Schweizer Flora und Fauna – Alpen-Tiere sind mit der Klimaerwärmung überfordert

In den Alpen wird es nicht nur wärmer, auch der Frühling beginnt immer früher. Das beeinflusst Pflanzen und Tiere in deren Lebensweise.

06.05.2021 21:00:00

In den Alpen wird es nicht nur wärmer, auch der Frühling beginnt immer früher. Das beeinflusst Pflanzen und Tiere in deren Lebensweise.

Seit 1970 hat sich das Klima in den Schweizer Alpen um etwa 1,8 Grad Celsius erwärmt. Das zwingt Tiere und Pflanzen zur Flucht in höhere Regionen. Die meisten schaffen es nicht.

1 Kommentar1In den Alpen wird es allerdings nicht nur wärmer, auch der Frühling beginnt immer früher. Das beeinflusst Pflanzen und Tiere in deren Lebensweise.Foto: BOMeine Studieder Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) ergeben hat. Zwar passen sie sich durchaus an die neuen Umstände an – allerdings zu langsam.

Aktivistinnen blockieren mit Sitzstreik Tramlinie in Basel «Es ist bunt, laut und friedlich» Rücktritt - Petra Gössi gibt das FDP-Präsidium ab

Seit 1970 hat sich das Klima in den Schweizer Alpen um etwa 1,8 Grad Celsius erwärmt, wie die WSL am Donnerstag mitteilte. Flora und Fauna reagieren darauf, indem sie in höher gelegene Regionen flüchten, wo es kühler ist. Um in den gewohnten klimatischen Bedingungen weiterzuleben, müssten sie aber 60 bis 70 Höhenmeter pro Jahrzehnt zurücklegen. Den meisten Arten gelingt das nicht.

So schaffen Bäume und Sträucher 33 Höhenmeter pro Jahrzehnt – und liegen damit noch vor Vögeln, Farnen und holzzersetzenden Pilzen. Diese schaffen es nur auf 15 Höhenmeter. Amphibien und Libellen bewegen sich sogar überhaupt nicht weiter nach oben. Sie sind im Larvenstadium an wasserreiche Standorte gebunden. headtopics.com

Der Frühling beginnt immer früherIn den Alpen wird es allerdings nicht nur wärmer, auch der Frühling beginnt immer früher. Das beeinflusst Pflanzen und Tiere in deren Lebensweise. So haben Pflanzen, Reptilien, Zugvögel und an Land lebende Insekten ihre Aktivitäten im Frühjahr um durchschnittlich zwei bis acht Tage pro Jahrzehnt vorverlegt. Andere Vögel sowie Amphibien und Wasserinsekten haben sich hingegen nicht beeinflussen lassen.

Edelweisse blühen vor dem Panorama des Churer Hausberges Calanda.Foto: Arno Balzarini (Keystone)Alle diese Arten sind allerdings Teil eines aufeinander abgestimmten Ökosystems. Wenn es darin zu zeitlichen Verschiebungen beim Verhalten einiger Arten kommt, könnte das den langfristigen Fortbestand des Systems bedrohen.

Die Übersichtsstudie wurden von der WSL zusammen mit dem französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS) durchgeführt. In die Studie flossen neben bereits veröffentlichter Fachliteratur zu einem grossen Teil auch Daten aus Bürgerwissenschaftsprojekten ein.

SDA/stepPubliziert heute um 16:40 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

So, so. Wenn mal zu kalt ist, trotzdem immer am Ball bleiben und das Klimawandel-Momentum nicht verlieren. Dann klappt‘s auch mit der helvetischen, sozialistischen Volksrepublik. Wen habt ihr Grünschnäbel bezüglich Überforderung interviewt? Welcher Alpenbewohner hat das aus dem Nähkästchen erzählt? Haha schon wieder Schnee im Wallis.

Lachhaft. 2021 scheint da wohl eine Ausnahme zu sein ..... Der Frühling beginnt immer früher? Wirklich? 2021 IN EUROPE: “THE YEAR WITHOUT A SPRING” besonders heute

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