Russland-Ukraine-Konflikt: Alle Entwicklungen zum Krieg im Überblick

23.06.2022 21:31:00

Die neuesten Entwicklungen im russisch-ukrainischen Krieg im Überblick.

Die EU hat die Ukraine und Moldau offiziell zu Beitrittskandidaten gemacht.

Die neuesten Entwicklungen im russisch-ukrainischen Krieg im Überblick.

Bild: keystoneDie Europäische Union hat die Ukraine offiziell in den Kreis der Beitrittskandidaten aufgenommen.Bild: keystoneIm ostukrainischen Gebiet Luhansk droht ukrainischen Truppen südlich der strategisch wichtigen Stadt Lyssytschansk akut die Einkesselung durch russische Einheiten.Armee im östlichen Industriegebiet Donbass seien vom russischen Militär mit Flugzeugen bombardiert und mit Raketen und Artillerie beschossen worden, teilte der Generalstab der Ukraine mit.Wieso zeigt SRF Kriegsbilder? Box aufklappen Box zuklappen In den Publizistischen Leitlinien von SRF steht zum Thema Kriegsberichterstattung: «Es ist nicht unsere Aufgabe, ein geschöntes Bild der Realität zu liefern.

Zudem beschlossen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Kollegen am Donnerstag bei einem EU-Gipfel, auch Moldau den Status eines Bewerberlandes zu gewähren, wie Ratspräsident Charles Michel mitteilte.(sda/dpa) Frankreich verlängert die seit Oktober geltende Deckelung der Gaspreise für Haushalte bis zum Jahresende.Damit steht den ukrainischen Einheiten um die Bergarbeitersiedlung nur noch maximal ein Schlauch von vier Kilometern Breite für den Rückzug zur Verfügung.Die Verbraucherinnen und Verbraucher könnten weiter mit einem stabilen Gaspreis kalkulieren, da der Staat bis Ende 2022 die Differenz zum tatsächlichen Marktpreis übernehme, kündigte Premierministerin Élisabeth Borne am Donnerstag an.Das russische Militär rückt dabei aus mehreren Richtungen näher zur Stadt Lyssytschansk vor.Bild: keystoneMitten in der französischen Regierungskrise reagiert Borne damit auf die Erwartung vieler Französinnen und Franzosen, dass der Staat mehr zur Stützung der Kaufkraft unternimmt.Angaben der Separatisten zufolge wird allerdings auch dieser bereits von den russischen Einheiten kontrolliert.Mit Milliardenaufwand deckelt Frankreich ausserdem bereits die Strompreise für Verbrauchende, deren Anstieg dadurch in diesem Jahr auf vier Prozent begrenzt ist.Quellen: Agenturen und SRF.

Frankreich sei weniger abhängig von russischem Erdgas als andere europäische Länder, sagte Borne.Dem Vertreter der Luhansker Separatisten in Moskau, Rodion Miroschnik, zufolge haben die russischen Truppen zudem bereits die letzte Verbindungsstrasse von Lyssytschansk nach Westen gekappt.Die russische Führung um Präsident nennt als ein Ziel des Angriffskrieges, die Kontrolle über die östlichen Gebiete Donezk und Luhansk zu gewinnen.Bis zum Herbst sollten die französischen Erdgasspeicher zu annähernd 100 Prozent gefüllt werden.Bereits im nächsten Jahr werde Frankreich ein neues schwimmendes Terminal für Flüssiggas (LNG) errichten.Schwere Kämpfe toben auch südlich des weitgehend von Russen eroberten Sjewjerodonezks.Seit gut einer Woche erreicht Frankreich kein Erdgas mehr über eine entsprechende Pipeline aus Deutschland.Am Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion 1941 verwies er auf die Nürnberger Prozesse nach dem Zweiten Weltkrieg.Seit Jahresbeginn war die Einfuhr aber bereits zuvor um 60 Prozent rückläufig gewesen.Die Eroberung von Luhansk - ebenso wie die des Gebiets Donezk - zählt zu Russlands Hauptzielen im vor vier Monaten begonnenen Krieg gegen das Nachbarland.

(awp/sda/dpa) Der weltgrösste Sportartikelkonzern Nike will sich angesichts des andauernden Krieges gegen die Ukraine komplett aus Russland zurückziehen.«Nike hat die Entscheidung getroffen, den russischen Markt zu verlassen», erklärte ein Sprecher am Donnerstag.Trotz starken Drucks, den die russischen Truppen auf den Kessel von Lyssytschansk und Sjewjerodonezk ausübten, seien die Bemühungen, eine tiefere Einkreisung der westlichen Donezk-Region zu erreichen, aber weiterhin festgefahren.Ziel sei eine Datensammlung, mit der alle Ukrainer unter anderem in internationalen Gerichtsinstanzen Anspruch auf Wiedergutmachung erheben könnten.(Symbolbild)Bild: keystonePriorität habe nun, die Beschäftigten vor Ort zu unterstützen, während der Betrieb in den kommenden Monaten verantwortungsbewusst heruntergefahren werde.Der Adidas-Konkurrent hatte seine Geschäfte in Russland – wie viele andere westliche Unternehmen – bereits nach dem Einmarsch in die Ukraine deutlich eingeschränkt.UN-Sicherheitsratskreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Möglichkeit eines Treffens der Konfliktparteien zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres in der Türkei - womöglich schon in der kommenden Woche.Inzwischen wollen immer mehr Firmen Russland ganz den Rücken kehren.Die internationale Gemeinschaft fordert von Russland seit Wochen, den Export von ukrainischem Getreide zu ermöglichen.

