Slalom in Kranjska Gora – Nach Rang 2 sagt Holdener: «Ich bin wieder hier und spiele dieses Spiel»

09.01.2022 18:00:00

Wendy Holdener zeigt in Kanjska Gora, dass sie wieder mithalten kann, nicht nur das, sie fordert die ganz grossen Favoritinnen.

Wendy Holdener zeigt in Kanjska Gora, dass sie wieder mithalten kann, nicht nur das, sie fordert die ganz grossen Favoritinnen.

Wendy Holdener lag nach dem ersten Lauf von Kranjska Gora in Führung, schaffte es am Ende aber nicht an Petra Vlhova vorbei. Sie wurde Zweite, nimmt aber das Positive mit.

1Auf dem Weg zur Zwischenführung: Wendy Holdener ist im ersten Lauf von Kranjska Gora die Schnellste.Foto: Marco Tacca (AP)Ein herrlicher Morgen sei es gewesen, sagte Wendy Holdener nach dem ersten Lauf des Slaloms von Kranjska Gora noch. Ihr war eine formidable Vorstellung gelungen, mit der sie Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin distanzierte, die Schwyzerin führte, der erste Triumph im Slalom war zum Greifen nah, und das im 100. Rennen, aus einem herrlichen Morgen hätte ein perfekter Tag werden können.

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Foto: Marco Tacca (AP) Ein herrlicher Morgen sei es gewesen, sagte Wendy Holdener nach dem ersten Lauf des Slaloms von Kranjska Gora noch. Ihr war eine formidable Vorstellung gelungen, mit der sie Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin distanzierte, die Schwyzerin führte, der erste Triumph im Slalom war zum Greifen nah, und das im 100. Platz. Rennen, aus einem herrlichen Morgen hätte ein perfekter Tag werden können. Nun kann sie am Samstag im Riesenslalom von Kranjska Gora wieder angreifen. Acht Hundertstel Vorsprung auf Vlhova nimmt Holdener mit in diesen zweiten Lauf, die Piste ist gezeichnet, unzählige Skipaare haben ihre Furchen hinterlassen und die Slowakin hat vorgelegt, der Schwedin Anna Swenn-Larsson über eine Sekunde abgenommen. Die 30-jährige Tessinerin wurde Mitte Dezember positiv auf das Coronavirus getestet und verpasste seither die Rennen in Val d’Isère, Courchevel und Lienz. Aber sonst? Sonst läuft an diesem Mittag so viel für Holdener. Beim Comeback am Samstag kommt Gut-Behrami im 1.

Katharina Liensberger, Fünfte des ersten Laufs fädelt ein, Shiffrin, die Zweite, ebenfalls, das passiert schon selten genug. Lauf des Riesenslaloms im slowenischen Kranjska Gora jedoch noch nicht auf Touren. Beispielsweise Mikaela Shiffrin, die ebenfalls infiziert war, fiel nur etwa halb so lange aus und war lediglich bei zwei Rennen nicht dabei. Die US-Amerikanerin war ähnlich fulminant unterwegs wie kurz nach ihr Vlhova, ihre ewige Konkurrentin. Holdener kennt solche Situationen, sie führte schon fünfmal nach einem ersten Lauf und wurde dabei zweimal Zweite, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2018. Es ging kontinuierlich Zeit verloren. In Are jedoch, bei der WM 2019, unterlief ihr früh ein grober Fehler, sie kämpfte sich durch, brachte den Lauf ins Ziel und wurde 17. Der 30-Jährigen fehlen nun zwar zahlreiche Schneetage, doch zuhause im hauseigenen Kraftraum konnte sie sich wenigstens körperlich fit halten. Sie kann die ganz grossen Namen fordern In Kranjska Gora nun ist es nicht Sieg Nummer 1 in dieser Disziplin, sondern Podestplatz 29. Zwischenrang und drittbeste Schweizerin bei Halbzeit. Zwischenrang und drittbeste Schweizerin bei Halbzeit.

