Texte und Lieder von Michael Fehr – Es gibt kein Entkommen

31.05.2021 08:56:00

Der Berner Autor lässt erinnert uns in seinem neuesten Projekt «super light» daran, dass der Mensch das grausigste Tier ist.

Der Berner Autor lässt erinnert uns in seinem neuesten Projekt «super light» daran, dass der Mensch das grausigste Tier ist.

Der Berner Autor lässt sich nicht festzurren und erinnert uns in seinem neuesten Projekt «super light» daran, dass der Mensch das grausigste Tier ist.

Michael Fehr wurde mit «Simeliberg» bekannt und gewann 2014 beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt den zweitwichtigsten Preis, den Kelag-Preis.. Ein den auf das Kreatürlichste destillierten Texten«super light»Es sind die Miniaturen aus dem Bühnenprogramm des Berner Erzählers und Sängers Fehr mit dem Musiker Rico Baumann. Aber weder die Musik noch der geschriebene Text sind voneinander abhängig.

Ich spucke dir in deine suppe ich schneide dir in dein fleisch ich schmeisse dich in deinen pool den du austrinken kannst

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05.2021, 11:00 0 Kommentare Michael Fehr wurde mit «Simeliberg» bekannt und gewann 2014 beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt den zweitwichtigsten Preis, den Kelag-Preis. Weder das Geschlecht noch die Generationszugehörigkeit, sondern die politische Identität sei dabei entscheidend gewesen, ob jemand für oder gegen das Anliegen votierte. Foto: Franco Tettamanti Ein Mann brät in der Pfanne eine Katze, die sich in seiner Wohnung verirrt hat. Nach dem tragischen Tod des jungen Schweizer Motorradtalents Jason Dupasquier (19) stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist der Motorrad-Rennsport? «Sehr», sagt Robert Siegrist, Anwalt und langjähriger Manager von Randy Krummenacher und Dominique Aegerter. Pistolen schiessen in offene Münder hinter dem Bankschalter, ein Paar plündert ein Lebensmittelgeschäft . Das sei mitnichten so, konterte Muriel Thalmann die Kritiken. E iner fällt die hölzerne Treppe hinunter und schlägt mit dem Kopf auf steinernen Boden. Masha Maria Foursova vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagt: «Basierend auf unseren Untersuchungen , ist dies eine häufige Sorge unter jungen Frauen.

Man geht die Wände hoch, klebt am Boden und trinkt Pastis. Sowieso vertraue jede Frau einer bestimmten Marke und nehme nur in einer Notlage das erstbeste Produkt, das sie in einem Hygieneschutzspender finde. «Wenn aber viele unglückliche Faktoren zusammenkommen – wie etwa im Fall von Jason – kann das tödlich enden. Für jemand anderen ist das Tagesgeschäft eine Flasche Bourbon. All das geschieht in den auf das Kreatürlichste destillierten Texten von Michael Fehr.» Muriel Thalmann, Waadtländer SP-Kantonsrätin Mit meinem Postulat brach ich ein Tabu. Wie ein Programmheft mutet es an, das postkartengrosse Büchlein «super light» mit 48 Seiten. Im Unterschied zur Formel 1 lande man ohne Schutz des Cockpits nach einem Sturz direkt auf dem Asphalt. Es sind die Miniaturen aus dem Bühnenprogramm des Berner Erzählers und Sängers Fehr mit dem Musiker Rico Baumann. Eine Stunde lang gingen im Waadtländer Kantonsrat die Voten hin und her..

Aber weder die Musik noch der geschriebene Text sind voneinander abhängig. «gib mir dein futter bitte sonst muss ich es mir holen kommen Ich spucke dir in deine suppe ich schneide dir in dein fleisch ich schmeisse dich in deinen pool den du austrinken kannst und nachher betoniere ich drüber ich meine nachher teere ich ich asphaltiere und mache einen grossen parkplatz für alle da wo du bis jetzt gewohnt hast» Man möchte schreien und verstummen, man möchte tanzen und sich hinlegen . Im Schulzimmer bleibe man verschämt und versteinert auf seinem Stuhl sitzen und hoffe, dass das Malheur unentdeckt bleib e . Kein Platz für Angst Vom Tod Dupasquiers sei er sehr betroffen. So unerbittlich uns Michael Fehr an unsere Begrenztheit und zutiefst menschliche Widersprüchlichkeit erinnert, so tröstlich fühlt sich der Raum an Möglichkeiten an. Immer kurz bevor man verzweifelt, stehen da Zeilen wie: «I ch habe ein herz wie ein spatz ich habe flügel ich bin immer oben mir geht es immer gut ich bin superleicht ich spüre mich nicht mehr . Und sowieso müssten Hygieneartikel regelmässig gewechselt werden, sonst drohten Frauen Infektionen und damit ernsthafte gesundheitliche Probleme.» «super light» ist unerbittlich und von brachialer Zartheit und die Einladung, sich einzulassen aufs Leben, weil es so oder so kein Entkommen gibt. «Familie und Freunden möchte ich mein tiefes Beileid aussprechen», sagt Siegrist.

Michael Fehr und Rico Baumann sind mit « . Bei einer Mehrheit des Kantonsrats verfingen ihre Argumente schliesslich.