Ständig online - Junge haben wegen Corona die Nase voll von Social Media

31.05.2021 16:21:00

Aufschwung der Offline-Kontakte erwartet: Junge haben wegen Corona die Nase voll von Social Media.

Aufschwung der Offline-Kontakte erwartet: Junge haben wegen Corona die Nase voll von Social Media.

Das Corona-Jahr hat laut einer neuen Studie die Hälfte der Jungen zu Social-Media-Muffeln gemacht. Sie könne es kaum erwarten, wieder Face to Face Zeit mit Freunden zu verbringen, sagt eine Userin.

40 Prozent der Befragten wünschen sich eine Internet-Auszeit.Besonders junge Menschen sind sehr gestresst davon, immer online zu sein.Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer, die sich eine Online-Auszeit wünschen, ist im Corona-Jahr um vier Prozent gestiegen. Laut einer Umfrage der Digital-Marketing-Agentur xeit.ch wären 39 Prozent der Befragten gerne häufiger offline.

Auffällig ist laut der Studie, dass junge Menschen viel gestresster von Social Media sind als Personen über 39 Jahre. Bei den unter 20-Jährigen wünscht sich über die Hälfte (51 Prozent) eine Auszeit vom Digitalen, während es bei den 20 bis 39-Jährigen rund die Hälfte (49 Prozent) ist. Ähnlich fühlen von 20 Minuten befragte Passanten:

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Zur Abwechslung mal etwas positives! Ein Junge oder ein Mädchen? Oder sind damit junge Menschen gemeint? Na endlich, eine gute Entwicklung dank Corona, wenigstens etwas.

Sektenmitglieder trällern mit Xavier Naidoo gegen Corona-Massnahmen – das steckt dahinterSänger Xavier Naidoo und der Schweizer Sekten-Gründer Ivo Sasek sind Brüder im Geiste: Der eine warnt vor «DNA-verändernder Zwangsimpfung» und «allumfassender Weltdiktatur», der andere sieht hinter Fridays for Future den Antichrist. Wundert mich nicht, die OCG, samueleckert und Co versuchen alles um an das Geld ihrer Gläubigen anhänger zu kommen und da zähle ich mal noch die FreundeDerVerfassung sowie mass_voll dazu. Teilen und Glauben alle an den gleichen Quaseldenker Quatsch TheObject19 Und das von watson? Ich bin beinahe sprachlos.

Epidemiologe im Corona-Interview – «Für die Rückkehr ins Büro sollten regelmässige Selbsttests reichen»Heute fallen viele Massnahmen in Job und Freizeit. Marcel Tanner begrüsst das. Er glaubt, es brauche neues Vertrauen in die Einzelnen – und rigoroses Durchgreifen bei fehlbaren Betrieben. Dass Tanner, BAG und Bundesrat nach wie vor zu den überaus grossen Impfrisiken schweigen und es keine stetige Publikation der drastischen Impffolgen gibt (z.B. Thrombosen, Lähmungen, Blind- und Taubheit, Todesfälle), ist ein politisches Versagen erster Güte!! Er ist zweifach geimpft. Sein Risikoliste im Gegensatz zu 85% der Bevölkerung relativ gering.

Solothurn - Polizei verhindert Corona-DemoDer Mediensprecher der Kapo Solothurn erklärt, welche Taktik die Polizei anwandte, um die unbewilligte Kundgebung zu verhindern.\r\n(Video: 20 Minuten) Völlig unverhältnismässig und demokratiefeindlich Wow, dann geht’s eben doch, dafür besorgt zu sein, das unvernünftige Geschehen zu unterbinden❗️Gut gemacht und ein Dankeschön 👍 Gerade mit Blick auf Montag und den nächsten Öffnungsschritt, ist noch mehr lächerlich demonstrieren zu gehen. Aber scheinbar gehts ja doch, wenn die Polizei denn mal aktiv werden will.

