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«Italien hat im Sommer ja auch nicht die Strände zu»: So reagiert die Schweiz auf den Ruf nach geschlossenen Skigebieten.

24.11.2020 18:56:00

«Italien hat im Sommer ja auch nicht die Strände zu»: So reagiert die Schweiz auf den Ruf nach geschlossenen Skigebieten.

Die italienische Regierung will bis Ende Januar die Skigebiete in der Schweiz dichtmachen. Grund ist die Angst vor einer dritten Welle. Die hiesigen Touristiker reagieren erstaunt und sprechen von Willkür.

Dominic BenzDie Titlis-Bergbahnen investieren viel Geld in ihr Corona-Schutzkonzept. Im Video siehst du die bestehenden und geplanten Massnahmen.Darum gehtsItalien will die Skigebiete in Europa und damit auch in der Schweiz schliessen.Damit möchte die italienische Regierung einer möglichen dritten Corona-Welle vorbeugen.

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In Italien sind die Pisten jetzt schon dicht.Für den Tourismus-Verband ist das Vorgehen Italiens unverständlich.Die Schweizer Seilbahnen geben der Forderung keine Chance.Italien hat Angst vor einer dritten Corona-Welle. Daher schlägt die Regierung harte Massnahmen vor: Die Skigebiete in ganz Europa und damit auch in der Schweiz sollen bis Ende Januar

dichtmachen. Denn die Skiferien nach Weihnachten würden die Zahl der Ansteckungen befeuern, so die Befürchtung. Laut der Zeitung «La Repubblica» habe es bereits Gespräche mit den Nachbarländern gegeben. Derzeit ist es in Italien nicht erlaubt, Wintersport zu betreiben. headtopics.com

Bei den Schweizer Touristikern stösst der Ruf der Italiener nach geschlossenen Pisten auf Unverständnis. Nicolo Paganini spricht von Willkür. «Italien hat im Sommer ja auch nicht die Strände geschlossen», sagt der CVP-Nationalrat und Präsident vom Schweizer Tourismus-Verband zu 20 Minuten. «Auch können die Italiener uns nicht vorschreiben, was wir in der Schweiz zu tun haben.»

Fokus auf SchutzkonzepteJedes Land müsse laut Paganini autonom bestimmen können, ob es die Skigebiete geöffnet haben will oder nicht. Zudem kämen die Ansteckungszahlen hierzulande kontinuierlich herunter. «Potenzielle italienische Gäste können selber beurteilen, ob die Schweiz als Ferienland für sie sicher ist. Unsere Schutzkonzepte in Hotellerie, Gastronomie und Bergbahnen funktionieren. Und auch die Skischulen werden den Gesundheitsschutz gewährleisten», so Paganini.

Für Berno Stoffel ist das Vorgehen der Italiener unrealistisch. «Eine solche Forderung ist nicht umsetzbar», sagt der Direktor der Seilbahnen Schweiz. Zudem habe es bereits schon vorher solche Bestrebungen auf europäischer Ebene gegeben. Die Gespräche, an denen auch die Schweiz beteiligt war, seien aber im August gescheitert. «Es wird daher kein Alpenabkommen oder ähnliches geben», so Stoffel.

Die Forderung der Italiener nimmt er daher gelassen. «Sie beunruhigt uns nicht.» Er verweist auf das Sicherheitskonzept in den Skigebieten. Dieses werde gut umgesetzt. «Wir bieten unseren Gästen im Winter die bestmöglichste Sicherheit.» headtopics.com

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Es ist wohlbekannt das in Skigebiete mafiöse Strukturen herrschen. Da sind die Lift Betreiber, Hoteliers, Politik eng verbandelt. Da geht es nur um Geld. Die Konsequenzen muss die Öffentlichkeit ausbaden( Ishgl). Denen würde ich nicht einmal meine Schwiegermutter anvertrauen. Wird echt Zeit das Deutschland die Grenze wieder zur Schweiz zu macht!

Mittlerweile scheint mir klar,dass in der Schweiz die Gesundheit (wie letzten Winter in Österreich)nicht die erste Priorität hat. Arme ,Reiche Schweiz!