«Schweiz hat endlich eingesehen, dass sie keine Insel ist»

«Schweiz hat endlich eingesehen, dass sie keine Insel ist»: Epidemiologen begrüssen Kurswechsel des Bundesrats.

14.01.2021 08:40:00

«Schweiz hat endlich eingesehen, dass sie keine Insel ist»: Epidemiologen begrüssen Kurswechsel des Bundesrats.

Lange wunderte sich Europa über die zurückhaltenden Corona-Massnahmen in der Schweiz. Dass der Bundesrat nun verschärft, begrüssen Epidemiologen.

5Bundespräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset haben am Mittwoch strenge Massnahmen im Kampf gegen Corona verkündet.AFPNicole Probst-Hensch, Leiterin des Departements Epidemiologie und Public Health am Swiss Tropical and Public Health Institute, begrüsst den Entscheid.

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Auch Jan Fehr, Professor und Leiter des Departements Public & Global Health an der Universität Zürich, zeigt sich erfreut. Er hätte sich die harten Massnahmen allerdings schon vor Wochen gewünscht.Martin BoyerDarum gehtsDer Bundesrat hat im Kampf gegen Corona einen Teil-Lockdown beschlossen.

Experten fordern seit Wochen härtere Massnahmen – und sind nun erleichtert, dass die Schweiz sich dem Ausland annähert.Jan Fehr von der Universität Zürich hätte auch die Skigebiete geschlossen.Nicole Probst-Hensch, Public-Health Expertin des Swiss TPH, setzt grosse Hoffnungen auf die Impfung. headtopics.com

Die beiden Experten nehmen Stellung zum Bundesrats-Beschluss.Seit Wochen fordert ein Teil der Epidemiologen und Public-Health-Experten härtere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Um eine «brutale dritte Welle», wie Gesundheitsminister Alain Berset es ausdrückte, zu verhindern,

Die SVP kritisiert das scharfund wirft dem Bundesrat vor, die Schweiz in die Armut zu treiben. Epidemiologen hingegen begrüssen die Massnahmen. Jan Fehr, Professor und Leiter des Departements Public & Global Health an der Universität Zürich, und Nicole Probst-Hensch, Leiterin des Departements Epidemiologie und Public Health am Swiss TPH, nehmen Stellung.

Zum Ende des Schweizer «Sonderwegs»Jan Fehr:Die Schweiz hat endlich eingesehen, dass sie keine Insel ist. Das war ein Entscheid, der absolut nötig war und wir können hoffen, dass er ausreicht, um die Situation in den Griff zu bekommen. Ich hätte mir das Ende des Schweizer Sonderwegs schon vor Wochen gewünscht.

Nicole Probst-Hensch:Es ist ein Kurswechsel des Bundesrats und mit den harten Massnahmen nähern wir uns der Strategie an, den viele europäische Länder schon länger fahren. Aber wir haben jetzt zwei Impfstoffe und müssen unsere Ressourcen darauf konzentrieren. Der harte Lockdown kann dabei helfen. headtopics.com

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Zu den bisherigen EntscheidenProbst:Ich stehe hinter dem bisherigen Weg des Bundesrats. Hätte er schon im Herbst wieder harte Massnahmen eingeführt, wären die Schäden für die Psyche jedes Einzelnen viel grösser gewesen. Jeder Weg fordert Kollateralschäden und es geht immer darum, eine Balance zu finden zwischen mehr Todesfällen bei der wirklich alten Bevölkerung und der Lebensqualität bei der Arbeitsbevölkerung, bei denen, die Angst haben vor einem Jobverlust oder vor Vereinsamung. Auch wenn ich die vielen Todesfälle auf keinen Fall verharmlosen möchte: Wir konnten die Bevölkerung nicht monatelang einsperren.

Zur mutierten Virus-VarianteProbst:Wir können die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahlen trotz hartem Lockdown auch in der Schweiz wieder ansteigen, nicht gänzlich ausschliessen. Doch die Massnahmen werden uns hoffentlich Zeit verschaffen, um alle Menschen zu impfen, die das wollen.

Fehr:Die bisherigen Studien deuten darauf hin, dass die bekannten Mutationen keinen Einfluss auf die Impfung haben. Es besteht aber immer die Gefahr, dass eine neue Mutation auftaucht, für die das nicht gilt. Deshalb sind die harten Einschränkungen so wichtig. Derzeit rettet uns als Gesellschaft noch nicht die Impfung, sondern der Lockdown.

Zu den SchulenProbst:Es ist richtig, dass die Schulen derzeit nicht geschlossen werden. Die Erfahrungen aus der ersten Welle haben gezeigt, wie gross die dadurch entstehenden Belastungen für die Familien sein können. Gerade sozial schwächer gestellte Familien leiden extrem unter einer Schulschliessung. headtopics.com

Fehr:Die Kinder scheinen nach jetzigem Wissensstand nicht die Treiber dieser Pandemie zu sein, wie auch unsere Studie «Ciao Corona» zeigte. Bildung ist extrem wichtig und Schulschliessungen bringen grosse Herausforderungen mit sich. Als letzte Möglichkeit müssen aber auch Schulschliessungen in Betracht gezogen werden.