Eine Umfrage zeigt: Corona macht online-müde.Interna veröffentlicht .erhalten wir am Montag ein grosses Stück Normalität zurück.: Polizei verhindert Corona-Demo Der Mediensprecher der Kapo Solothurn erklärt, welche Taktik die Polizei anwandte, um die unbewilligte Kundgebung zu verhindern.

40 Prozent der Befragten wünschen sich eine Internet-Auszeit. Besonders junge Menschen sind sehr gestresst davon, immer online zu sein. Wir sitzen übrigens auf über 400 GB an Daten der OCG & Kla TV, bisher wurde ja nur ein Bruchteil veröffentlicht. Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer, die sich eine Online-Auszeit wünschen, ist im Corona-Jahr um vier Prozent gestiegen. Unter diesen Umständen wäre es zermürbend, die Gastronomie weiter geschlossen zu halten. Laut einer Umfrage der Digital-Marketing-Agentur xeit. 💻👊 — Anonymous Germany 🏴‍☠️ (@AnonNewsDE) May 26, 2021 Die Operation Tinfoil (Aluhut), so nennen die Hacker ihre Aktivitäten gegen Querdenker, ist nicht unumstritten.ch wären 39 Prozent der Befragten gerne häufiger offline.

Auffällig ist laut der Studie, dass junge Menschen viel gestresster von Social Media sind als Personen über 39 Jahre. Naidoo wittert die nächste Verschwörung Zwar hat YouTube «Ich mach da nicht mit» umgehend gesperrt, aber der subtilere und somit wohl gefährlichere Song «Heimat» ist nach wie vor abrufbar. Bei den unter 20-Jährigen wünscht sich über die Hälfte (51 Prozent) eine Auszeit vom Digitalen, während es bei den 20 bis 39-Jährigen rund die Hälfte (49 Prozent) ist. Ähnlich fühlen von 20 Minuten befragte Passanten: Loumi (23) «Der erste Gedanke, wenn man aufwacht, ist es, aufs Handy zu schauen. Corona-Skeptiker sind gerührt und gratulieren Naidoo zu seinem «Mut». Man will wissen, was gerade so auf Social Media läuft. Es ist eine Routine, ähnlich wie das Zähneputzen. Ob ihm oder ihr bewusst ist, welche subversiven Kräfte tatsächlich dahinterstecken? Zumindest einigen, die nun die Corona-Schwurbler-Hymne «Heimat» trällern, dürfte nicht bewusst sein, dass sie so auch Rechtsextremen huldigen.

Man kann leicht in eine Sucht hineinrutschen, vor allem während der Quarantäne. Zum Glück hat es mich emotional nicht so stark beeinflusst. Brandbeschleuniger Naidoo grüsste in den Musik-Charts von Amazon tagelang von Platz eins. Aber man teilt sein ganzes Leben auf Social Media und auch die ganzen Influencer sind momentan noch höher im Kurs. Ich persönlich kann es kaum erwarten, wieder Face to Face mit Freunden Zeit zu verbringen. Dies zeigt: Die Mobilmachung konservativ-wissenschaftsfeindlicher Kräfte läuft und das Ende der Pandemie wird daran nichts ändern. Es wird ein Schritt in die Normalität, wenn man wieder mit Menschen direkt reden kann.

Die Maske auszuziehen und die Emotionen vom Gegenüber zu sehen – das kann man nicht mit Social Media ersetzen. Prognose: Wenn die Pandemie vorbei ist, wird der harte Kern der sog. Nur schon ein Lächeln macht einen happy. Darauf freue ich mich am meisten, wenn die Normalität zurückkehrt!» Yaggy (20) «Bereits vor Corona merkte ich, dass ich weniger Interesse habe, auf Social Media zu sein. Es wird Klima sein. Meine Hobbies sind mir wichtiger, sodass ich mehr Zeit damit verbringen wollte. Ich will einen ausgeglicheneren Alltag.

Aber nun seit Corona hat sich auch mein Studium vollständig ins Digitale entwickelt. So bin ich automatisch dazu gezwungen, mehr Zeit online zu verbringen. Ich merke, dass ich davon eine Art ‹brain fog› entwickelt habe, weil ich so viel Zeit digital verbringen muss. Die Coronazeit war für mich also recht anstrengend und psychisch belastend. Ich freue mich sehr darauf, wenn man bald wieder mehr im echten Leben mit Freunden zusammen sein kann.

