Ein Ermordeter Journalist, Ein Oligarch, Zwei Mörder Und Verräterische Threema-Chats İn Der Slowakei: Der Kuciak-Prozess Wird Neu Aufgerollt, International, Nachrichten

Ein Ermordeter Journalist, Ein Oligarch

Slowakei: Prozess gegen die Hintermänner im Fall Kuciak

Der Prozess gegen die möglichen Drahtzieher der Ermordung des Journalisten Kuciak und seiner Verlobten muss neu aufgerollt werden. Das Oberste Gericht der Slowakei hat den Freispruch für den Marian Kocner und seiner Komplizin aufgehoben. Von @imijnssen.

15.06.2021 20:05:00

Der Prozess gegen die möglichen Drahtzieher der Ermordung des Journalisten Kuciak und seiner Verlobten muss neu aufgerollt werden. Das Oberste Gericht der Slowakei hat den Freispruch für den Marian Kocner und seiner Komplizin aufgehoben. Von imijnssen.

Der Prozess gegen die möglichen Drahtzieher der Ermordung des Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten muss neu aufgerollt werden. Das Oberste Gericht der Slowakei hat den Freispruch für den Millionär Marian Kocner und eine mutmassliche Komplizin aufgehoben.

: Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, pflegte sie über ein Jahrzehnt enge Beziehungen zu mächtigen Männern, auch zu Kocner. Dies bestätigt sein Anwalt; welcher Natur diese war, will er nicht kommentieren. Familienmitglieder, Nachbarn und Angestellte von Kocner haben erklärt, die beiden hätten sich geliebt.

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Die Staatsanwaltschaft warf Zsuzsova vor, Kuciaks Mörder rekrutiert zu haben. Über Threema empfing sie demnach Instruktionen von Kocner. «Es gibt weder DNA-Spuren noch Fingerabdrücke, und das Handy wurde möglicherweise manipuliert», entgegnet Marek Para. Niemand könne beweisen, dass das Gerät, auf dem die Nachrichten gefunden wurden, seinem Mandanten gehört habe. Der Zeuge, der das Mobiltelefon den Behörden übergab, ein zuvor für Kocner arbeitender Privatdetektiv, habe seine Aussage zu den Umständen mehrfach verändert.

Das belastende HandyPara hält das Beweismittel für unglaubwürdig, obwohl Europol und die slowakischen Behörden die Daten gemeinsam extrahiert haben. In einem anderen Verfahren gegen Kocnerwurden Threema-Nachrichten jedoch bereits verwendet headtopics.com

. Im Fall Kuciak stand und fiel die Indizienkette mit ihnen: Die Inhalte der Kommunikation zwischen ihm und Zsuzsova belasten den mutmasslichen Strippenzieher.Ihre Gespräche waren unmittelbar vor und nach dem Kuciak-Mord besonders intensiv. Kocner setzte Zsuzsova unter Druck, endlich vorwärtszumachen. Die beiden redeten in Code-Wörtern, deren Kontext dennoch nahelegt, dass es um den Journalisten ging. Am Tag des Mordes erzählte die Frau, sie habe geträumt, ihr sei ein Zahn herausgefallen. In weiteren, teilweise esoterisch angehauchten Konversationen tauschten sie sich darüber aus, dass dies ein Symbol für den Tod sei.

Zwei Stunden vor dem Mordschickte Zsuzsova eine Nachrichtan Kocner mit der Zahl 50 und einem Pfeil, der auf einen Totenkopf wies. Am nächsten Morgen schrieb sie: «Ein Zahn ist wirklich herausgefallen. Spar etwas Geld auf für den Zahnarzt.» Laut der Staatsanwaltschaft hatte sie allerdings keine Probleme mit ihrem Gebiss. Dafür, dass sich die Aussage auf den Tod Kuciaks bezieht, spricht laut den Behörden auch, dass sich Kocner und Zsuzsova kurz darauf in einer Bank in Bratislava trafen, was sich durch die Positionsangaben auf ihren Handys erhärten lässt. Sie sollen dort jene 50 000 Euro aus einem Safe geholt haben, mit denen sie die Mörder bezahlten. Die Richter sahen dies nun nicht als erwiesen an.

Isolationshaft und Helikopter-EskorteKocners Anwalt, Marek ParaPDWährend des Verfahrens war lange umstritten, ob die Threema-Nachrichten als Beweismittel zugelassen würden. Das Gericht stimmte ihrer Verwendung letztlich jedoch zu. Lipsic verweist auf andere Mordfälle, in denen Täter aufgrund einer ähnlichen Beweislage abgeurteilt worden seien.

Sein Mandant sei durch Medien bereits vorverurteilt worden, sagt Para. «Es ging jedes Mass verloren, von der Unschuldsvermutung kann keine Rede sein», echauffiert sich der Anwalt, «Herr Kocner wird offen als Mafioso und Mörder bezeichnet. Ich hoffe, ich muss nie wieder einen solchen Prozess erleben.» Para kritisiert, Gespräche zwischen ihm und seinem Mandanten würden überwacht. Kocner sei in Isolationshaft gehalten und willkürlich zwischen Gefängnissen verlegt worden, mit riesigem Polizeiaufgebot, teilweise eskortiert von Helikoptern, headtopics.com

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. «Wozu dieser psychische Druck? Wozu die Show für die Medien?»Die Demonstrationen der Bewegung «Für eine anständige Slowakei» halten seit dem Mord an Kuciak an.David W Cerny / Reuters Weiterlesen: Neue Zürcher Zeitung »

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