SP-Frauentrio geht im Kanton Luzern auf Werbetour

23.06.2022 10:23:00

Ylfete Fanaj, Melanie Setz und Yvonne Zemp Baumgartner kämpfen um die interne Nomination als Luzerner Regierungsrätin. An einer Tour durch den Kanton zeigen sie sich der Basis. Am Mittwoch machten sie in Sursee halt.

Sursee, Luzern

Ylfete Fanaj, Melanie Setz und Yvonne Zemp Baumgartner kämpfen um die interne Nomination als Luzerner Regierungsrätin. An einer Tour durch den Kanton zeigen sie sich der Basis. Am Mittwoch machten sie in Sursee halt. Luzern Politik sp_luzern

Ylfete Fanaj, Melanie Setz und Yvonne Zemp Baumgartner kämpfen um die interne Nomination als Luzern er Regierungsrätin. An einer Tour durch den Kanton zeigen sie sich der Basis. Am Mittwoch machten sie in Sursee halt.

vor 1 StundeFanaj amtet seit 2011 als Kantonsrätin, war ab Juli 2020 für ein Jahr Kantonsratspräsidentin und damit höchste Luzernerin. Die gebürtige Kosovarin nannte «netzwerken» – «auch über die Parteigrenzen hinaus» - als eine ihrer Stärken.

Setz kritisiert kantonale SparprogrammeAuch Melanie Setz (42) aus Emmenbrücke kann auf einige politische Erfahrung zurückblicken. Wie Fanaj war die gebürtige Inwilerin Mitglied des städtischen Parlaments in Luzern. Seit Juni 2018 sitzt sie im Kantonsrat. Setz arbeitet als Leiterin Klinikadministration Orthopädie und Unfallchirurgie am Luzerner Kantonsspital.

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Rekordregenmenge in Luzern vor 1 Stunde Fanaj amtet seit 2011 als Kantonsrätin, war ab Juli 2020 für ein Jahr Kantonsratspräsidentin und damit höchste Luzernerin.Im Kanton Zug bekommt man den zweiten Booster.zentralplus berichtete ).12 12 An den Schulen herrscht Lehrermangel: Seit diesem Sommer bietet Zürich einen speziellen Einstiegskurs für Lehrpersonen ohne Diplom an.

Die gebürtige Kosovarin nannte «netzwerken» – «auch über die Parteigrenzen hinaus» - als eine ihrer Stärken. Setz kritisiert kantonale Sparprogramme Auch Melanie Setz (42) aus Emmenbrücke kann auf einige politische Erfahrung zurückblicken. Es richtet sich primär an Personen, die für die Einreise in bestimmte Länder ein aktuelles Covid-Zertifikat benötigen. Wie Fanaj war die gebürtige Inwilerin Mitglied des städtischen Parlaments in Luzern. Die Gemeinden haben nun zehn Wochen Zeit, um die erforderlichen Unterkünfte für Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich bereitzustellen. Seit Juni 2018 sitzt sie im Kantonsrat. Dieser hatte vor gut zehn Tagen entschieden, den Zugang zu medizinisch nicht notwendigen Booster-Impfungen zu ermöglichen. Setz arbeitet als Leiterin Klinikadministration Orthopädie und Unfallchirurgie am Luzerner Kantonsspital.

An was der Kanton denn krankt, wollte Moderator Bisig von Setz in Anspielung auf ihren Beruf wissen. Hintergrund ist, dass der zweite Booster weder von der Heilmittelbehörde Swissmedic zugelassen ist noch von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif) empfohlen wird. Es braucht 3’564 Plätze Konkret heisst das für die 74 Gemeinden, dass sie insgesamt 3’564 Plätze bereitstellen müssen. «Die Sparprogramme der vergangenen Jahre – und dass die Bürgerlichen einen möglichst schlanken, effizienten Staat propagieren», sagte Setz. Der Kanton spare seit vielen Jahren bei den öffentlichen Diensten, beim Pflegepersonal oder der Polizei. Das gilt für die Grundimmunisierung mit zwei Dosen ab fünf Jahren und für drei Dosen für über Zwölfjährige. «Das zermürbt die Leute. Luzerner Gemeinden droht Busse Falls Gemeinden in den nächsten zehn Wochen den zugeteilten Platz nicht bereitstellen können, werden sie ab dem 1.» Zemp: Teamplayerin mit Führungserfahrung «Lokalmatadorin» Yvonne Zemp (54), wie Bisig sie bezeichnete, nahm einen Volleyball an den Anlass mit. Der Preis von 60 Franken entspricht jenem im Nachbarkanton Luzern.

Dieser Sport begleite sie wie die Politik seit Jahrzehnten. «Ich würde mich als starke Teamplayerin bezeichnen. (sda). Anschliessend steigt der Betrag alle zwei Monate um zehn Franken an. Gleichzeitig ist es wichtig, genau auf den Gegner zu schauen.» Ein Steilpass zum Thema Luzerner Regierungsrat. Dieser sei aktuell nicht sehr kooperativ unterwegs.

Für Zemp, die zwischen 2012 und 2020 im Kantonsrat politisierte, gehören unbedingt Frauen in die Regierung. «Es muss der SP noch mehr gelingen aufzuzeigen, wie eine andere Politik aussehen könnte.» Würde sie gewählt, wolle sie ihre langjährige Führungserfahrung als Schulrektorin einbringen wollen. Politisches Klima ist «schwül» An der aktuellen Luzerner Politik liessen die drei SP-Frauen kein gutes Haar: Das politische Klima im Kanton Luzern sei ein «Dahinplätschern», sagte Ylfete Fanaj. Auch Melanie Setz zog das Wetter als Analogie heran und bezeichnete das politische Klima als «schwül, während man darauf wartet, bis ein Gewitter losgeht.

» Yvonne Zemp empfindet die Luzerner Politik als «Erbsenzählerei», die Regierungsräte als «fünf Buchhalter». «Momentan ist das politische Klima leider so, dass man Minderheiten und Menschen mit wenig Geld unbedingt mehr Unterstützung bieten muss.» Die Anwesenden waren sich am Schluss darin einig, dass die drei Frauen valable Regierungsratskandidatinnen sind. Oder um es mit den Worten von Beni Rindlisbacher auszudrücken, Co-Präsident der SP Sursee: «Mir wird es schwer fallen, mich bei der Nomination am 24. September zu entscheiden.

» Hinweis: Weitere Stationen von «Tour de Lucerne» sind Hochdorf (Montag, 27. Juni), Ebikon (Montag, 4. Juli) und Kriens (Freitag, 2. September), jeweils 19 Uhr. Mehr zum Thema: .