Klar hält man sich an die Massnahmen und trifft so wenig Menschen wie möglich, aber man vermisst seine Leute.» Digitaler Hype könnte sich beruhigen Am Montag treten die nächsten Öffnungsschritte des Bundesrates in Kraft und das Sozialleben wird wieder mehr in Schwung kommen: In Innenräumen können sich wieder 30 Personen treffen, auch die Gastronomie darf wieder drinnen stattfinden. Die Soziologin Katja Rost erwartet einen Aufschwung des offline Kontaktes nach der Pandemie. «Online Kontakte sind keine offline Kontakte. Vieles einer direkten Kommunikation läuft über Körpersprache, Mimik und den sozialen Kontext ab.

So kann es beispielsweise sehr wohltuend sein, gemeinsam zu schweigen. Das ist bei einem Zoom-Call eher unwahrscheinlich, weil es immer etwas Geplantes bleibt», so Rost. Bei jungen Menschen könne sich ausserdem der Hype für digitale Medien beruhigen, so Rost. «Ein Hype entsteht bei Dingen, die neu und modern sind. Die Digitalität wurde durch die Pandemie aber weniger modern.

Das könnte vor allem bei jungen Menschen den Hype beruhigen.» Ein klarer Gegentrend sei ausserdem der Digital Detox. «Es gibt heute sogar spezielle Hotels, die damit werben, dass man keinen Zugang zum Internet hat. Das hätte früher seltsam geklungen», so Rost. Rost sagt, der Digitalisierungsschub in der Pandemie habe auch die Schwachstellen des Digitalen offengelegt: «Vieles wird wieder zurück ins Analoge verlegt werden, sobald es möglich ist.

Man weiss jetzt viel besser, wofür die digitale Kommunikation geeignet ist und wofür eben nicht. Es wird kaum einem Unternehmen in den Sinn kommen, den Firmen-Apero weiterhin online zu veranstalten.» Manche Unternehmen würden wieder vermehrt analoge Sitzungen abhalten, so Rost. «Ich kann mir gut vorstellen, dass man künftig wieder auf ausgedruckte Sitzungsunterlagen setzen wird, weil man sich von digitalen Geräten leicht ablenken lässt.» Social Media ist da, um zu bleiben Einigen jungen Menschen hat die Pandemie die Freude an Social Media hingegen nicht verleidet.

Corona habe ihn in Bezug auf Social Media nicht gross beeinflusst, sagt Thomas (33). «Zwar war ich mehr zu Hause, im Homeoffice. Aber deswegen bin ich nicht häufiger auf Instagram oder Netflix. Ich bin also genau gleich oft wie vorher online.» Deshalb überfordere es ihn auch nicht und er habe überhaupt nicht weniger Lust auf Social Media.

«Da hat mich die Pandemie nicht geprägt.» Auch laut Social-Media-Experte Sven Ruoss drohen die sozialen Medien nach der Pandemie nicht an Beliebtheit zu verlieren. Er rechne mit einer kurzfristigen Phase. «Langfristig wird die Pandemie den Social-Media-Frust nicht beeinflussen», sagt der Studienleiter des CAS Social Media an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). Da wegen des Lockdowns alle physischen Kontakte eingeschränkt worden seien, hätten die Menschen noch mehr Zeit auf Social Media verbracht, sagt Ruoss.

«Logischerweise ist der Bedarf nach physischen Treffen nach monatelangen Treffen auf Apps wie Clubhouse oder Houseparty und digitalen Apéros gross.» Social Media sei jedoch gekommen, um zu bleiben. «Sobald wir die physischen Treffen wieder als etwas Alltägliches betrachten, werden die sozialen Medien wieder zu einer beliebten Ergänzung unserer analogen Kommunikation.» Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit? Hier findest du Hilfe: .