(awp/sda/dpa) Für den Kampf gegen die russischen Invasionstruppen hat die Ukraine US-Raketenwerfersysteme des Typs HIMARS erhalten.Diplomaten in New York warnten aber auch vor zu viel Optimismus: Bislang gebe es keine Einigung zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer.«Der Sommer wird heiss für die russischen Besatzer und für einige von ihnen der letzte», schrieb Verteidigungsminister Olexij Resnikow am Donnerstag auf Twitter.Der 55-Jährige dankte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin persönlich für die Lieferung.Eine weitere offene Frage sei, ob Russland sein Engagement bei den Gesprächen überhaupt aufrichtig meine, sagte ein westlicher Diplomat.Die Vereinten Nationen warnten zuletzt schon vor der grössten Hungersnot seit Jahrzehnten.Kiew soll für die Systeme Raketen mit einer auf etwa 80 Kilometer begrenzten Reichweite erhalten.Technisch sind jedoch auch Präzisionsraketen mit einer Reichweite von 500 Kilometern und damit das Erreichen von Zielen im russischen Hinterland möglich.Konkret geht es um die Ausfuhr von 20 Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine vor allem nach Nordafrika und Asien, ein Grossteil davon liegt im Hafen von Odessa.

Washington verzichtete jedoch vorerst darauf, um eine weitere Eskalation des Ende Februar vom Kreml gestarteten Krieges zu vermeiden.Ziel Nummer eins seien die USA, aber insgesamt hätten Microsofts Experten Attacken russischer Hacker auf 128 Organisationen in 42 Ländern ausserhalb der Ukraine festgestellt.Kiew ist aufgrund aufgebrauchter und zerstörter Reserven und mangels eigener Rüstungskapazitäten inzwischen völlig abhängig von westlichen Waffenlieferungen.Somalia bezieht 50 Prozent seiner Weizenimporte aus der Ukraine, 35 Prozent aus Russland.(sda/dpa) Bild: keystoneMit einem erneuten Appell Chinas gegen westliche Sanktionen haben die Staats- und Regierungschefs der Brics-Länder am Donnerstag ihre Beratungen aufgenommen.Die Brics-Staaten, zu denen neben China Brasilien, Russland, Indien, und Südafrika gehört, sollten «Verantwortung übernehmen» und sich für «Gleichheit und Gerechtigkeit» in der Welt einsetzen, forderte der chinesische Präsident Xi Jinping in seinen Eröffnungsworten.Die grösste Hürde für eine Einigung ist übereinstimmenden Angaben von Diplomaten zufolge, wie die Schiffe auf der Route durch das Schwarze Meer in die Ukraine kontrolliert werden sollen.Mindestens bei jeder vierten erfolgeichen Attacke seien nachweislich abgeschöpft worden.Einseitigen Sanktionen müsse man sich entgegenstellen.

Die fünf Brics-Staaten treffen sich seit 2009 einmal pro Jahr.Das lehnt Kiew ab.Der diesjährige Gipfel findet wegen der strengen Corona-Massnahmen in China, das formeller Gastgeber ist, jedoch nur per Videoschalte statt.Moskau wirft USA Blockade von Flug für Diplomaten vor Russland wirft den USA die Blockade eines Flugs für ausgewiesene russische Diplomaten vor.Es wurde erwartet, dass auf der Konferenz neben einer engeren Kooperation auch über den Ukraine-Krieg beraten werden soll.Dem habe Moskau aber bislang nicht zugestimmt.Bereits am Vorabend hatte Xi Jinping die Politik des Westens und der Nato kritisiert.Staaten würden in Not geraten, «wenn sie blindes Vertrauen in ihre Stärke setzen, Militärbündnisse erweitern und ihre eigene Sicherheit auf Kosten anderer suchen», so der chinesische Staatschef.(sda/dpa)Bild: keystone Russische Hacker greifen nach Erkenntnissen von Microsoft in grossem Stil westliche Verbündete der Ukraine an.Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa drohte deshalb am Mittwoch mit nicht näher bezeichneten Gegenmassnahmen.

Die internationale Gemeinschaft müsse sich gemeinsam Hegemonie und Machtpolitik widersetzen.Auch kritisierte Xi Jinping erneut die von den USA und der EU verhängten Sanktionen gegen Russland, die er als «Bumerang» bezeichnete.Ziel Nummer eins seien die USA, aber insgesamt hätten Microsofts Experten Attacken russischer Hacker auf 128 Organisationen in 42 Ländern ausserhalb der Ukraine festgestellt.(sda/dpa) Bild: keystoneRussland zahlt trotz des angespannten Verhältnisses mit dem Westen weiter fällige Zinsen auf Staatsanleihen - allerdings nicht in Dollar oder Euro, sondern in Rubel.Das wird am Donnerstag wichtig Die Europäische Union will bei einem Gipfel in Brüssel entscheiden, ob die Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten bekommt.Am Donnerstag seien die Zinsen auf zwei in den Jahren 2027 und 2047 fällige Anleihen (Eurobonds) gezahlt worden.Februar sei es ihnen bei 29 Prozent der Angriffe gelungen, in die angegriffenen Netzwerke einzudringen, hiess es weiter.Das teilte das Finanzministerium in Moskau mit.

Die Zinsen in Höhe von umgerechnet 235 Millionen US-Dollar seien an die russische Zahlungsstelle NSD gesendet worden, hiess es.Zugleich betonte Microsoft, dass Russland seit Kriegsbeginn die IT-Infrastruktur der Ukraine sowohl mit Cyberattacken als auch mit Raketen angegriffen habe.Zugleich gibt es einen Video-Gipfel der sogenannten Brics-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, und Südafrika) mit Teilnahme von Kremlchef Putin.Damit sei die Zahlung erfüllt, erklärte das Ministerium.Das Problem ist jedoch, dass die Zahlungen von dort aus kaum an westliche Zahlungsstellen und damit letztlich an die westlichen Gläubiger weitergeleitet werden können, da das NSD unter die Finanzsanktionen des Westens wegen des Ukraine-Kriegs fällt.(sda/dpa) Tschechiens Ministerpräsident Petr Fiala hat Russland vorgeworfen, neben dem Krieg gegen die Ukraine auch einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen zu führen.Russland hat daher ein neues Verfahren eingerichtet, bei dem die Gläubiger dem NSD das Eigentum an den Anleihen nachweisen müssen.Danach sollen die Zinsen weitergeleitet werden können.Es bestehe die reale Gefahr, dass Russland in den nächsten Wochen oder Monaten den Gashahn zudrehen könnte.

