Sozialhilfe: Gibt es keine Verjährung für die Rückerstattung?

Die Antwort auf eine Leserfrage zum Thema Geld.

26.6.2019

Die Frist für eine Verjährung für die Rückerstattung von Sozialhilfe legt jeder Kanton selber fest.

Die Antwort auf eine Leserfrage zum Thema Geld.

Bis 2007 habe ich mehrere Jahre Sozialhilfe beziehen müssen für mich und meine drei Kinder. Danach konnte ich die Familie selber durchbringen. Zwei meiner Töchter sind nach wie vor auf meine Unterstützung angewiesen, die jüngste ist noch minderjährig, die älteste beginnt nun mit 20 Jahren ein Studium. ­Heute verdiene ich 4900 Franken, mein Erspartes beträgt 20'000 Franken. In ­regelmässigen Abständen fordert mich ­meine ­frühere St. Galler Wohngemeinde auf, die Sozialhilfe endlich ­zurückzuerstatten. Ich weiss, dass die Gemeinden das Geld zurückfordern können, wenn dies ­zumutbar ist. Doch dachte ich, die Pflicht zur Rückerstattung sei verjährt. Die Gemeinde aber scheint keine Verjährungsfrist zu kennen, das belastet mich sehr. Wie sieht es rechtlich aus?

Eine Rückerstattung von Sozialhilfe ist nicht zumutbar, wenn dadurch die Gefahr einer neuen Bedürftigkeit droht.

Weil Ihr Einkommen aber nur knapp für Ihren eigenen Lebensbedarf und den Unterhalt für ­­Ihre Kinder in Ausbildung reichen dürfte, scheint es fraglich, ob Sie tatsächlich rückzahlungspflichtig werden. Denn auch im Kanton St. Gallen gilt: Eine Rückerstattung von Sozialhilfe ist nicht zumutbar, wenn dadurch die Gefahr einer neuen Bedürftigkeit droht. Sollte die ­Gemeinde trotzdem Geld von Ihnen zurückfordern, können Sie sich dagegen wehren, auch mit rechtlichen Schritten.

Weiterlesen: Tages-Anzeiger

Deshalb gibt es diese Woche keine GewitterÜber die Hitzewelle, die uns diese Woche erwartet, staunen auch Meteorologen. Alle Wetter-News gibt es hier im Ticker. Lächerlich wie plakativ ihr noch dazuschreiben müsst das Meteorologen die Klimaerwärmung für eine halbe Woche Hitze verantwortlich machen 👎

Schweizer in Marokko gibt Tipps gegen die Hitze - BlickAus Nordafrika schwappt in diesen Tagen die Hitzewelle bis nach Europa. BLICK hat Abkühltipps von einem Schweizer eingeholt, der in Marokko lebt und mit solchen Temperaturen umzugehen weiss.

News aus dem Tennis - Barty gibt Forfait für EastbourneDie neue Weltnummer 1 der Frauen, Ashleigh Barty, verzichtet auf einen Start diese Woche beim letzten Wimbledon-Vorbereitungsturnier in Eastbourne. wta srftennis

Ex-Wunderkind Freddy Adu ist jetzt 30 und ohne Profivertrag, «aber ich gebe nicht auf!»Sein Name steht als Synonym für gescheiterte Talente: Freddy Adu. Der Amerikaner war ein Wunderkind, das schon mit 14 Jahren bei den Profis spielte und einen Millionenvertrag erhielt. Adu ist tief gefallen – doch er träumt immer noch. Selbst jetzt, wo er seit einem halben Jahr ohne Job ist.

Kunstmuseum Basel rudert zurück: Kündigung zurückgezogen - BlickDas Kunstmuseum Basel hat zwei Mitarbeiterinnen entlassen, weil sie am Frauenstreik teilgenommen haben. Die Kritik an den Kündigungen war aber offenbar so laut, dass sie nun zurückgezogen wurden – «nach Absprache» mit Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann. Memmen! «nach Absprache» mit Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann von den Linksextremgrünen. 😄 Absolut lächerlich. Es liegt auf der Hand, dass die Linksgrünen da wieder Druck ausgeübt haben.

Migros Ostschweiz will nach Stellenabbau weiter sparen - BlickIn St. Gallen betreibt die Migros Ostschweiz die Sportanlage Gründenmoos. Doch nicht mehr lange. In rund einem Jahr gibt sie den Betrieb auf. Davon betroffen sind 75 Mitarbeiter.

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

26 Juni 2019, Mittwoch Nachrichten

Vorherige nachrichten

«Ich gehe nicht ins f***ing Weisse Haus»

Nächste nachrichten

Das ist das beliebteste Mundartwort
«Ich gehe nicht ins f***ing Weisse Haus» Das ist das beliebteste Mundartwort