Zu den SkigebietenFehr:Die Skigebiete offen zu halten, macht schlicht keinen Sinn. Man fährt zusammen hin, ist zusammen in den ÖV oder im Auto, fährt zusammen in der Gondelbahn: Das alles fördert die Mobilität und die Durchmischung von Haushalten und damit die Gefahr von Ansteckungen.

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Probst:Das ist eine schwierige Geschichte. Wir haben kaum Evidenz, ob sich beim Skifahren viele Leute anstecken. Und es ist wichtig, dass die Leute noch nach draussen und sich bewegen können. Insofern verstehe ich den Entscheid, dass die Skigebiete geöffnet bleiben.

Zu den kommenden MonatenProbst:Die Impfkampagnen sind gut angelaufen. Es gibt aber auch Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Es ist klar, dass wir auch im Sommer noch Infektionen haben werden und nicht einfach zurück zur Normalität gehen können. Die Hygiene-Massnahmen, das Social Distancing und die Masken werden auch während des Lockdowns und darüber hinaus zentral bleiben.

Fehr:Man muss realistisch sein. Mit den Entscheiden des Bundesrats und den zwei Impfstoffen haben wir einen Silberstreifen am Horizont. Doch die Impfungen sind ein logistisches Megaprojekt, das braucht extrem viele Ressourcen, ausreichend Impfstoff und schlicht auch einfach die nötige Zeit. Die ganze Hoffnung nur auf die Impfstoffe zu setzen, wäre verfehlt. Wir werden noch monatelang mit Einschränkungen leben müssen.

Das gilt ab dem 18. JanuarDer Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, die bestehenden Massnahmen zu verlängern: Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Dazu müssen ab Montag alle Läden schliessen, die keine Waren für den täglichen Gebrauch anbieten, private Treffen und Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden auf fünf Personen beschränkt. Es gilt eine Homeoffice-Pflicht, wo diese möglich und vertretbar ist. Alle Massnahmen gelten befristet bis am 28. Februar.

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Genau, sich von unseren Nachbarn einlullen lassen. Einmal gibts ne Verantwortung. Einmal wird das alles klar wer das alles zu verantworten hat. Möchte nicht in deren Haut dann stecken. Haha, es gibt doch zig Ausnahmen beim lockdown. Man hätte genau so gut darauf verzichten können 😂 Basel statt hat maskenpflicht

diese Pfosten haben auch einen sicheren Staatsjob und müssen keine Verantwortung übernehmen, denn sonst sähe das ganz anders aus. Die Epidemiologen begrüssen das. Ja, das sagt alles. Die arbeiten ja auch nur mit Modellen und Statistiken. Weit weg von der Realität. Zurückteten und sich vielleicht so vor einem Justizfall, der kommen wird, schützen!

....und, was hilft das? Die Schweiz wird wieder Armenhaus!! Idioten!! So sehen die Zahlen wirklich aus. In einigen anderen Jahren war die Sterblichkeit im Vergleich zur Bevölkerung prozentual höher. Zahlen lügen nicht, die Medien und Politiker sind außer Kontrolle! oh ja, weil lockdowns im ausland so viel gebracht haben und wir die einzigen mit virus sind

The information on schools is not correct. Growing consensus shows that schools are major spreaders of the virus. This is a time bomb as UK hospitals are full of children with their families! 1/2 Kann jemand von euch Hochgeschätzten Berichterstatter bitte abklären was mit der Pharma los ist das die sowas mit uns machen? Und bitte endlich aufklären das PCR-Tests KEINE Infektionen nachweisen und somit auch keine Pandemie vorhanden ist.

2/2 Und betet für diese arme Frau 😢🙏 Mag sein, dass die mutierte Virus Variante viel agressiver ist! Was ich jedoch auf keinen Fall verstehe: Warum ist ein zB. Coiffeurladen offen aber ein Möbel- oder Haushaltladen, Sportgeschäft nicht, soll mit bitte jemand erklären. Flickenteppich Yep just need to do something about the schools now as hospitals are full of children in the UK !

Die Sorgen der Epidemiologen sind aber wissenschaftl. unbegründet. Es gibt keine Studie, die beweist, dass die neue Virusmutante für d. hohen Zahlen in UK u. Irland sorgt od. dass sie in d. CH flächendeckend vorhanden ist. Dass sie ansteckender ist, ist auch gar nicht sicher. Wieso kein radikaler Lokdown? Grenzen und Kantonsgrenzen dicht machen. Keine Reisen über die Kantonsgrenzen auch für die Arbeit. Das Haus nur verlassen für Notwendiges. So hätte der Bundesrat handeln sollen.

Das Problem ist das der PCR-Test KEINE Infektion nachweisen kann. Dies haben Gerichte in Deutschland und Portugal auch festgestellt. Das Verfassungsgericht in Ecuador erklährt bereits den Lockdown für Verfassungswiedrig. Ich frage mich eher wann Herr Berset das Erkennen wird. Eingesehen habn die garnichts. Die vögln munter weiter die schweizer Bevölkerung durch und lachen sich ins fäustchen das null wiederstand kommt zu ihren lapidaren, sogenannten schutzmassnahmen. Die typen sind einfach realitätsfremd.

Grüsse.... also ich habe auch Bundesrst begrüsst 😂 😬 Doch die Schweiz ist/war u d bleibt hoffentlich immer eine Insel !!! Wir werden von Linken und Sozi regiert und die wollen die Schweiz nicht so wie sie ist. Das wird sich rächen