Ob das Verfahren funktioniert, ist aufgrund der westlichen Sanktionen allerdings unklar.Fraglich ist derzeit auch, wann von einem Zahlungsausfall mit möglicherweise weitergehenden Konsequenzen in Richtung einer Staatspleite gesprochen werden kann.Zudem kündigte er staatliche Entlastungsmassnahmen gegen die Teuerung bei den Energiekosten von umgerechnet 2,6 Milliarden Euro an.Denn während Russland seine Schulden bedienen will und dies angesichts vorhandener Reserven auch könnte, stehen dem die Finanzsanktionen des Westens entgegen.Strittig ist auch die Zahlung in der russischen Landeswährung Rubel.Zur neuen Strategie gehöre auch, dass der Staat in «naher Zukunft» das Netzwerk der tschechischen Schlüsselkraftwerke komplett unter seine Kontrolle bringe.Eigentlich sind Zinszahlungen bei Auslandsschulden in der Regel in US-Dollar oder Euro vorgesehen.

Da Russland sanktionsbedingt aber keinen Zugriff mehr auf seine im Westen lagernden Devisenreserven hat, soll fortan in der russischen Währung gezahlt werden.Der Rest gehört Minderheitsaktionären.Staatspräsident Wladimir Putin hatte am Mittwoch ein entsprechendes Dekret unterzeichnet.Besonders im Blick stehen Zinszahlungen am Wochenende.Die USA würden bei dem an diesem Sonntag beginnenden Treffen «eine Reihe konkreter Vorschläge» dazu unterbreiten, sagte ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter am Mittwoch.Diese beziehen sich auf Anleihen, für die eine 30-Tage-Periode abläuft, innerhalb derer Russland säumige Zinszahlungen noch leisten kann, ohne einen Zahlungsausfall auszulösen.Fraglich ist, was passiert, wenn Russland die Zinsen nicht oder in Rubel zahlt.Auf der Tagesordnung stünden neben weiteren Themen auch die Folgen des Krieges auf Preissteigerungen sowie auf die Energie- und Ernährungssicherheit weltweit.

Fachleute halten eine Zahlung in Rubel für nicht zulässig, soweit dies nicht in den konkreten Bedingungen der begebenen Anleihen als Möglichkeit vermerkt ist.(awp/sda/dpa) Angesichts der russischen Blockade von Getreideexporten aus der Ukraine haben die Türkei und Grossbritannien auf eine schnelle Lösung gedrängt.Biden reist an diesem Samstag in Richtung Deutschland ab.«Diese Getreidekrise ist dringlich und sie muss innerhalb des nächsten Monats gelöst werden.Andernfalls kann es zu verheerenden Folgen kommen», sagte die britische Aussenministerin Liz Truss am Donnerstag vor Reportern in Ankara nach einem Treffen mit ihrem türkischen Kollegen Mevlüt Çavuşoğlu.Nach dem G7-Treffen kommen am Mittwoch in Madrid die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten zu ihrem zweitägigen Gipfel zusammen.Russland setze den «Hunger als Waffe ein».

Die Türkei und Grossbritannien arbeiteten eng zusammen, um das Getreide aus der Ukraine zu schaffen.Eine US-Regierungsmitarbeiterin sagte am Mittwoch, Biden habe dazu beigetragen, das Bündnis zu revitalisieren und es vereinter als je zuvor zu machen.Cavusoglu sagte, das Problem müsse «so schnell wie möglich» gelöst werden, einige sicherheitsrelevanten Hürden stünden dem aber noch im Wege.Die Türkei unterstütze einen Plan der UN für ein Kontrollzentrum in Istanbul, um die Durchfahrt von Schiffen in und aus einer «sicheren Zone» ausserhalb der ukrainischen Gewässer zu überwachen.(sda/dpa)Bild: keystone Russlands Aussenminister Sergej Lawrow ist zu einem Besuch im Iran eingetroffen.Nach Angaben aus UN-Sicherheitskreisen könnte es dazu schon in der kommenden Woche Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei geben – zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres.Die internationale Gemeinschaft fordert von Russland seit Wochen, den Export von ukrainischem Getreide zu ermöglichen.Bei den Gesprächen geht es nach offiziellen Angaben um die bilateralen Beziehungen.

Die Ukraine beklagt, dass durch die russische Kriegsmarine ihre Häfen im Schwarzen Meer blockiert seien.Beide Länder gehören zu den grössten Weizenexporteuren und spielen eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherheit in der Welt.Die Bemühungen stecken seit vielen Monaten fest.Die Vereinten Nationen warnten zuletzt schon vor der grössten Hungersnot seit Jahrzehnten.(sda/dpa) Bild: keystoneIm ostukrainischen Gebiet Luhansk droht ukrainischen Truppen südlich der strategisch wichtigen Stadt Lyssytschansk akut die Einkesselung durch russische Einheiten.Thema dürfte auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein, der fast schon vier Monate dauert.«In der Richtung Sjewjerodonezk hat der Gegner die Siedlungen Loskutiwka, Raj-Olexandriwka erobert», teilte der ukrainische Generalstab am Donnerstag auf Facebook mit.

