Schiene und Strasse am Limit – Bund warnt vor Verkehrskollaps

10,5 Millionen Einwohner bis 2050 und längere Arbeitswege: Bund warnt in neuer Studie vor Verkehrskollaps.

22.10.2021 15:10:00

10,5 Millionen Einwohner bis 2050 und längere Arbeitswege: Bund warnt in neuer Studie vor Verkehrskollaps.

Bis zu vier Stunden Stau pro Tag: Engpässe auf Strassen nehmen zu. Eng wirds auch im ÖV. Homeoffice, neue Arbeitszeiten oder Mobility Pricing sollen Abhilfe schaffen.

20min/Matthias SpicherDer Bund warnt deshalb vor «einer weiteren Zunahme der Verkehrs- und der Engpassproblematik». Auch, weil Ausbauprojekte in dicht besiedelten Gebieten auf immer grösseren Widerstand stossen.20min/Marco ZanggerEin neuer Bericht zeigt auf, wo es auf Strasse und Schiene bald zu Engpässen kommt.

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Neben einem Ausbau der Infrastruktur braucht es weitere Massnahmen, um den Verkehrskollaps abzuwenden.Die Erkenntnisse dürften auch die Debatte ums Mobility Pricing anheizen.Pendlerinnen und Pendler erleben es tagtäglich: In Bus oder Zug wird es zunehmend eng, auf der Strasse stockt der Verkehr. Dies stellt auch der Bund in einem neuen Bericht

«Mobilität und Raum 2050»fest.Die Kapazität auf der Schiene sei zu Stosszeiten teilweise ausgeschöpft, schreiben die Experten und Expertinnen des Uvek. Laut Prognosen stösst das Schienennetz um 2030 generell ans Limit, weshalb bereits Ausbauschritte eingeleitet werden mussten. headtopics.com

51 Prozent mehr ÖV-KilometerAuf der Strasse gibt es in einigen Regionen der Schweiz ebenfalls schon heute Engpässe. Etwa im Raum Zürich. Oder zwischen Bern und Thun. In der Region Bern wird zwischen Luterbach gegen Osten bis Härkingen bis 2040 die höchste Engpassstufe prognostiziert. Dort käme es täglich zwischen zwei bis vier Stunden zu Stau oder stockendem Verkehr. Dasselbe zwischen Augst und Rheinfelden. Beim Schienenverkehr ist besonders der Grossraum Zürich sowie die Westschweiz betroffen.

Das Problem wird sich noch verschärfen. Zwar hat die Pandemie die Nachfrage etwas gebremst. Bis 2040 rechnet das Bundesamt für Raumentwicklung beim ÖV aber mit einer Zunahme der Personenkilometer von 51 Prozent, beim Individualverkehr auf der Strasse sind es 18 Prozent.

Im aktuellen Bericht warnen die Experten und Expertinnen deshalb vor «einer weiteren Zunahme der Verkehrs- und der Engpassproblematik». Auch, weil Ausbauprojekte in dicht besiedelten Gebieten auf immer grösseren Widerstand stiessen.Distanzen werden länger

Für die steigende Nachfrage nach Mobilität sorgen verschiedene Faktoren: Einerseits werden im Jahr 2050 in der Schweiz 10,5 Millionen Menschen leben. Die Wirtschaft wächst. Und die Menschen pendeln längere Distanzen, da Arbeits- und Wohnorte zunehmend weiter auseinanderliegen. headtopics.com

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Der Ausbau des Schienen- und Strassennetzes ist unausweichlich, um den Verkehrskollaps abzuwenden. Der Bund schlüsselt nach Regionen auf, wo Strassen ausgebaut werden müssen. Zusammen mit der SBB investiert er bis 2035 fast 13 Milliarden in die Schienen-Infrastruktur.

Damit ist es jedoch nicht getan. Bevor neue Züge gekauft oder Strassen verbreitert werden, muss die Effizienz verbessert werden. Hier schlägt der Bund vor, die Anzahl der Passagiere und Passagierinnen in den Autos durch sogenannte «High Occupency Vehicle Lanes» zu erhöhen. Das sind Spuren, die Lenker, die allein unterwegs sind, nicht nützen dürfen. Solche Lösungen sind in den USA und in Kanada verbreitet.

Schul- und Öffnungszeiten anpassenDaneben fordert der Bund die Kantone und Gemeinden dazu auf, die Verkehrsnachfrage stärker zu lenken. Also: Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitverkehr besser abzustimmen. Dazu sollen die Öffnungszeiten sowie die Arbeits- und Schulanfangszeiten verschoben werden. Denkbar ist auch, dass vermehrtes Homeoffice oder mehr Online-Bestellungen die Spitzen brechen können.

