Stunt-Profis zu Vorfall an Baldwins Filmset – «Schuld liegt beim Spezialisten, der ihm die Waffe übergeben hat»

«Die Schuld liegt nicht bei Alec Baldwin»: Schweizer Stuntman verteidigt den Schauspieler nach tödlichem Schiessunfall am Set.

22.10.2021 16:59:00

«Die Schuld liegt nicht bei Alec Baldwin»: Schweizer Stuntman verteidigt den Schauspieler nach tödlichem Schiessunfall am Set.

Der tödliche Unfall am Set vom Western «Rust» wirft Fragen zum Umgang mit Waffen bei Filmdrehs auf. Die Stuntmänner Oliver Keller und René von Gunten erklären.

Instagram/alecbaldwininstaMedienberichten zufolge hat Baldwin beim Dreh Halyna Hutchins mit einem Schuss getroffen. Die 42-Jährige erlag im Spital ihren schweren Verletzungen.GettySie war beim Dreh für «Rust» für die Kameraführung verantwortlich.

Volle Intensivstationen – Mediziner fordern Vorrang für Geimpfte bei Triage Pandemie-Massnahmen – 2G bald überall? GDK-Engelberger erhöht Druck auf Ungeimpfte 2G, Massentests, Impfpflicht – Braucht es schon diese Woche härtere Massnahmen?

GettyDarum gehtsEin Zwischenfall am Set von «Rust» endete für Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich.Schauspieler Alec Baldwin (63) gab mit einer Waffe einen Schuss ab, der die 42-Jährige traf. Hutchins erlag im Spital ihren Verletzungen.

Die beiden Schweizer Stunt-Profis Oliver Keller (46) und René von Gunten (60) erläutern im Interview mit 20 Minuten den Umgang mit Waffen an Filmsets.Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Stunt-Bereich, unter anderem für grosse Hollywood-Produktionen, und betonen: Sicherheit geht über alles. headtopics.com

Am Set vom neuen Western-Film «Rust» von und mit Alec Baldwin (63) ist es während Dreharbeiten zu einem tragischen Vorfall gekommen. US-Berichten zufolge(42) und verletzte den Regisseur Joel Souza (48). Der zuständige Sheriff erklärte am Donnerstag: «Nach Angaben der Ermittler und Ermittlerinnen scheint es, dass beim Filmen einer Szene eine Requisitenwaffe zum Einsatz kam, die abgefeuert wurde.»

Der genaue Hergang des Unfalls undob echte Patronen oder Schreckschussmunition involviertwaren, ist noch nicht bekannt. Zahlreiche Fragen stehen unbeantwortet im Raum, allen voran: Wie konnte es so weit kommen?20 Minuten hat mit den langjährigen Schweizer Stuntmännern Oliver Keller (46) und René von Gunten (60) gesprochen, um mehr über den Einsatz von Schusswaffen an Filmsets zu erfahren. Beide betonen, dass derartige Drehs durch strenge Sicherheitsvorkehrungen strukturiert werden und in der Regel Schreckschusswaffen eingesetzt werden. «Wenn beim Film mit einer Waffe gearbeitet wird, ist immer eine geschulte Person vor Ort», so von Gunten. «Sie übergibt die Waffe direkt vor Beginn der Aufnahme an den Darsteller oder die Darstellerin und sichert sie dann auch zwischen den Takes.»

Richtiger Umgang ist das A und OKeller bestätigt: «Am Set wird eine Waffe in der Regel vor der Szene vom Waffenspezialisten oder der -spezialistin an die Schauspielerin oder den Schauspieler ausgehändigt.» Geladen werde sie dann erst direkt vor deren Augen mit einer Platzpatrone. Die Schreckschusswaffen sind denn auch gar nicht dazu konstruiert, richtige Patronen abzufeuern: «Sie haben eine Verstopfung im Lauf, die gar keinen Platz dafür lässt.»

Obwohl es sich nicht um echte Waffen und Munition handelt, ist es wichtig, dass die Stunts ausreichend vorbereitet werden. «Die Schauspielerinnen und Schauspieler müssen mit der Waffe umgehen können», so René von Gunten. Der Stuntman, der seinen Beruf seit 30 Jahren ausübt, erklärt: «Nicht nur für die Sicherheit, sondern auch, damit es im Film gut aussieht.» Wenn die Personen den Umgang mit einer Waffe nicht kennen, müsse im Vorfeld geprobt werden. headtopics.com

Senkung der Raucherquote – Zigaretten sollen doppelt so teuer werden Grosse Nachfrage – Bereits 64’000 Antikörper-Zertifikate – Experten zweifeln an Zuverlässigkeit Verwirrende Angaben – Dürfen Firmen statt Maskenpflicht freiwillig 2G einführen?