Damit steht den ukrainischen Einheiten um die Bergarbeitersiedlung nur noch maximal ein Schlauch von vier Kilometern Breite für den Rückzug zur Verfügung.(sda/dpa)Bild: sda Russland will die Rückzahlung einiger Auslandsschulden angesichts des Sanktionsdrucks auf das eigene Finanzsystem vorübergehend auch in Rubel ermöglichen.Nach Angaben britischer Geheimdienste zogen sich einige ukrainische Truppen zurück.Angaben der Separatisten zufolge wird allerdings auch dieser bereits von den russischen Einheiten kontrolliert.Dies geht aus einem Dekret hervor, das Kremlchef Wladimir Putin am Mittwoch unterzeichnete.Unabhängig überprüfen lässt sich das nicht.Dem Vertreter der Luhansker Separatisten in Moskau, Rodion Miroschnik, zufolge haben die russischen Truppen zudem bereits die letzte Verbindungsstrasse von Lyssytschansk nach Westen gekappt.Bei diesen Banken, die Rubel später in ausländische Währungen umtauschen können, müssten ausländische Gläubiger dann ein Konto eröffnen.

Damit sind seinen Schätzungen zufolge mindestens 5000 ukrainische Soldaten eingekesselt.Schwere Kämpfe toben auch südlich des weitgehend von Russen eroberten Sjewjerodonezks.Die Sanktionen schliessen Russland und seine Banken faktisch vom Finanzsystem aus, das von westlichen Staaten dominiert wird.Sjewjerodonezk und Lyssytschansk sind die letzten noch unter ukrainischer Kontrolle stehenden grösseren Städte im Luhansker Gebiet.Die Eroberung von Luhansk - ebenso wie die des Gebiets Donezk - zählt zu Russlands Hauptzielen im vor vier Monaten begonnenen Krieg gegen das Nachbarland.Diese Beschränkungen machen es Russland nahezu unmöglich, seine Gläubiger im Ausland zu bezahlen - obwohl die finanziellen Mittel eigentlich vorhanden wären.Die russischen Fortschritte seien wahrscheinlich ein Ergebnis jüngster Verstärkungen und einer starken Konzentration von Beschüssen, hiess es in einem Tweet des britischen Verteidigungsministeriums.

Trotz starken Drucks, den die russischen Truppen auf den Kessel von Lyssytschansk und Sjewjerodonezk ausübten, seien die Bemühungen, eine tiefere Einkreisung der westlichen Donezk-Region zu erreichen, aber weiterhin festgefahren.In seiner Regierungserklärung im Bundestag sagte er am Mittwoch, dass ihn bei seinem Besuch in der Ukraine vergangene Woche manches an die Bilder deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert habe.(sda/dpa) Die Verhandlungen zum Durchbrechen der russischen Getreide-Blockade in der Ukraine machen offenbar Fortschritte.UN-Sicherheitsratskreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Möglichkeit eines Treffens der Konfliktparteien zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres in der Türkei - womöglich schon in der kommenden Woche.» Mit ihrem Marshall-Plan halfen die USA zwischen 1948 und 1952 Deutschland und anderen europäischen Staaten, nach sechs Jahren Krieg wieder auf die Beine zu kommen.Die Gespräche befänden sich an einem Punkt, an dem der UN-Chef direkt mit Russen und Ukrainern verhandeln würde, um einen Deal ins Trockene zu bringen.Diplomaten in New York warnten aber auch vor zu viel Optimismus: Bislang gebe es keine Einigung zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer.Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet vom Nato-Gipfel in Madrid angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ein Signal des Zusammenhalts und der Entschlossenheit.

Das Misstrauen zwischen Moskau und Kiew sei nach wie vor sehr gross und es gebe weiter eine Reihe Hürden bei den Verhandlungen.Eine weitere offene Frage sei, ob Russland sein Engagement bei den Gesprächen überhaupt aufrichtig meine, sagte ein westlicher Diplomat.Zugleich warnte der Bundeskanzler, daraus falsche Schlüsse zu ziehen.Die Vereinten Nationen teilten offiziell lediglich mit, dass die Verhandlungen weitergingen.Konkret geht es um die Ausfuhr von 20 Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine vor allem nach Nordafrika und Asien, ein Grossteil davon liegt im Hafen von Odessa.Das würde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Propaganda nur in die Hände spielen.Zu spüren bekommt das gegenwärtig zum Beispiel Somalia, wo die UN vor einer riesigen Hungerkatastrophe warnen.

Somalia bezieht 50 Prozent seiner Weizenimporte aus der Ukraine, 35 Prozent aus Russland.Daran solle Putin immer wieder erinnert werden.Wegen der anstehenden Ernte drängt die Zeit: Zuletzt wurde von UN-Seite gesagt, dass ein Deal im Juni eigentlich stehen müsste, weil die Speicherkapazitäten in der Ukraine sonst nicht ausreichten.Die grösste Hürde für eine Einigung ist übereinstimmenden Angaben von Diplomaten zufolge, wie die Schiffe auf der Route durch das Schwarze Meer in die Ukraine kontrolliert werden sollen.Die geplante langfristige Verstärkung der Nato-Präsenz an der Ostflanke könnte die Spannungen mit Russland weiter verstärken.Russland will verhindern, dass zum Beispiel Waffen in das Land geliefert werden und behält sich vor, einfahrende Schiffe selbst zu durchsuchen.Das lehnt Kiew ab.bis 30.

Ein Kompromissvorschlag ist die Inspektion durch die türkische Marine unter Anleitung der Vereinten Nationen.Dem habe Moskau aber bislang nicht zugestimmt.(sda/dpa) Bild: keystoneBundespräsident Ignazio Cassis und Bundesrätin Simonetta Sommaruga werden seitens der Schweizer Landesregierung an der Ukraine-Konferenz in Lugano teilnehmen.Ein weitere Frage sei, wie die Sicherheit der Ukraine vor russischen Angriffen sichergestellt werden könne, wenn Kiew Seeminen zum Schutz seiner Häfen räumt.(sda/dpa)Bild: keystone Russische Hacker greifen nach Erkenntnissen von Microsoft in grossem Stil westliche Verbündete der Ukraine an.Das hänge davon ab, wie viele bilaterale Kontakte am Rande der Konferenz über den Wiederaufbau des von Russland angegriffenen Landes möglich seien, sagte Bundesratssprecher André Simonazzi an der Medienkonferenz des Bundesrats vom Mittwoch.Sie nähmen insbesondere Regierungscomputer in Nato-Ländern ins Visier, warnte der Software-Konzern in der Nacht zum Donnerstag.

