Spione am Genfersee

22.01.2022 23:24:00

Spione am Genfersee - wie die Sowjets im 2. Weltkrieg die Schweiz benutzten.

History

Spione am Genfersee - wie die Sowjets im 2. Weltkrieg die Schweiz benutzten.

Die Sowjets erhielten während des Zweiten Weltkriegs wichtige Informationen aus der Schweiz. Spione des Roten Dreiecks wussten genau, was Hitler plante.

Über zwei Jahre lang blieben die Kurzwellensender derDie Meldungen aus der Schweiz waren sehr präzise und zeugen von einem effizienten Informationsnetz.Zur Durchführung der Aktion bildete die schweizerische Spionageabwehr eine besondere Funktruppe. Die Gruppe erhielt drei für die Nahpeilung geeignete Geräte, welche auf Fahrzeugen montiert waren. Anfang Oktober 1943 stellten sich die Schweizer Funker in einem grossen Dreieck an verschiedenen Punkten der Genfer Vorstädte auf und ermittelten die fremden Morsezeichen. Die Peilgeräte zeigten sofort die Wellenbänder und die ungefähren Richtungen zu den illegalen Sendern an. Nun ging es darum den genauen Standort zu ermitteln. Die Peilfahrzeuge setzten sich langsam in den Strassen Genfs in Bewegung und näherten sich von drei Seiten dem durch die Apparate bezeichneten Punkt.

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«Handbuch für Spione» schreibt Alexander Foote 1954: «Die beiden Hauptwidersacher unserer Organisation waren naturgemäss die Deutsche Abwehr und die Schweizer Bundespolizei.Bundespräsident Ignazio Cassis hat in Berlin die Führungsequipe getroffen – nebst Bundeskanzler Olaf Scholz tauschte er sich mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und mit Aussenministerin Annalena Baerbock aus.Teilen So viele Schwarze Löcher gibt es Als Radioaufnahmen des Event Horizon Telescope im April 2019 erstmals erlaubten, das Bild eines Schwarzen Lochs darzustellen, war das eine Sensation.Die Schweiz kann Skicross.

Die erstere, weil die Tätigkeit des Netzes sich direkt gegen das Dritte Reich richtete; die letztere, weil diese Tätigkeit eine Verletzung der schweizerischen Neutralität bedeutete. Die Deutsche Abwehr war natürlich besonders darum bemüht, unsere Organisation zu penetrieren und zu liquidieren. Ignazio Cassis Aussenminister Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Der Tessiner FDP-Politiker wurde am 20. Die Schweizer waren bereit, in Aktion zu treten, sobald sie ausreichende Beweise hatten. Service. Sie waren aber nicht bereit, von ihrem gewöhnlichen Verfahrensweg abzuweichen und ein nachrichtendienstliches Netz zu zerschlagen, solange sie glaubten, es arbeite für die Demokratien. Seit dem 1.» Über zwei Jahre lang blieben die Kurzwellensender der Roten Drei von der Bundespolizei und den militärischen Instanzen unbehelligt. Live-Hinweis Box aufklappen Box zuklappen Die beiden Skicross-Weltcuprennen in Idre (SWE) können Sie live bei SRF mitverfolgen.

Vielleicht hätte man gar nichts unternommen, hätte nicht die deutsche Abwehr nachhaltig interveniert, denn der rege Verkehr war den in- und ausländischen Funkhorchdiensten längst aufgefallen. SRF News: Ignazio Cassis, wie haben Sie den Besuch stimmungsmässig erlebt? Ignazio Cassis: Ich habe es gut erlebt. Doch die Lokalisierung der Sender war Sache der Schweiz. Die Meldungen aus der Schweiz waren sehr präzise und zeugen von einem effizienten Informationsnetz. Den kannte ich aus dem Staatsbesuch aus dem Jahr 2018 in Bern. Bild: Schweizerisches Bundesarchiv Zur Durchführung der Aktion bildete die schweizerische Spionageabwehr eine besondere Funktruppe. Die Gruppe erhielt drei für die Nahpeilung geeignete Geräte, welche auf Fahrzeugen montiert waren. Ein Gespräch auf präsidialer Flughöhe. Ein Überblick: 01:37 Video Fiva rast in Val Thorens zum Sieg (Archiv) Aus Sport-Clip vom 12.

Anfang Oktober 1943 stellten sich die Schweizer Funker in einem grossen Dreieck an verschiedenen Punkten der Genfer Vorstädte auf und ermittelten die fremden Morsezeichen. Die Peilgeräte zeigten sofort die Wellenbänder und die ungefähren Richtungen zu den illegalen Sendern an. Unter anderem Gesprächsthema: das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union. Nun ging es darum den genauen Standort zu ermitteln. Die Peilfahrzeuge setzten sich langsam in den Strassen Genfs in Bewegung und näherten sich von drei Seiten dem durch die Apparate bezeichneten Punkt. Laut dem Aussendepartement EDA ist ein konstruktives Verhältnis zur EU für die Schweiz zentral – es handle sich um eine «enge und beidseits vorteilhafte Partnerschaft», so Cassis. Aus dieser Genfer Villa funkte Edmond Hamel seine Informationen nach Moskau. Mit einem Sieg oder einer Top-3-Klassierung in Idre könnte sich jeder der Athleten in den Vordergrund drängen.

