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Student klagt an: «Meine Ausbildung zum Naturheilpraktiker trägt sektiererische Züge»

Student klagt an: «Meine Ausbildung zum Naturheilpraktiker trägt sektiererische Züge»

23.05.2020 08:21:00

Student klagt an: «Meine Ausbildung zum Naturheilpraktiker trägt sektiererische Züge»

Ein Student erhebt schwere Vorwürfe gegen eine Schule, die die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker anbietet.

einmaligen Status errungen.»Weniger euphorisch beurteilt diesen Sonderstatus A.B. (Initialen geändert.) Er durchläuft in einer anderen Schule die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker.Was er dort erlebt, erschüttert sein Vertrauen in die Welt der Alternativmedizin. Er erklärt: «In meinen Augen ist es ethisch und moralisch in keiner Weise vertretbar, ja verwerflich, dass mit den gängigen, evidenzlosen Naturheilverfahren Geld verdient wird. Es werden Hoffnung und Verzweiflung von Patienten ausgenutzt, um sich zu bereichern.»

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Auch in Deutschland wird die Naturheilkunde kontrovers behandelt:Auch in Deutschland wird die Naturheilkunde kontrovers behandelt.A.B. nervt sich auch, dass er Disziplinen studieren muss, die seiner Ansicht nach nichts mit der Naturheilkunde zu tun haben. Dazu zählt er unter anderem Homöopathie, Bachblüten, Schüsslersalze, Humoralmedizin, Irisdiagnostik und Astromedizin. Viele Studien würden zeigen, dass diese Methoden wirkungslos seien und bestenfalls einen Placeboeffekt bewirkten.

Ausserdem hätten die Anbieter dieser Methoden nie die Wirksamkeit wissenschaftlich nachweisen oder beweisen müssen, moniert A.B. Er kann deshalb nicht verstehen, weshalb das Staatssekretariat für Bildung,Forschungund Innovation (SBFI) eine Ausbildung billige, bei der solche Disziplinen gelehrt würden.

Der Student macht bei den genannten Methoden sogar ein erhebliches Schadenspotential aus, wenn aufgrund dieser Methoden eine angemessene Therapie ausbleibe.«Das Leid, das viele Patienten erfahren, übersteigt den Nutzen dieser Methoden um ein vielfaches, weshalb sie verboten werden sollten»

Seine Begründung: «Das Gedankengut vieler Naturheilpraktiker gefährdet Patienten und Hilfesuchende, weil sie die akademische Medizin gezielt ablehnen und die eigenen Verfahren als Wunderheilmethoden propagieren. Die wissenschaftlich nicht bestätigten Behandlungen halten die Patienten von einer adäquaten und plausiblen Therapie ab.

Man müsse sich vor Augen führen, dass eine simple und gleichzeitig «ganzheitliche» Erklärung bei einem derart komplexen System wie der Medizin mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht die richtige sein könne, erklärt A.B. Ausserdem seien die Kosten für die wirkungslosen Therapien hoch.

«Das Leid, das viele Patienten erfahren, übersteigt den Nutzen dieser Methoden um ein vielfaches, weshalb sie verboten werden sollten», bilanziert er. Überhaupt vermisst er bei vielen Naturheilpraktikern ein ethisches und moralisches Gewissen.

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A.B. studiert Naturheilkunde, weil er überzeugt ist, dass es nützliche und sinnvolle Anwendungen gibt. Er erwähnt klassische Massagen, stoffgruppenbasierte Phytotherapie, also die Verwendung von Pflanzenbestandteilen, und physikalische Therapieformen. Diese kämen in der Ausbildung viel zu kurz.

Lehrreich und essentiell sind für ihn hingegen die Fächer Anatomie, Pathologie und Physiologie. Doch diese würden von praktizierenden Ärzten unterrichtet, die wissenschaftlich und rational denken und handeln.Mehr zu umstrittenen Therapien:

video: youtube/brPseudoreligiöse, spirituelle, magische und esoterische AspekteA.B. möchte den Namen seiner Schule nicht nennen, weil er Nachteile bei den Prüfungen oder seiner beruflichen Laufbahn befürchtet. Er will die Schule beenden, denn ohne Diplom wäre es für ihn unmöglich, zu arbeiten. Er möchte dereinst nur Therapien anwenden, die nachweisbar wirksam sind. Ausserdem möchte er mithelfen, die Naturheilkunde auf der Basis der Naturwissenschaften zu überarbeiten, sowie unplausible Therapie- und Diagnoseverfahren auszuräumen.

In seiner Schule für Naturheilkunde wurde empfohlen, Knoblauchzehen um den Hals zu tragen, um nicht mit dem Coronavirus angesteckt zu werden.Er erlebt immer wieder, wie die Dozenten und Mitstudenten pseudoreligiöse, spirituelle, magische und esoterische Aspekte in die Behandlung oder ins naturheilkundliche Gedankengut einfliessen lassen. A.B. erkennt bei vielen Naturheilpraktikern und Dozenten auch sektiererische Züge.

Fadenscheinige BegründungenWörtlich: «Die Verschmelzung mit sektenhaften und verschwörungstheoretischem, rassen- und geschlechtsfeindlichem Gedankengut ist für mich offensichtlich. Das Risiko einer naturheilkundlichen Behandlung trägt nur der Klient, und dieser ist zusätzlich gemäss weit verbreiteter naturheilkundlicher Ansicht selber Schuld, falls die Therapie ein Misserfolg wird.»

Viele Naturheilpraktiker nähmen sich mit fadenscheinigen Begründungen wie «der Klient war noch nicht bereit für seine Heilung» oder «die Vorteile der Erkrankung wollte der Patient nicht missen» aus der Verantwortung.

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Er hat denn auch erschreckende Geschichten erlebt, die seine Skepsis weiter bestätigten. So habe eine Dozentin für Bachblüten mit einer Studentin darüber diskutiert, ob der 2. Weltkrieg und der Holocaust stattgefunden hätten, wenn Hitler mit Bachblüten behandelt worden wäre. Damit nicht genug: Mehrere Dutzend Studierende hätten enthusiastisch genickt.

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gwup waaaaas? Kachelmann Knoblauchzehen als Kette um den Hals gegen Corona in einer Heilpraktikerschule. Was sagt Herr Kachelmann dazu? Nein! Doch! Oh... €soterik tötet! 'In seiner Schule für Naturheilkunde wurde empfohlen, Knoblauchzehen um den Hals zu tragen, um nicht mit dem Coronavirus angesteckt zu werden...'

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