Ziel Nummer eins seien die USA, aber insgesamt hätten Microsofts Experten Attacken russischer Hacker auf 128 Organisationen in 42 Ländern ausserhalb der Ukraine festgestellt.und 5.Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24.Februar sei es ihnen bei 29 Prozent der Angriffe gelungen, in die angegriffenen Netzwerke einzudringen, hiess es weiter.Die Konferenzteilnehmer sollen unter anderem die Prioritäten, Methoden und Prinzipien des Wiederaufbaus definieren.Mindestens bei jeder vierten erfolgeichen Attacke seien nachweislich Daten abgeschöpft worden.Zugleich betonte Microsoft, dass Russland seit Kriegsbeginn die IT-Infrastruktur der Ukraine sowohl mit Cyberattacken als auch mit Raketen angegriffen habe.Für die fünfte Plattform des ukrainischen Wiederaufbaus würden 40 Staaten und 18 internationale Organisationen erwartet, erklärte Cassis weiter.

Die Systeme hätten sich jedoch dank Schutzmassnahmen als weitgehend widerstandsfähig erwiesen.(sda/dpa) Tschechiens Ministerpräsident Petr Fiala hat Russland vorgeworfen, neben dem Krieg gegen die Ukraine auch einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen zu führen.Bereits angemeldet haben sich Angaben vom Montag zufolge die Regierungschefs der Tschechischen Republik und von Litauen.Ziel sei, die demokratischen Staaten zu schwächen und zu destabilisieren, sagte der liberalkonservative Politiker am Mittwochabend in einer Fernsehansprache.Es bestehe die reale Gefahr, dass Russland in den nächsten Wochen oder Monaten den Gashahn zudrehen könnte.(sda) Bild: sdaDie prorussischen Separatisten der Donezker Volksrepublik (DVR) in der Ost-Ukraine haben nach Einschätzung britischer Experten seit Beginn des Krieges enorme Verluste erlitten.Fiala kündigte einen Fünf-Jahres-Plan an, um die Abhängigkeit seines Landes von russischem Erdgas und Erdöl entscheidend zu verringern.

Zudem kündigte er staatliche Entlastungsmassnahmen gegen die Teuerung bei den Energiekosten von umgerechnet 2,6 Milliarden Euro an.Daran werde die aussergewöhnliche Zermürbung der russischen und prorussischen Truppen in der hart umkämpften Donbass-Region ersichtlich.Unter anderem soll die Umlage für erneuerbare Energien direkt aus der Staatskasse beglichen werden.Zur neuen Strategie gehöre auch, dass der Staat in «naher Zukunft» das Netzwerk der tschechischen Schlüsselkraftwerke komplett unter seine Kontrolle bringe.Juni 2128 der prorussischen Kämpfer im Gefecht getötet und 8897 verletzt worden.Derzeit hält der Staat knapp 70 Prozent der Anteile am Energiekonzern und AKW-Betreiber CEZ.Der Rest gehört Minderheitsaktionären.Auf beiden Seiten werde es entscheidend für den Verlauf des Krieges sein, inwiefern Reserveeinheiten mobilisiert werden könnten, hiess es weiter.

(sda/dpa)Bild: keystone Die USA wollen beim G7-Gipfel in Bayern nach Angaben aus dem Weissen Haus wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine den Druck auf Russland erhöhen.Die USA würden bei dem an diesem Sonntag beginnenden Treffen «eine Reihe konkreter Vorschläge» dazu unterbreiten, sagte ein hochrangiger US-Regierungsmitarbeiter am Mittwoch.Diese Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.Damit solle auch die gemeinsame Unterstützung für die Ukraine demonstriert werden.Auf der Tagesordnung stünden neben weiteren Themen auch die Folgen des Krieges auf Preissteigerungen sowie auf die Energie- und Ernährungssicherheit weltweit.Ein entsprechender Erlass zur Umbenennung wurde am Mittwoch von der Stadtverwaltung veröffentlicht.Die G7 würden zudem «die Vision einer Welt vorantreiben, die auf Freiheit und Offenheit beruht, nicht auf Zwang, nicht auf Aggression und nicht auf Einflusssphären», sagte der Regierungsvertreter weiter.

Biden reist an diesem Samstag in Richtung Deutschland ab.Die Initiative zur Umbenennung ging von der Moskauer Stadt-Duma aus.In Bayern will der US-Demokrat auch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem bilateralen Treffen zusammentreffen.Nach dem G7-Treffen kommen am Mittwoch in Madrid die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten zu ihrem zweitägigen Gipfel zusammen.Der Vorstoss zielte daher von Anfang an darauf ab, Washington zu verärgern.Auch bei diesem Gipfel wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine im Zentrum stehen.Eine US-Regierungsmitarbeiterin sagte am Mittwoch, Biden habe dazu beigetragen, das Bündnis zu revitalisieren und es vereinter als je zuvor zu machen.Eine derartige Provokation von Diplomaten ist dabei keine neue Erscheinung des Ukraine-Kriegs.

Der russische Präsident Wladimir Putin sei mit seinem Vorhaben gescheitert, die Nato durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu spalten.(sda/dpa)Bild: keystone Russlands Aussenminister Sergej Lawrow ist zu einem Besuch im Iran eingetroffen.Moskau reagierte darauf verärgert.In der Hauptstadt Teheran kam er am Mittwoch zunächst mit Präsident Ebrahim Raisi zusammen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.Bei den Gesprächen geht es nach offiziellen Angaben um die bilateralen Beziehungen.Ein an der Botschaft entlangführender Weg wurde zudem nach Anna Politkowskaja, einer ebenfalls erschossenen kremlkritischen Journalistin benannt.Russland ist auch an den Verhandlungen zur Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens von 2015 beteiligt, mit dem verhindert werden soll, dass der Iran an Atomwaffen kommt.