Zwar betont das Uvek auf Anfrage, dass mit «Lenkung» ein Mobility Pricing nicht im Fokus stehe. Trotzdem dürften die drohenden Engpässe das Thema wieder auf die Agenda heben. Derzeit laufen Vorbereitungen für Pilotprojekte. Mobility Pricing bedeutet: Ein Pendler oder eine Pendlerin auf der Strecke Zürich-Bern müsste im Morgenverkehr mehr fürs ÖV-Ticket oder für die Autofahrt berappen. So würde der gesamte Verkehr besser über den Tag verteilt. headtopics.com

Verkehrsspitzen brechenMichael Töngi, Grünen-Nationalrat und Präsident der Verkehrskommission des Nationalrats, hält dies für vielversprechend. «Wir müssen reagieren. Nicht nur wegen drohender Verkehrsengpässe, sondern auch wegen des Klimas.» Längerfristig müsse der CO2-intensive Strassenverkehr vermehrt auf den ÖV gelenkt werden, sagt Töngi. Denn einerseits könne man nicht den gesamte Autoverkehr elektrifizieren. Andererseits stiegen die Kosten für neue Strassen exponentiell. Er betont: «Aufofahren wird nicht per se teurer. Wer etwa ein sparsames Auto fährt, müsste nicht zwingend mehr bezahlen.»

Gegen Mobility Pricing stellt sich die SVP. Für sie sind die Probleme «hausgemacht». Die «ungebremste Zuwanderung» überlaste die Infrastruktur – und gleichzeitig sei der Ausbau der Strasse «aus ideologischen Gründen» vernachlässigt worden. Mobility Pricing, so die Volkspartei, wäre «für die meisten Leute nur eine zusätzliche Steuer». Die Lösung sieht die SVP darin, bei den Strassen auszubauen.

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Auch Flughäfen am AnschlagDie Passagierzahlen beim internationalen Flugverkehr haben sich zwischen 2004 und 2018 verdoppelt. Deshalb musste etwa der Flughafen Zürich bereits ausbauen. Doch die Infrastruktur stösst zunehmend an Grenzen. «Mittelfristig kann dem prognostizierten Nachfragewachstum nur noch mit dem Einsatz von grösserem Fluggerät und der Verdrängung der General Aviation (Privat- und Kleinfliegerei) begegnet werden», schreiben die Experten und Expertinnen des Bundes. Längerfristig zeichne sich aber die Kapazitätsgrenze von Bewegungen und Passagierzahlen ab.

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Wie wäre es endlich damit zu beginnen die Siedlungsstruktur statt Verkehrsinfrastruktur anzupassen?! z.B. WALK10min Und Spitäler auch…. Tja. Ihr könnt euch bei Rot-Grün und ihrer Willkommen's Kultur bedanken. Denn Sie sind ja gerade die wo es ja unbedingt wollen! Das kann der Bund besser. Einfach das Angebot einzuschränken ist die Lösung der Unwilligen. Wenn die Infrastruktur nicht mit der Zuwanderung wächst, muss man die Zuwanderung regulieren.

Der Bund warnt…….. Ist das jetzt die Hauptaufgabe des Bundes? Die SVP hatte keine Lösungen, was die Beziehungen mit EU angeht (kein Export?!) Bisher war es ok aber es gibt Grenzen; die sind jetzt erreicht und die EU kann nicht Ignorieren, dass die Ch nicht Kanada ist. Bedeutet nicht mangelndePartnerschaft. alain_berset NZZ spschweiz

Während den Stosszeiten ist immer eng in den Zügen. Obwohl ich schon beim Arbetgeber anregte, am Morgen eine Stunde später anzufragen und am Abend dementsprechend länger zu Arbeiten, fand er gar nicht toll. 3 Mio. werden gehen😉 Die Quittung für eine gescheiterte Ausländerpolitik. Und jetzt noch die Klimaziele dazu Rechnen und alles ist Perfekt. Aber rot/grün hat sicher eine Lösung. Denen haben wir dass alles zu verdanken, merci!!👌👍👏

Seit wann zählen beim Bund Studien? Wahrscheinlich hilft Homeoffice auch weiterfristig und nicht „nur“ bei einer Pandemie. 😔

Cyberangriff auf den Bund – Hacker erbeuten Liste mit 130’000 Firmen, die Covid-Kredit wolltenKriminelle haben eine Liste mit Namen von Unternehmen, welche im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten, entwendet. Das Seco hat eine Untersuchung eingeleitet.

... ganz einfach - die Einwohner reduzieren 🤣 Glättli möchte noch ein paar Millionen 'Flüchtlinge' in die Schweiz schleusen. Die Politik der linken Parteien schädigen die Schweiz, den Frieden,die Natur,die Biodiversität und das Klima. Sozialismus,das Ende unserer Gesellschaft. abhilfe bringt geschlossene grenzen und konsequentes abschieben.

Zum Glück erleb ich das nicht mehr!

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