Schweizer mögen die Rega, aber nicht den Marlboro-Mann

Wie die Bevölkerung die gesellschaftliche Leistung von 110 Organisationen und Unternehmen bewertet. Die Rangliste.

22.9.2019

Der Gemeinwohlatlas zeigt, welchen Beitrag die bekanntesten Organisationen in der Schweiz für die Gesellschaft leisten.

Wie die Bevölkerung die gesellschaftliche Leistung von 110 Organisationen und Unternehmen bewertet. Die Rangliste.

Das sind Ergebnisse aus dem Schweizer Gemeinwohlatlas, den ein Team der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Handelshochschule Leipzig unter Leitung der Professoren Peter Gomez und Timo Meynhardt dieses Jahr zum vierten Mal erstellt hat. Der Gemeinwohlatlas versucht zu messen, welchen Beitrag die bekanntesten Organisationen in der Schweiz für die Gesellschaft leisten. Die Befragten bewerteten 110 Institutionen wie in der Schule mit Noten zwischen 1 und 6.

Sportvereine und Verbände tun zu wenig für die Gesellschaft

Am besten bewertet im Gemeinwohlatlas werden die als Genossenschaften organisierten Händler Migros (Rang 12), Volg (17), Coop (19) und Landi (22) sowie der Versicherer Mobiliar (18). Bestplatziertes privatwirtschaftliches Unternehmen ist der Sanitärkonzern Geberit mit Sitz in Rapperswil-Jona auf Rang 28, der seit vielen Jahren mit qualitativ hochwertigen und innovativen Produkten auch wirtschaftlich sehr erfolgreich ist.

Wie viel gesamtgesellschaftliche Verantwortung Unternehmen tragen sollten, ist umstritten. Kürzlich haben über 180 Wirtschaftsführer der grössten US-Unternehmen, die in der Lobbyorganisation «Business Roundtable» zusammengeschlossen sind, dem Primat des Shareholder-Value abgeschworen. Neu sollen Unternehmen neben den Aktionären gleichzeitig vielfältigen Interessengruppen wie Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten dienen, und auch soziale und ökologische Ziele fördern. Gerhard Schwarz, Ex-Chef der Denkfabrik Avenir Suisse, geisselt diese Haltung in der

Doch den Erfindern des Gemeinwohlatlas genügt es nicht, dass Unternehmen ihr Kerngeschäft effizient erledigen, Gewinn machen und damit Löhne, Lieferanten und Steuern zahlen. «Der Begriff der Wertschöpfung muss über das rein Ökonomische hinaus ausgeweitet werden», sagt der ehemalige Rektor der Hochschule St. Gallen und Patron des Projekts, Peter Gomez. Studienleiter Timo Meynhardt warnt: «Ohne gesellschaftliche Akzeptanz wird die effiziente Erledigung des Kerngeschäfts in Zukunft kaum mehr möglich sein.»

Weiterlesen: Tages-Anzeiger

Cassis warnt vor neuem Krieg im Nahen Osten«Die Lage ist besorgniserregend. Es braucht nur wenig, damit noch etwas Grösseres passiert», sagte Cassis in einem Interview mit der NZZaS.

Diese Drohne wird in verseuchten Gewässern eingesetztBritische und Schweizer Wissenschaftler entwickeln eine Drohne, die ohne Propeller angetrieben wird. Tolle Erfindung

«Wir werden etwas verändern – ob sie es mögen oder nicht»Greta Thunberg inspiriert auch in New York eine ganze Generation – Zehntausende zogen mit ihr durch das Financial District.

Umfrage: Schweizer wollen mehr als zwei Wochen Papi-Zeit - BlickEine neue Umfrage zeigt: Der vom Parlament beschlossene zweiwöchige Vaterschaftsurlaub ist den Stimmbürgern zu wenig. Sie wollen vier Wochen oder mehr. die Mehrheit will das nicht. Jedoch versuchen sie einen falschen Eindruck zu erwecken. Schade! Das verteuert den Wirtschaftsstandort nochmehr und schadet der Schweiz. Schweizer? Ich bin Schweizer! Ich will keine Papi-Ferien!

Heimsieg für die SCL Tigers - Löchriger EVZ muss auch in Langnau unten durchDie SCLTigers bezwingen den official_EVZ zuhause 5:3 und feiern den 2. Saisonsieg. Der hochdotierte EVZ hat damit bereits 18 Gegentreffer auf dem Konto. srfhockey nationalleague official_EVZ Kniecheck von Lindberg? Neeeeinn liebes SRF Sport Team, gemäss SwissIceHockey handelt es sich dabei auf Langnauer Eis jeweils im Zusammenpralls KollyPascal

Greta Thunberg am Uno-Jugendklimagipfel - BlickDie schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat nach den weltweiten Klimaprotesten vor den Vereinten Nationen in New York den Kampf gegen die Klimakrise beschworen. Fürchtet Greta dass sie gestoppt werden könnte? UNOKlimagipfel Der Name Greta ist eine Zumutung für die die 40 Std + in der Woche arbeiten.

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

22 September 2019, Sonntag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Der VAR hilft dem FCZ

Nächste nachrichten

Grosskonzerne schneiden im Gemeinwohlrating der Schweiz sehr schlecht ab
Vorherige nachrichten Nächste nachrichten