Die Bemühungen stecken seit vielen Monaten fest.Nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine änderten die Prager Behörden auch hier den Strassennamen.Am Donnerstag steht für Lawrow in Teheran ein Treffen mit dem iranischen Aussenminister Hussein Amirabdollahian auf dem Programm.Thema dürfte auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein, der fast schon vier Monate dauert.(sda/dpa) Im Kampf um das Verwaltungszentrum Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine droht den ukrainischen Truppen ein weiterer Rückschlag.Der Iran fordert ein Ende des Konflikts, unterstützt aber Russland.(sda/dpa)Bild: sda Russland will die Rückzahlung einiger Auslandsschulden angesichts des Sanktionsdrucks auf das eigene Finanzsystem vorübergehend auch in Rubel ermöglichen.Boriwske und Woronowe sind zwei Vororte Sjewjerodonezks am Ostufer des Siwerskyj Donez.

Die Verpflichtungen gegenüber Besitzern von russischen Eurobonds sollen künftig auch dann als getätigt angesehen werden, wenn sie in Rubel beglichen wurden.Dies geht aus einem Dekret hervor, das Kremlchef Wladimir Putin am Mittwoch unterzeichnete.Laut dem Lagebericht konzentrieren die russischen Truppen ihre Offensivbemühungen im Donezker und Luhansker Gebiet auf den Raum zwischen Sjewjerodonezk und Bachmut.Er wies die russische Regierung an, innerhalb der kommenden zehn Tage technische Details zu klären und Banken zu bestimmen, über die die Zahlungen künftig abgewickelt werden können.Bei diesen Banken, die Rubel später in ausländische Währungen umtauschen können, müssten ausländische Gläubiger dann ein Konto eröffnen.The Guardian published a video of the consequences of the shelling of the settlement of Toshkivka near Sieverodonetsk by Russian troops.Hintergrund der Entscheidung sind die weitreichenden Sanktionen unter anderem gegen das russische Bankensystem, die westliche Staaten als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine verhängt haben.

Die Sanktionen schliessen Russland und seine Banken faktisch vom Finanzsystem aus, das von westlichen Staaten dominiert wird.twitter.Zudem ist ein erheblicher Teil der im Ausland lagernden Finanzreserven Russlands durch Sanktionen blockiert.Diese Beschränkungen machen es Russland nahezu unmöglich, seine Gläubiger im Ausland zu bezahlen - obwohl die finanziellen Mittel eigentlich vorhanden wären.Derzeit würden die ukrainischen Stellungen nördlich von Slowjansk unter Artilleriefeuer genommen, um den Angriff vorzubereiten, teilte der Generalstab mit.Der deutsche Kanzler Olaf Scholz hat einen «Marshall-Plan» für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Ukraine gefordert.In seiner Regierungserklärung im Bundestag sagte er am Mittwoch, dass ihn bei seinem Besuch in der Ukraine vergangene Woche manches an die Bilder deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert habe.Dort heisst es lediglich, dass das russische Militär seine Anstrengungen darauf richtet, einen Angriff der Ukrainer zu verhindern und dabei Luftangriffe auf Stellungen nahe der Ortschaft Bila Krynyzja geflogen habe.

«Und wie damals das kriegszerstörte Europa braucht heute auch die Ukraine einen Marshall-Plan für den Wiederaufbau.» Mit ihrem Marshall-Plan halfen die USA zwischen 1948 und 1952 Deutschland und anderen europäischen Staaten, nach sechs Jahren Krieg wieder auf die Beine zu kommen.Das deckt sich mit Angaben des US-amerikanischen Institute for the Study of the War (ISW), das erklärte, den Russen sei es wohl gelungen, den ukrainischen Brückenkopf am Ostufer des Inhulets zu beseitigen und ihre Stellungen in der Region zu festigen.Viele Milliarden US-Dollar wurden in den Wiederaufbau gesteckt.Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet vom Nato-Gipfel in Madrid angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ein Signal des Zusammenhalts und der Entschlossenheit.«Wir können den Krieg gewinnen», sagte er am Dienstagabend in der ARD-Sendung «Maischberger».Bild: keystone«Eine Partnerschaft mit Russland, wie sie noch das Strategische Konzept von 2010 als Ziel ausgegeben hat, ist mit Putins aggressivem, imperialistischen Russland auf absehbare Zeit unvorstellbar», sagte der Regierungschef am Mittwoch in einer Regierungserklärung zu den anstehenden Gipfeltreffen der Europäischen Union, der G7-Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien und der Nato im Bundestag in Berlin.

Zugleich warnte der Bundeskanzler, daraus falsche Schlüsse zu ziehen.Die Hilfen aus dem Ausland würden sehr helfen, kämen auch an, aber bis die Waffen eingesetzt werden könnten, dauere es eben.«Es wäre unklug, unsererseits die Nato-Russland-Grundakte aufzukündigen», sagte er.Das würde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Propaganda nur in die Hände spielen.«Dieser Illusion darf man sich nicht hingeben.Die Grundakte bekräftige genau die Prinzipien, gegen die Putin so eklatant verstosse: Den Verzicht auf Gewalt, die Achtung von Grenzen, die Souveränität unabhängiger Staaten.Daran solle Putin immer wieder erinnert werden.Rodnyansky sagte, die Ukraine verteidige die europäische Friedensordnung und müsse maximal unterstützt werden, weil es sonst den Krieg irgendwo anders in Europa gebe.