Bild: Zwei Wochen darauf wusste man ungefähr, wo die Genfer Sender arbeiteten: Der eine in der Umgebung der Route de Florissant , der andere im dicht bewohnten Zentrum der Stadt, vermutlich in der Rue Henri Mussard . Auch Pandemie und Russland thematisiertLaut dem deutschen Bundespräsidialamt kamen auch die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland zur Sprache. Zuletzt wurden Soldaten in Zivil mit einem Koffer-Peilgerät zur Nahfeldpeilung in die Wohnhäuser geschickt. Die «Stimme» der Sender wurde nun immer deutlicher, bis die Armeefunker zuletzt vor einer Wohnungstür standen. Ferner betonten beide Staatsoberhäupter, die Corona-Pandemie dürfe nicht wieder zu Grenzschliessungen führen. So auch einige Wochen darauf in Lausanne: In der Nacht vom 19. auf den 20. (awp) Mit dem Bundeskanzler und der Aussenministerin hingegen haben wir etwas mehr auf der Flughöhe der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union und den bilateralen Beziehungen gesprochen.01.

November 1943, eine halbe Stunde nach Mitternacht, stellte Foote die Verbindung mit Moskau her. Er gab eine kurze Meldung durch und begann dann, einen langen Spruch, den die Zentrale für ihn hatte, aufzunehmen. Es ist für beide Seiten enorm wichtig, dafür zu sorgen, dass sich die Beziehungen stabilisieren. Dreiviertel Stunden später ertönte an der Wohnungstür ein splitterndes Krachen – nun war es also so weit. Immerhin, bis die Polizisten nach etwa drei Minuten in der Wohnung waren, gelang es ihm, den Sender unbrauchbar zu machen und die wenigen Unterlagen, die er besass, in einem grossen extra zu diesem Zweck bereitgestellten Aschenbecher zu verbrennen. Baden-Württemberg und Bayern alleine machen etwas mehr als 50 Milliarden Franken aus – so viel wie mit ganz China. Mit Footes Verhaftung war die letzte Verbindung zwischen der Zentrale und der Schweiz abgerissen..

Von der Polizei sichergestelltes Funkgerät. Konnten Sie konkret etwas erreichen? Haben Sie Zugeständnisse bekommen? Wir diskutieren nicht mit Deutschland den politischen Dialog über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Bild: Was aus den Spionen wurde … Alexander Foote floh nach der Aufdeckung von Radós Gruppe nach Paris. Er erhielt den Befehl, umgehend nach Moskau zurückzukehren. Jetzt ist es in der Diplomatie ja auch so wie im normalen Leben: Es kommt auch darauf an, wie man sich persönlich versteht. Dort wurde Foote einem intensiven Verhör (Folter) unterzogen, um seine Loyalität zu überprüfen und um eine eventuelle Doppelagententätigkeit aufzudecken. Nachdem er die Befragung erfolgreich überstanden hatte, erhielt er eine neue Identität als Major Granatow . Einen Partner habe ich schon ein wenig gekannt, nämlich den Bundespräsidenten.

Sándor Radó wurde 1947 in der Schweiz in Abwesenheit zu drei Jahren Gefängnis und 15 Jahren Landesverweis verurteilt. Aus seinem Exil in Kairo wurde Radó mit Gewalt in die Sowjetunion verbracht, wo er umgehend interniert wurde. Es besteht ein grosses Interesse auf beiden Seiten und eine wahre Absicht, gemeinsam etwas zu schaffen. Stalin begnadigte Radó später zu zehn Jahren Arbeitslager. Nach der Verbüssung dieser Strafe wurde er 1955 freigelassen und kehrte zurück nach Budapest. Und ich bin sehr positiv beeindruckt. Rachel Dübendorfer wurde 1944 kurzzeitig in der Schweiz inhaftiert.

Im Oktober 1945 verurteilte sie ein Schweizer Militärgericht in Abwesenheit zu zwei Jahren Gefängnis. Haben Sie nun die Handynummern von Olaf Scholz und Annalena Baerbock? Ja, ich habe die Handynummer von meinen Kollegen und Kolleginnen bekommen. Sie floh über Kanada in die Sowjetunion, wo sie bis 1956 inhaftiert war und dann in die DDR entlassen wurde. Otto Pünter leitete vor dem Ende der Roten Drei wichtige Informationen über die chinesische Gesandtschaft in Bern an die Sowjetunion weiter. Glauben Sie, dass Sie etwas erreicht haben? Ich glaube, dieser Besuch war sehr wichtig. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Pünter Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Bundeshausjournalisten und von 1956 bis 1965 Presse- und Informationschef der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG). Margrit Bolli wurde von einem Schweizer Militärgericht (Divisionsgericht 1A) 1947 wegen Nachrichtendienst gegen fremde Staaten zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken verurteilt. Es ist ein Besuch zu Beginn einer neuen Legislatur in Deutschland, zu Beginn meines Präsidialjahres in der Schweiz.

Otto Pünter zahlte für sie eine Kaution, so dass die Funkerin freigelassen wurde. Weitere vom Blog des Nationalmuseums übernommene Beiträge: . Und das ist fundamental.