Schweizer Cup – YB gewinnt und schielt auf das Double

Nach turbulenter Schlussphase: YB gewinnt gegen zehn Walliser und steht im Cup-Final.

09.08.2020 19:23:00

Nach turbulenter Schlussphase: YB gewinnt gegen zehn Walliser und steht im Cup-Final.

Die Berner gewinnen 3:1 nach einer turbulenten Schlussphase gegen den FC Sion und ziehen in den Cup-Final ein.

0 Kommentare1:1 steht es in diesem Cup-Halbfinal, als die 90. Minute anbricht. Zehn Walliser haben es geschafft, gegen die Young Boys auszugleichen, jetzt hoffen sie auf das Penaltyschiessen. Aber in der 90. Minute ist es mit der Hoffnung vorbei. Nach einem Corner von Marvin Spielmann erzielt Christopher Martins das 2:1. Es ist die Co-Produktion zweier eingewechselter Berner. Und in der 94. Minute erhöht der ebenfalls eingewechselte Felix Mambimbi gar noch auf 3:1.

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Der Meister ist damit für den Final am 30. August im Wankdorf qualifiziert. Der zweite Teilnehmer wird am 25. August zwischen Basel und Winterthur ermittelt.Zock vom Platz gestelltVor der Partie warnt YB-Trainer Gerardo Seoane vor dem FC Sion: «Wir müssen uns auf einen unangenehmen Gegner einstellen. Die Hürde ist sehr hoch.» Seine Mannschaft fängt dominant an gegen defensiv eingestellte Walliser. Deren Trainer Paolo Tramezzani fällt an der Seitenlinie auf, nicht nur, weil er im Hochsommer einen schwarzen Pullover trägt, sondern auch mit seinem Coaching-Stil. Der Italiener ist laut, gestenreich, oft unterwegs.

Sion hält das 0:0, aber nach 38 Minuten schwächt sich das Team selber. Christian Zock, bereits verwarnt, leistet sich ein nächstes, diesmal grobes Foul gegen Nicolas Moumi Ngamaleu. Schiedsrichter Fedayi San bleibt keine Wahl: Er zeigt Zock die gelb-rote Karte.

Rote Karte für ZockSion muss mit einem Spieler weniger weiterspielen! Zock hat schon gelb und geht völlig übertrieben mit gestrecktem Bein in den Zweikampf. Jetzt wird es ganz schwierig für Sion. (Video: SRF)Natürlich erschwert das die Aufgabe bei diesen Temperaturen. Nach torloser erster Halbzeit drängen die Young Boys auf den Führungstreffer, sie nähern sich mehrmals dem Tor, lassen aber alle Chancen aus. Das hat auch mit Sions Goalie Kevin Fickentscher zu tun, der nicht nur gegen Ulisses Garcia stark reagiert.

Die Gäste, für die der grossgewachsene Lette Roberts Uldrikis nach 65 Minuten die beste Chance mit dem Kopf auslässt, wollen sich ins Penaltyschiessen retten - eine Verlängerung bei unentschiedenem Spielstand gibt es im Halbfinal nicht. 72 Minuten geht dieses Konzept auf, dann tritt - einmal mehr - Jean-Pierre Nsame in Erscheinung. Der 27-jährige Kameruner ist nach Hereingabe von Saidy Janko mit dem Kopf zur Stelle. Es ist wettbewerbsübergreifend sein 40. Treffer in dieser Saison.

2:1 für YBMartins schiesst die Berner in den Final.Am kurzen Pfosten kommt er nach einer Ecke an den Ball und setzt den Schuss an den Innenpfosten und von da ins Tor. (Video: SRF)Aber Sion gibt sich nicht geschlagen. Sechs Minuten nach dem Rückstand gelingt der Ausgleich. Uldrikis drückt den Ball über die Linie. 1:1 also. Miralem Sulejmani scheitert zweimal spät an Fickentscher, das Penaltyschiessen rückt tatsächlich näher. Aber es findet nicht statt - weil Christopher Martins in der 90. und Felix Mambimbi in der 94. Minuten das Bollwerk überwinden. «Wir haben viel für diesen Sieg getan», sagt Mittelfeldspieler Gianluca Gaudino, «darum ist der Finaleinzug auch verdient.

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