In der Nato-Russland-Grundakte von 1997 hatte sich die Nato auch verpflichtet, auf die dauerhafte Stationierung «substanzieller Kampftruppen» im östlichen Bündnisgebiet zu verzichten.Die geplante langfristige Verstärkung der Nato-Präsenz an der Ostflanke könnte die Spannungen mit Russland weiter verstärken.» In seinem Land herrsche nach knapp vier Monaten jedenfalls keine Kriegsmüdigkeit.Beim Nato-Gipfel vom 28.bis 30.(sda/dpa) Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert wegen des Kriegs gegen sein Land weitere Sanktionen der EU gegen Russland.Juni in Madrid wollen die Bündnispartner unter anderem über ein neues strategisches Konzept beraten.

(sda/dpa) Bild: keystoneBundespräsident Ignazio Cassis und Bundesrätin Simonetta Sommaruga werden seitens der Schweizer Landesregierung an der Ukraine-Konferenz in Lugano teilnehmen.Das habe er in Gesprächen mit verschiedenen europäischen Staats- und Regierungschefs am Dienstag betont.Ob weitere Bundesräte ins Tessin reisen, war am Mittwoch offen.Das hänge davon ab, wie viele bilaterale Kontakte am Rande der Konferenz über den Wiederaufbau des von Russland angegriffenen Landes möglich seien, sagte Bundesratssprecher André Simonazzi an der Medienkonferenz des Bundesrats vom Mittwoch.Selenskyj betonte erneut die Dringlichkeit weiterer Waffenlieferungen.Die sogenannte «Ukraine Recovery Conference» vom 4.und 5.An der Front im Osten des Landes habe die ukrainische Armee die Verteidigung in der schwer umkämpften Region Luhansk stärken können.

Juli in Lugano ist der Schweizer Beitrag an die Stabilität Europas und der Welt, wie Aussenminister Cassis am Montag erklärte.Die Konferenzteilnehmer sollen unter anderem die Prioritäten, Methoden und Prinzipien des Wiederaufbaus definieren.Das durch russische Truppen besetzte Gebiet um die Stadt Cherson werde allmählich zurückerobert, sagte Selenskyj.Am Ende soll eine «Deklaration von Lugano» stehen.Für die fünfte Plattform des ukrainischen Wiederaufbaus würden 40 Staaten und 18 internationale Organisationen erwartet, erklärte Cassis weiter.Wie üblich bei solchen internationalen Konferenzen würden wohl letzte Anmeldungen kurz vor Konferenzbeginn eingehen.

Bereits angemeldet haben sich Angaben vom Montag zufolge die Regierungschefs der Tschechischen Republik und von Litauen.Ausserdem wird die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erwartet sowie eine Reihe von Ministern.(sda) Bild: sdaDie prorussischen Separatisten der Donezker Volksrepublik (DVR) in der Ost-Ukraine haben nach Einschätzung britischer Experten seit Beginn des Krieges enorme Verluste erlitten.Die Truppen hätten rund 55 Prozent ihrer ursprünglichen Kampfstärke verloren, hiess es in einem am Mittwoch veröffentlichten Update des britischen Verteidigungsministeriums.Daran werde die aussergewöhnliche Zermürbung der russischen und prorussischen Truppen in der hart umkämpften Donbass-Region ersichtlich.

Nach Angaben der Separatistenvertreterin Darja Morosowa sind seit Jahresbeginn bis zum 16.Juni 2128 der prorussischen Kämpfer im Gefecht getötet und 8897 verletzt worden.Die britischen Geheimdienste halten es für wahrscheinlich, dass die Separatisten mit veralteter Ausrüstung kämpfen.Auf beiden Seiten werde es entscheidend für den Verlauf des Krieges sein, inwiefern Reserveeinheiten mobilisiert werden könnten, hiess es weiter.Insgesamt sollen die Verluste der russischen und prorussischen Truppen laut ukrainischen Angaben inzwischen bei weit über 30 000 liegen.

Diese Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.(sda/dpa) Russland benennt den Platz vor der amerikanischen Botschaft in Moskau nach der separatistischen «Donezker Volksrepublik» (DVR) um und provoziert so neue Spannungen mit den USA.Ein entsprechender Erlass zur Umbenennung wurde am Mittwoch von der Stadtverwaltung veröffentlicht.Der Schritt zwingt die US-Botschaft künftig bei Angabe ihrer Adresse auf die DVR zu verweisen, die Washington nicht als unabhängigen Staat anerkennt.Die Initiative zur Umbenennung ging von der Moskauer Stadt-Duma aus.

Mittels einer Online-Umfrage wurde der endgültige Name festgelegt - allerdings standen neben der DVR nur noch «die Verteidiger des Donbass» und der im März gefallene Separatist Wladimir Schoga zur Auswahl.Der Vorstoss zielte daher von Anfang an darauf ab, Washington zu verärgern.Kremlsprecher Dmitri Peskow unterstützte das Vorhaben öffentlich.Eine derartige Provokation von Diplomaten ist dabei keine neue Erscheinung des Ukraine-Kriegs.In Washington wurde bereits 2018 der Platz vor der russischen Botschaft in Boris Nemtsov Plaza umbenannt, nach Boris Nemzow, einem 2014 erschossenen russischen Oppositionspolitiker.

Moskau reagierte darauf verärgert.Die tschechische Hauptstadt Prag folgte dem Beispiel mit dem Nemzow-Platz 2020 vor der russischen Botschaft.Ein an der Botschaft entlangführender Weg wurde zudem nach Anna Politkowskaja, einer ebenfalls erschossenen kremlkritischen Journalistin benannt.Die russische Botschaft nutzte daraufhin für längere Zeit ein Konsulatsgebäude für ihre Adressbezeichnung.Nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine änderten die Prager Behörden auch hier den Strassennamen.

