Like.Gibts nicht mehr an Bord: Mehrere US-Airlines verbieten den Alkoholverkauf.

» Threema-Chef Martin Blatter luzerner zeitung Verglichen mit der Gratis-Konkurrenz WhatsApp, Telegram oder Signal bleibt Threema ein Zwerg – und das dürfte auch so bleiben: Wachsen um jeden Preis wolle man nicht. Threema bleibe kostenpflichtig und Blatter will auch eine künftige Preiserhöhung nicht ausschliessen. Dennoch befinde sich die in einer «daten-armen Zone», sagte der Virologe Barton Haynes von der Duke University der «Washington Post». Er finde die ewige Preis-Diskussion «müssig», schliesslich koste die App «weniger als ein Espresso». Vom sogenannten «Silicon-Valley-Modell» hält der 43-jährige Schweizer Wirtschaftsinformatiker nichts: «Man sollte sich bewusst sein, welches Geschäftsmodell hinter Diensten wie WhatsApp steckt.. Ich nenne es auch das Silicon-Valley-Modell: Man schmeisst sein Angebot mal gratis auf den Markt und überlegt dann, wie man es monetarisieren kann. Nur in der ersten Klasse und der Business Class gibts noch Drinks.

» Wachstum strebt aber auch Threema an: 2020 hat man deshalb die deutsche Beteiligungsgesellschaft , welche die Expansion sichern soll. Die Impfungen sollen das Immunsystem fit machen gegen das Virus. Künftig wolle man die Belegschaft von heute 22 Festangestellten ausbauen. «Es sind ja nicht nur die Privaten, die an unseren Daten interessiert sind, sondern auch der Staat. Es gibt aber Reinfektionen und man weiss auch, dass die Zahl der Antikörper abnimmt, in einigen Fällen ziemlich rapide.» Threema-Chef Martin Blatter luzerner zeitung Messenger ohne «Schnickschnack» Threema hat nicht nur weniger Nutzer, die App hinkt teils auch im Funktionsumfang hinterher. Anders als die Konkurrenz verzichte man bewusst «auf Schnickschnack», sagt Blatter im Interview. Sie ist «eleganter» als die im Blut herumschwimmenden Antikörper. Nach dem Vorfall verzichtet die Billig-Airline nun auf unbestimmte Zeit auf den Alkoholverkauf an Bord.

Das oberste Ziel sei Datensparsamkeit. Man speichere daher nur die nötigsten Daten und verzichte auf Funktionen, wie der Übermittlung des Live-Standorts. Erfahrungen, die man mit der Immunität gegen andere humane Coronaviren gemacht hat, zeigen, dass die Immunantwort schwächer wird. An erster Stelle stehe die Privatsphäre. Darum sei Threema komplett anonym «ohne Angabe von Handynummer oder E-Mail-Adresse» nutzbar. Das Coronavirus 229E produziert zwar Antikörper, aber nicht genug, um gegen eine Infektion mit Sars-CoV-2 zu schützen. «Datenschutz wird in Zukunft noch wichtiger. Das Verbot soll neu bis 13.

Das spielt uns natürlich in die Hände. Viele an Covid-19 erkrankte Personen hatten wahrscheinlich eine Geschichte von Kontakten mit anderen humanen Coronaviren.» Denn: Vermehrt Interesse an den Daten der Threema-Nutzer haben auch die Behörden. Diesbezüglich hat das Schweizer Unternehmen vor knapp zwei Wochen vor dem Bundesgericht einen Sieg gegen das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) errungen . Bei einigen beobachtete man bei einer Covid-Infektion eine erhöhte Produktion von Antikörpern (also eine Art Boosterwirkung), bei anderen gar nichts. Das Bundesgericht hat letztinstanzlich entschieden, dass Threema juristisch nicht als Fernmeldedienst-Anbieter, wie beispielsweise die Swisscom, zu betrachten ist. Daher muss Threema auch künftig seine Kunden nicht identifizieren oder Metadaten (wer kommuniziert wann und wo mit wem) auf Vorrat speichern. Es sieht so aus, dass der Antikörperspiegel im Blut innert einer Frist von etwa sechs Monaten nach der zweiten Dosis unter ein Level sinken kann, das Infektionen verhindert. Die Swiss empfehle ihren Angestellten, alkoholisierte Passagierinnen und Passagiere nicht mehr zu bedienen.

Dies hätte das auf Privatsphäre ausgelegte Geschäftsmodell des Messenger-Dienstes untergraben. Es sei «mit Blick auf die gesamte Branche ein wichtiges Signal, wenn Behörden nicht eigenmächtig Gesetze umdeuten können, um an Bürgerdaten zu gelangen», kommentierte Blatter das Urteil. Link zum Artikel Gegen einen Impfstoff-Cocktail spricht nichts Natürlich sollen Wissenschafter die Frage beantworten, ob es eine dritte Impfung braucht, und nicht die Produzenten. Für die Strafermittler ist Threema eine Knacknuss: Der durchgängig verschlüsselte Messenger kann aktuell nur sehr wenige Daten bei Behördenanfragen herausgeben, etwa das Datum des letzten Logins. Die Strafverfolgungsbehörden sind aber immer öfter an der optional bei der Anmeldung genutzten Telefonnummer interessiert. Ob nach zwei Moderna-Dosen ein Pfizer-Booster ebenso gut wirkt wie umgekehrt. Das Problem für die Ermittler: Bei Threema kann man auch anonym, also ohne Angabe der Telefonnummer, ein Profil erstellen. Diese oder dieser entscheidet dann, ob eine Passagierin oder ein Passagier an Bord kommt oder nicht.

«Ein Krimineller wird den anonymen Weg wählen», sagte Blatter gegenüber der «Republik» . Beide Firmen experimentieren bereits auch mit einer Impfstoffweiterentwicklung, welche die neuen Varianten berücksichtigt. Überdies kenne Threema die wahren Telefon­nummern und E-Mail-Adressen ohnehin nicht – man habe nur eine gehashte, also anonymisierte Version gespeichert. Man könne «bei einer Mehrheit der Anfragen sowieso nichts Brauchbares liefern». So scheint es doch vernünftiger, den gleichen Impfstoff zu verwenden, auf den man einmal gut reagiert hat. Zudem gilt: Der Inhalt der Nachrichten ist durchgängig verschlüsselt, kann also auf dem Transportweg nicht einfach abgefangen werden. Ermittler können die Nachrichten aber trotzdem mitlesen, wenn sie beispielsweise auf dem Smartphone oder Computer eines Tatverdächtigen mit richterlicher Genehmigung einen sogenannten . Die Zeitschrift «Nature» machte eine Umfrage.