Nach der zweiten Zwischenzeit liegt Holdener sieben Hundertstel vorne, danach sieben zurück und im Schlusssektor verliert sie noch einmal ein kleines bisschen, am Ende ist Vlhova 23 Hundertstel schneller, Holdener wieder Zweite, zum 14. Mal in einem Slalom. Durchgang war klar. Vorher war ich während allen Rennen immer ein bisschen krank. Dritte wird Swenn-Larsson, die zuletzt wegen einer Knieverletzung eine ganze Saison verpasst hatte. Wer nach einem ersten Lauf führt, will im Ziel eine grüne Zeit aufleuchten sehen, das ist bei Holdener nicht anders. Die Tessinerin stand nun sauber auf dem Ski, verbesserte sich gleich um 12 Positionen. Die Schwyzerin zeigt aber auch, dass sie wieder mithalten kann, nicht nur das, sie fordert die ganz grossen Favoritinnen.01. Mit dem 5.

Vorne, da fährt Vlhova zwar ihr eigenes Programm, Shiffrin ist ebenfalls in ihrer Liga, dahinter aber gibt es viele Namen, die es aufs Podest schaffen können. Rang darf sich die 30-Jährige zufrieden zeigen: «Im 1. Holdener ist eine Fahrerin, die sich in kritischen Stuationen immer viel Gedanken macht, «verkopfen», nennt sie das jeweils. In der Saison 2020/21, als sie im Slalom von Katharina Liensberger überholt wurde und auch noch Michelle Gisin ein Rennen gewann, lief nicht mehr alles von selbst, punktemässig war sie letztmals im Winter 2014/15 schlechter klassiert. Im 2. «Es war schade, aber zweitrangig», erzählt die achtfache WM-Medaillengewinnerin. Im März fiel sie wegen Corona aus und in der Saisonvorbereitung brach sie sich beide Handgelenke. Vielleicht haben auch solche Ausnahmesituationen zu einem mentalen Reifeprozess beigetragen. Ab dem Mittelteil hatte ich mit der Müdigkeit zu kämpfen, das war nach der Wettkampfpause aber zu erwarten. Ab dem Mittelteil hatte ich mit der Müdigkeit zu kämpfen, das war nach der Wettkampfpause aber zu erwarten.

Holdener nimmt diesen zweiten Platz gelassen hin, das zeigt sie zumindest gegen aussen. Besonders, als ihr zweiter PCR-Test erneut positiv ausfiel. Natürlich habe sie geschaut, ob eine 1 auf der Tafel stehe, als sie ins Ziel kam, sagt sie hinterher. In Kranjska Gora, dem Ersatzrennen für Maribor (musste wegen schlechten Schneeverhältnissen abgesagt werden), lieferte die Schwedin Sara Hector eine Machtdemonstration ab. Sie sagt aber auch: «Ich bin wieder hier und spiele dieses Spiel.» Und am Ende noch: «Es ist schön, wo ich bin. Die zweitplatzierte Tessa Worley musste einen Rückstand von 96 Hundertstel hinnehmen.» Danach sei sie aber sofort wieder von allen weg gewesen.» Gisin fädelt beim dritten Tor ein Neben Holdener waren in Kranjska Gora ungewöhnlich wenige Schweizerinnen am Start, das Slalomteam ist wegen Corona arg gebeutelt, es fehlten Camille Rast, Mélanie Meillard und Aline Danioth. Die Italienerin Marta Bassino (+1.

Und dann schied mit der Startnummer 1 auch noch Michelle Gisin aus, nach drei Toren fädelte sie ein, für die Obwaldnerin war es der erste Ausfall im Slalom seit März 2017.32) komplettierte das Podium. Kleine Erfolgserlebnisse feierten im Nordwestens Sloweniens dafür Elena Stoffel und Nicole Good.2022. Mit ihren Startnummern 32 und 44 schafften sie es in den zweiten Lauf und beide holten Punkte, Good erstmals in ihrer Karriere, der Slalom von Kransjka Gora war ihr sechster Weltcup-Einsatz. Auf dem 6. Am Ende liegt sie auf Rang 23, Stoffel auf 21. Publiziert heute um 15:45 Uhr Fehler gefunden? . Doch der 2.» Es sei schade gewesen, dass sie noch mehr Rennen verpasst habe. Doch der 2.