Schutzkonzept an Olympia 2022 – Wie die Corona-Bubble in Peking funktioniert

07.01.2022 11:32:00

Wer in der Bubble drin ist, soll keinen Kontakt zur chinesischen Bevölkerung haben: Für die Olympia 2022 entsteht in Peking eine beispiellose Parallelwelt.

Wer in der Bubble drin ist, soll keinen Kontakt zur chinesischen Bevölkerung haben: Für die Olympia 2022 entsteht in Peking eine beispiellose Parallelwelt.

Das olympische Dorf schottet sich komplett von der Aussenwelt ab. Für Teilnehmende gelten strenge Regeln, Mitarbeitende und Freiwillige dürfen wochenlang nicht nach Hause.

Publiziert heute um 08:55 Uhr 17 Kommentare 17 Anfang Januar wurde rund um die Pekinger Olympia-Bubble ein Zaun aufgebaut.Publiziert heute um 16:36 Uhr 18 Kommentare Chinas Flagge mit den Olympiaringen.Luzern Tourismus.Publiziert heute um 19:57 Uhr 0 Kommentare Alphornbläserin Eliana Burki hätte am Mimösli als Stargast zusammen mit Bandleader Pepe Lienhard auftreten und «Swiss Lady» spielen sollen.

Teilnehmende und Bevölkerung sollen keinen Kontakt haben.Foto: Noel Celis (AFP) Knapp einen Monat vor dem Start der Olympischen Winterspiele hat Peking die Sportstätten von der Aussenwelt abgeschottet.Dies hat das Internationale Olympische Komitee IOK am Mittwoch gegenüber den Nationalen Olympischen Komitees in einer Videokonferenz bekräftigt.Eine solche Bubble gab es letzten Sommer auch schon in Tokio oder an einigen Weltmeisterschaften, doch in der chinesischen Hauptstadt ist alles nochmals deutlich strenger.Für den geführten Lilu-Rundgang gilt 3G (geimpft, genesen, getestet).Es handelt sich nun um ein komplett abgeschlossenes System für die Teilnehmenden, Mitarbeitenden und Freiwilligen.Wir können uns in den vier Wochen bis zur Eröffnungsfeier darauf konzentrieren, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Schweizer Delegation zu schaffen», sagt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic.Wer in der Bubble drin ist, soll keinen Kontakt zur chinesischen Bevölkerung haben.gewesen.

Dafür wurde eine komplette Parallelwelt geschaffen – mit Köchen, Fahrerinnen, Putzpersonal und eigenen Transportmitteln.Dies betrifft etwa die Frist, welche die Teilnehmenden nach der Genesung von einer Coronaerkrankung einhalten müssen, bevor ihnen die Einreise nach China erlaubt wird.Die Organisatoren bitten die Besucherinnen und Besucher jedoch, sich an die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundes zu halten und bei hohem Besuchsaufkommen eine Maske zu tragen.Sie verlassen die Bubble während der gesamten Spiele nie.Weiter nach der Werbung Wie dies für die Zuschauerinnen und Zuschauer geregelt wird, ist noch unklar.China kommt den Teilnehmern in diesem Punkt nun entgegen.Wenn solche überhaupt zugelassen werden.Januar), Seven (10.Eigentlich soll wenigstens die chinesische Bevölkerung an die Spiele dürfen.«Das ist ein positives Zeichen.

Weniger als einen Monat vor Beginn sind aber noch keine Tickets in den Verkauf gelangt.Für die Athletinnen und Athleten und ihre Delegationen ist der Fall bereits klar.» Die Olympischen Winterspiele in Peking finden vom 4.Januar).Sie werden von China nicht viel sehen, auf jeden Fall nichts ausserhalb des abgeschotteten Systems.Einlass ins Land gibt es nur über den internationalen Flughafen von Peking, von dort müssen auch alle wieder abreisen.Februar statt.Wer an die Spiele will, muss bereits zwei Wochen vor Abflug täglich Gesundheitsdaten in eine App eintippen.Wie soll ich ans Lilu Lichtfestival anreisen? Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird dringend empfohlen, denn der Rundgang startet direkt beim Bahnhof Luzern.

Dann müssen zwei PCR-Tests innerhalb von 96 Stunden vor Ankunft in Peking gemacht werden.Dort werden die Ankommenden von anderen Passagieren getrennt und noch am Flughafen ein weiteres Mal getestet.Danach werden sie mit Spezialtransporten ins olympische Dorf gefahren.Ich bin mit Rollstuhl und/oder Kinderwagen unterwegs, kann ich am Lilu teilnehmen? Ja, das Lichtfestival ist grundsätzlich barrierefrei.Spiele hinter Absperrungen: Das Maskottchen Bing Dwen Dwen freut sich trotzdem auf die Teilnehmenden.Foto: Noel Celis (AFP) Zumindest wer vollständig geimpft ist.