Sie heisst seither «Strasse der ukrainischen Helden».(sda/dpa) Im Kampf um das Verwaltungszentrum Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine droht den ukrainischen Truppen ein weiterer Rückschlag.«Der Feind versucht die volle Kontrolle über Sjewjerodonezk herzustellen und Einheiten der Verteidigungskräfte in den Ortschaften Boriwske und Woronowe zu blockieren, die Kampfhandlungen halten an», teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht am Mittwoch mit.Boriwske und Woronowe sind zwei Vororte Sjewjerodonezks am Ostufer des Siwerskyj Donez.Im gleichen Gebiet hatten die Russen erst am Wochenende die Ortschaft Metjolkine eingenommen.

Laut dem Lagebericht konzentrieren die russischen Truppen ihre Offensivbemühungen im Donezker und Luhansker Gebiet auf den Raum zwischen Sjewjerodonezk und Bachmut.In dem Ballungsraum droht ukrainischen Einheiten nach früheren Meldungen südlich der Grossstadt Lyssytschansk ebenfalls eine Einschliessung.The Guardian published a video of the consequences of the shelling of the settlement of Toshkivka near Sieverodonetsk by Russian troops.pic.twitter.

com/7GnuRnqSwa — ТРУХА⚡️English (@TpyxaNews) June 21, 2022 Das zweite Hauptziel der russischen Attacke, der Ballungsraum Slowjansk - Kramatorsk mit rund einer halben Million Einwohnern (vor dem Krieg), bleibt hingegen vorerst ausser Reichweite moskautreuer Bodentruppen.Derzeit würden die ukrainischen Stellungen nördlich von Slowjansk unter Artilleriefeuer genommen, um den Angriff vorzubereiten, teilte der Generalstab mit.Vom Vormarsch ukrainischer Kräfte im Süden des Landes, von dem Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner nächtlichen Videobotschaft gesprochen hatte, lässt sich im Lagebericht nichts finden.Dort heisst es lediglich, dass das russische Militär seine Anstrengungen darauf richtet, einen Angriff der Ukrainer zu verhindern und dabei Luftangriffe auf Stellungen nahe der Ortschaft Bila Krynyzja geflogen habe.Bila Krynyzja liegt im Gebiet Cherson westlich des Flusses Inhulets.

Das deckt sich mit Angaben des US-amerikanischen Institute for the Study of the War (ISW), das erklärte, den Russen sei es wohl gelungen, den ukrainischen Brückenkopf am Ostufer des Inhulets zu beseitigen und ihre Stellungen in der Region zu festigen.(sda/dpa) Der Wirtschaftsberater des ukrainischen Präsidenten, Alexander Rodnyansky, geht fest von einem Sieg seines Landes gegen den russischen Aggressor aus.«Wir können den Krieg gewinnen», sagte er am Dienstagabend in der ARD-Sendung «Maischberger».Er hoffe, dass Ende August oder im August die Gegenoffensive beginnen könne.Die Hilfen aus dem Ausland würden sehr helfen, kämen auch an, aber bis die Waffen eingesetzt werden könnten, dauere es eben.

Einen nachhaltigen Frieden könne man mit Russland sowieso nicht schliessen, sagte der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.«Dieser Illusion darf man sich nicht hingeben.» Russland unter dem Präsidenten Wladimir Putin sei nicht an einem Frieden mit Europa interessiert, es gehe um Revanchismus, um Imperialismus - «und dabei wird es auch bleiben».Rodnyansky sagte, die Ukraine verteidige die europäische Friedensordnung und müsse maximal unterstützt werden, weil es sonst den Krieg irgendwo anders in Europa gebe.«Man darf sich ja nicht vor einem ukrainischen Sieg mehr fürchten als vor der russischen Niederlage, also das ist doch absolut fehl am Platz.

» In seinem Land herrsche nach knapp vier Monaten jedenfalls keine Kriegsmüdigkeit.Allerdings gebe es massive Probleme mit dem Nachschub, man sei noch abhängiger vom Westen geworden.(sda/dpa) Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert wegen des Kriegs gegen sein Land weitere Sanktionen der EU gegen Russland.Ein siebtes Sanktionspaket werde so schnell wie möglich benötigt, sagte Selenskyj in seiner Videobotschaft in der Nacht zu Mittwoch.Das habe er in Gesprächen mit verschiedenen europäischen Staats- und Regierungschefs am Dienstag betont.

«Russland muss den wachsenden Druck infolge des Kriegs und seiner aggressiven antieuropäischen Politik spüren», sagte Selenskyj.Selenskyj betonte erneut die Dringlichkeit weiterer Waffenlieferungen.«Das Leben von Tausenden von Menschen hängt direkt von der Geschwindigkeit unserer Partner ab», sagte er.An der Front im Osten des Landes habe die ukrainische Armee die Verteidigung in der schwer umkämpften Region Luhansk stärken können.In der Region Charkiw gebe es weiter heftigen Beschuss durch russische Truppen.

Das durch russische Truppen besetzte Gebiet um die Stadt Cherson werde allmählich zurückerobert, sagte Selenskyj.(sda/dpa)Bild: keystone.

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Ukraine-Krieg: EU-Parlament stimmt mit grosser Mehrheit für Beitrittsstatus der UkraineSeit mehreren Monaten herrscht in der Ukraine Krieg. Unterdessen warnen die UN vor massiven globalen Auswirkungen des Krieges. 20 Minuten liefert die News zum Krieg. 🙈 Schön wie me sich freiwillig nome problem an board holt. Und sich dabei no geil findet. Bin gespannt Aufgrund welcher Kriterien? Die EU schiesst sich fortlaufend in beide Knie, beschäftigt kriminelle Tanten wie UvdL und dergl., ist anmassend etc. Eine Ansammlung von Möchtegerns, die können allesamt auf den Scheiterhaufen der Geschichte!!!! Hahaha Freifall der EU und des Euros nochmal beschleunigt!!!