Telekom-Branche warnt vor Anti-5G-Initiative - Blick

Anti-5G-Initiative lanciert: Branche warnt vor Rückkehr in die «digitale Steinzeit»

15.10.2019

Anti-5G-Initiative lanciert: Branche warnt vor Rückkehr in die «digitale Steinzeit»

5G-Gegner starten eine nationale Volksinitiative. Ihr Ziel: Die Mobilfunkstrahlung massiv senken. Die Telekom-Branche geht nun auf die Barrikaden: «Die Initiative ist absurd», warnt ihr Verbandspräsident.

Der Widerstand gegen 5G wächst in der Schweiz. Neben einer Demonstration in Bern gibts auch Bestrebungen in den Kantonen für ein Moratorium. Jetzt haben 5G-Gegner auch noch eine nationale Volksinitiative lanciert.

Die Swisscom, hier CEO Urs Schaeppi, wäre von der Initiative massiv betroffen.

Geht es nach den Initianten, soll es im öffentlichen Verkehr künftig mobilfunkfreie Plätze geben.

Seit heute sammeln sie Unterschriften für ihre Volksinitiative «Für einen gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk».

Neu soll die Versorgung mit Mobilfunk und Internet in draussen und drinnen aufgeteilt werden. Die Leistung von Mobilfunksendern und drahtlosen lokalen Netzwerken müsste bei einer Annahme so herabgesetzt werden, dass die Strahlung die Gebäudehülle nicht durchdringen kann. Im Gebäudeinneren sollen Daten funkfrei durch Glasfaser- oder Koaxialkabel übertragen werden. Sprich: Das Handy würde in der Regel nur noch draussen genutzt, drinnen das Festnetz.

Weiter verlangt die Initiative Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln, an welchen die Verwendung elektronischer Geräte untersagt ist.

Der Forderungskatalog jagt den 5G-Freunden einen kalten Schauer über den Rücken. «Die Initiative ist absurd», sagt Peter Grütter, Präsident des Schweizerischen Verbands der Telekommunikation (Asut), zu BLICK. «Das würde heissen, die Schweizer Mobilfunknetze und über 11 Millionen Mobilfunkanschlüsse praktisch nicht mehr zu nutzen.»

Diese gehe weltweit in Richtung Integration und Verschmelzung von Fix und Mobile. Die von der Initiative angepeilte Trennung nach Indoor und Outdoor «würde nicht nur die Branche im Mark treffen, sondern die Schweiz technologisch isolieren und vom Rest der Welt abkoppeln», so Grütter.

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