Ungeimpfte müssen in eine 21-tägige Quarantäne, falls sie sich überhaupt für eine Teilnahme unter diesen Bedingungen einlassen.Was muss ich sonst noch beachten? Kleiden Sie sich warm.Im olympischen Dorf sind tägliche Corona-Tests obligatorisch, auch die Körpertemperatur wird überall gescannt.Wer positiv getestet wird, und die Offiziellen rechnen durchaus mit Ausbrüchen und Covid-Clustern, muss in eine Quarantäneeinrichtung umziehen.Wer zudem Symptome hat, wird sofort in eines der dafür vorbereiteten Spitäler in Peking verlegt.Zusätzlich stellen Restaurants auch ihre «netten Toiletten» zur Verfügung.Freiwillige reissen sich um Einsätze Wer negativ bleibt, Corona-mässig, darf sich zumindest innerhalb der Bubble bewegen, unter strengen Vorschriften natürlich.

Zu den Sportstätten geht es mit separaten Bussen oder in separaten Waggons der chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge.Auch hier gilt: Wer in der Parallelwelt ist, darf keinen Kontakt zu Aussenstehenden haben.Kein Zugang für die Bevölkerung: Ein Sicherheitsangestellter schliesst den Zugang zum Stadion und dem olympischen Park.Foto: Noel Celis (AFP) Damit das funktioniert, werden auch Tausende Chinesinnen und Chinesen wochenlang in dieser Bubble eingeschlossen.Alle Mitarbeitenden für Fahrdienste, Mahlzeiten, Reinigung, aber auch alle freiwilligen Helferinnen und Helfer bleiben bis zum Ende der Paralympischen Spiele Mitte März in der Parallelwelt.

Und dürfen dann trotzdem erst nach einer dreiwöchigen Quarantäne nach Hause zurück.Damit nicht genug, sie müssen natürlich auch vor Beginn der Spiele schon in der Bubble sein, und das heisst für die Mitarbeitenden und Freiwilligen nichts anderes, als dass sie das chinesische Neujahr, das mit Abstand wichtigste Familienfest, komplett verpassen.Das Jahr des Tigers startet am 1.Februar, Olympia drei Tage später, eine Teilnahme an den vielen Familientreffen ist damit unmöglich.Trotzdem ist die Euphorie für die Spiele im Reich der Mitte gross.

20’000 freiwillige Helferinnen und Helfer wurden gesucht, Hunderttausende Chinesinnen und Chinesen bewarben sich dafür.Und nahmen dafür eine harte Prüfung auf sich.20 Online-Lektionen mussten durchgearbeitet werden, es folgte ein Test über Wintersport, Olympia und Englischkenntnisse.Danach gab es persönliche Interviews, und die Kandidatinnen und Kandidaten mussten schliesslich noch zum Fitnesstest antreten.Dazu gehörte beispielsweise ein 15-Kilometer-Marsch durch den Schnee, man wollte schauen, wie fit die Freiwilligen sind – und wie robust gegen Kälte und Schnee.

Strengste Quarantänemassnahmen Seit der Auswahl werden die Freiwilligen in Nothilfe, Covid-Massnahmen oder Servicekultur geschult.Trotz dieser harten Auswahl und langen Vorbereitung ist es für die meisten jungen Menschen offenbar sehr erstrebenswert, am Grossanlass dabei zu sein.Schliesslich steht China dabei im Fokus der Weltöffentlichkeit, und seinem Land dabei zu dienen, ist für die Bevölkerung eine grosse Ehre.Und wohl auch hilfreich für den Lebenslauf.Eine der lustigeren Aufgaben bei den Vorbereitungen: Mitarbeitende üben die Medaillenzeremonie.

Foto: Ng Han Guan (Keystone/AP) Umgekehrt stellt China das Wohl der Gemeinschaft allerdings über das Wohl der Einzelnen.Das zeigt sich bei aktuellen Covid-Ausbrüchen in zwei Grossstädten, wo Millionen Einwohnerinnen und Einwohner derzeit im ultraharten Lockdown sind und nicht aus den Wohnungen dürfen.Nur für den obligatorischen Massentest gibt es eine Ausnahme, dass daneben die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten nicht überall gewährleistet ist und.

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Guter Artikel! 👍

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