Stars mit grossen Egos lehnen Training abWie die Proben schlussendlich ablaufen, ist laut Keller jedoch unterschiedlich und durchaus auch abhängig vom Budget des Films. Zudem verzichten Beteiligte auch freiwillig darauf: «In Hollywood gibt es viele Darstellerinnen und Darsteller mit grossen Egos, die glauben, kein Training zu benötigen, weil sie schon 100 mal geschossen haben.»

Keller und von Gunten betonen, dass kein Stunt unterschätzt werden darf und Sicherheit immer gross geschrieben werden muss. Wenn es an einem Filmset trotz allem zu einem Unfall kommt, sei das immer tragisch. «So etwas wie am Set von ‹Rust› sollte nicht passieren», findet Oliver Keller. Die Schuld trifft seiner Meinung nach aber nicht Alec Baldwin. «Die Schuld liegt beim Prop-Master der Requisite oder dem Waffenspezialisten oder der -spezialistin, der oder die ihm die Waffe übergeben hat.»

Weiterlesen: 20 Minuten »

Schweizer Stuntman? Dieser Stuntman war ja wohl kaum anwesend. Also Klappe. Baldwin ist ein Idiot und alles zuzutrauen Stimmt aber er muss nun bis zu seinem Lebensende darunter leiden. Ich hoffe er lernt nun etwas mit der Strafe von Karma. Lange genug hat er andere Leute diffamiert, beleidigt und lächerlich gemacht!

Er machte Witze von Trump.sie wer lacht.

Rätsel um Tragödie am Set von «Rust» - Was war mit Alec Baldwins Film-Revolver los?Nach dem Zwischenfall am Filmset von «Rust», bei dem eine Kamerafrau ums Leben kam und der Regisseur schwer verletzt wurde, rätseln die Ermittler über den Hergang. Im Fokus steht die Frage nach der Munition – und warum zwei Menschen getroffen wurden. Karma is a bitch Was damit „los“ war? ER WAR GELADEN, mit scharfer Munition ! Die Frage ist doch aber auch. Warum zielt man auf Kamerafrau und Regisseur?

Alec Baldwin und der tödliche Schuss am Filmset – 6 Dinge, die du wissen musstAlec Baldwin und der tödliche Schuss am Filmset – 6 Dinge, die du wissen musst. Wieso muss ich das wissen!? Bildverpixelung könntet ihr noch etwas verbessern...

Tragischer Unfall am Filmset – Alec Baldwin erschiesst aus Versehen KamerafrauHollywood-Star Alec Baldwin feuert beim Dreh mit einer Requisitenwaffe – die Kamerafrau wird tödlich getroffen, der Regisseur verletzt. Die Polizei hat viele Fragen. UPS...!!!

Halyna Hutchins (42) - Tote Kamerafrau an Baldwins Filmset galt als kommender Star in HollywoodBei einem Filmdreh in New Mexico kam es zu einem tödlichen Unfall: Darsteller Alec Baldwin feuerte eine Waffe ab und tötete versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins. Die gebürtige Ukrainerin wurde in Hollywood als grosses Talent gehandelt. traurig und tragisch, wie in einem Hollywoodfilm. So ein Unfall passiert nicht einfach so. Wie kann es sein, dass scharfe Munition überhaupt in der Nähe der Waffe war? Vor allem für Waffen-Kontroll-Aktivist Alec Baldwin. Sehr, sehr komische Geschichte. So wie es mit Brandon Lee auch schon passierte… 😏 sehr komisch

Zertifikatspflicht ignoriert – Strafverfahren gegen Betreiber der Walliserkanne eingeleitetDas Restaurant Walliserkanne in Zermatt weigert sich partout, die Zertifikate ihrer Gäste zu kontrollieren. Nun hat die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen die Betreiber eingeleitet. Hoffentlich gibt es ein crowdfundingplatform für dieser Held. Er kämpft gegen die zwei Klassen Gesellschaft. wichtig und richtig Ihr Vergehen ist also, dass sie alle Menschen gleich behandelt haben.

Urteil – McLaren-Rowdy muss 44 Monate ins GefängnisAm Donnerstag fiel das Urteil im Fall eines McLaren-Fahrers, der im Sommer 2021 die Kontrolle über das Auto verlor, einen Velofahrer erfasste und ihm lebensgefährliche Verletzungen mit bleibenden Schäden zufügte. Und wieviele Monate hat der Velofahrer darunter zu leiden?